Alle News von fanline08.at
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Das war fanline08.at!
Das Europameisterschaftsfinale ist schon einige Tage her, mit einem kleinen Rückblick wollen wir nun auch fanline08.at offiziell beenden. Insgesamt wurden 356 Artikel angelegt, der erste am 22. November 2007, der letzte am 10. Juli 2008. In diesen 231 Tagen verzeichneten wir insgesamt 90.246 Besuche mit über 241.600 Zugriffen. Die meisten davon (31.724 Seitenaufrufe oder 13,21 %) entfielen auf die Startseite www.fanline08.at/de/, gefolgt von der für diverse Gewinnspiele reservierten Seite (zuletzt verlosten wir dort einen Flug an eine europäische Wunschdestination, siehe hier). An dritter Stelle findet sich die Startseite der englischen Version. Als wahrscheinlich einziges Informationsportal zur EURO 08 veröffentlichten wir unsere Geschichten nämlich nicht nur in deutscher, sondern professionell übersetzt auch in englischer Sprache. Zudem wurde ein Grundstock des anfangs aufgebauten statischen Inhalts (zB über öffentliche Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten, Nachtleben oder Unterkünfte) in sechs weitere Sprachen übersetzt. So konnten sich auch alle über die österreichischen Host Citys informieren, die die russische, griechische, polnische, französische, spanische oder italienische Sprache beherrschen. Die Einzelartikel, die am öftesten angesurft wurden, waren mit Abstand “Euro 08: Public Viewing Update” und “Update: Public Viewing in Wien“. Das war nicht zuletzt auf unsere guten Platzierungen in der beliebten Suchmaschine Google zurückzuführen. Auch heute noch weist eine Google-Suche nach den Stichwörtern “Public Viewing” fanline08.at an dritter Stelle aus. Wird nach dem Begriff “fanline08.at” selbst gesucht, so weist Google stolze 10.500 Ergebnisse aus, was für eine hervorragende Vernetzung innerhalb der Internet- und Blogcommunity spricht. Ein weiteres Feature, das uns reichlich neue User bescherte, war die Auflistung im Nachrichtenpool Google News. Interessant ist auch die Aufschlüsselung nach Zugriffsarten: 20,38 % unserer Besucher tippten www.fanline08.at/ direkt in die Adressleiste ihres Browsers ein, 38,93 % wurden über verlinkte Webseiten zu uns gelotst und die restlichen 40,69 % erreichten uns über Anfragen in diversen Suchmaschinen. Einen besonderen Stellenwert nahmen stets auch die Gewinnspiele ein. Unter anderem verlosten wir begehrte Tickets für ausverkaufte Länderspiele; unser Partner Samsung stellte uns diverse Mobiltelefone, digitale Bilderrahmen, MP3- und Videoplayer zur Verfügung. Eintrittskarten durften wir unter anderem für das Musical “We Will Rock You” verlosen (hier gleich elf Stück!), zudem Tickets für die EUROspecials des Kunsthistorischen Museums, den restlos ausverkauften Life Ball und das Ein-Mann-Stück „Das Wunder von Cordoba” im Rahmen der Wiener Festwochen. Vier unserer jüngeren Leserinnen freuten sich über ein Meet and Greet mit Christina Stürmer, weitere zehn Gewinner über jeweils ein 4-CD-Package mit Fußballsongs von EMI. Bemerkenswerte Preise waren auch die Flüge an frei wählbare europäische Ziele, die uns Austrian Airlines zur Verfügung stellte. Der Höhepunkt war jedenfalls der Fan-Rundflug mit einem im fanline08.at-Design beklebten Airbus A320 über die österreichischen EM-Stadien. Fast 10.000 Gewinnspieleinträge sprechen eine klare Sprache. Doch auch inhaltlich taten wir unser Möglichstes, um den Ansprüchen unserer wissbegierigen Leser gerecht zu werden: Von November bis Juni verkürzten wir die Wartezeit auf das große Turnier durch ausgiebige Informationen über die österreichischen Host Cities Wien, Innsbruck, Klagenfurt und Salzburg und ihre Stadien, luden Videos und Fotogalerien hoch, gaben Veranstaltungshinweise, berichteten über Kuriositäten und stellten die bisherige EM-Geschichte sowie natürlich die Teilnehmer der EURO 08 vor. Die vielen Tipps und Gimmicks, über die wir berichteten (zB Panini-Sticker, EURO-Visum oder Autofahnen), müssen wir in diesem Resümee aufgrund des Platzmangels leider aussparen. Nach Beginn der Europameisterschaft konzentrierten wir uns hauptsächlich auf die sportlichen Aspekte; ausführliche Matchberichte vom Eröffnungsspiel bis zum Finale wurden begleitet von Augenzeugenberichten aus den Stadien und Fanzonen. Viel hat sich getan in den letzten sieben Monaten. Wir von der fanline08.at-Redaktion möchten uns bei allen bedanken, die uns - regelmäßig oder sporadisch - auf diesem Weg begleiteten! Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut. [Link]
Letzter Flug verlost!
Ernst Happel/Foto: Wien.gv.at Herzlichen Glückwunsch, Andreas Fleidl! Austrian Airlines freut sich, dich und eine Person deines Vertrauens an Bord eines Fluges in eine europäische Destination deiner Wahl begrüßen zu dürfen. Business Class versteht sich. Die Frage, die zum Sieg führte, lautete: Mit welchem europäischen Team erreichte Ernst Happel das Finale der Weltmeisterschaft 1978? Allzu schwierig dürfte es nicht gewesen sein, die Antwort herauszufinden - Ernst Happel stand als Cheftrainer mit dem niederländischen Team im WM-Finale 1978. Und obwohl der Cordoba-Mythos, der demselben Turnier entsprang, weit bekannter ist, war Happel der Österreicher, der bei dieser Weltmeisterschaft am erfolgreichsten war. Erst im Finale war gegen Gastgeber Argentinien Schluss (1:3 nach Verlängerung). Happel war nur Vizeweltmeister, wurde in der Heimat fortan aber häufig „Wödmasta” gerufen. Diese Antwort wusste auch unser Gewinner Andreas Fleidl, der mit den Austrian Airlines in eine europäische Destination seiner Wahl fliegen wird. Damit ist auch das letzte von vielen Gewinnspielen auf fanline08.at abgeschlossen. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmern! [Link]
Sturm und Drang
Fernando Torres/Foto: flickr.com Weil sie meist für die Tore sorgen, bilden die Sturmspitzen den oft höchstgeschätzten Part einer Fußballmannschaft. Auch im fanline08.at EM-Team finden sich einige Akteure, die mit außergewöhnlichen Offensivleistungen für Schlagzeilen sorgten. Der Torschützenkönig ist dabei natürlich gesetzt. David Villa erzielte für Spanien schon in der Gruppenphase vier Treffer (drei davon im Auftaktspiel gegen Russland), ab der K.O.-Phase wollte ihm allerdings kein Torerfolg mehr gelingen. Im Finale musste Villa verletzungsbedingt aussetzen, doch da war sein Stürmerkollege Fernando Torres ein adäquater Ersatz, der mit seinem zweiten Tor im Turnier Spanien zum Titel schoss. Alleine dieses eine wichtige Tor des Liverpool-Stürmers rechtfertigt schon die Nominierung in die Auswahl der besten Spieler dieser Europameisterschaft. Russlands Offensivgeist erwachte spätestens mit dem Einsatz des in den ersten beiden Gruppenspielen gesperrten Andrej Arschawin. Im letzten Vorrundenspiel jubelten sowohl Arschawin als auch Roman Pawljutschenko über jeweils ein Tor und den daraus resultierenden Viertelfinalaufstieg. In diesem Spiel gegen die Niederlande waren die beiden wieder maßgeblich am russischen Weiterkommen beteiligt: Arschawin, der auch zum „Mann des Spiels” gewählt wurde, erzielt das 1:0, Pawljutschenko sorgte für den 3:1-Endstand nach Verlängerung. Lukas Podolski, der auch eine tragende Rolle im deutschen Team erbrachte, sicherten wir schon einen Posten im Mittelfeld zu. Dass der gebürtige Pole durchaus auch als Angreifer eingesetzt werden könnte, bewies er im Laufe des Turniers: Podolski findet sich am Ende auf Platz zwei der Torschützenliste und zeigte auch durch zwei Assists, dass er an den meisten torgefährlichen Situationen beteiligt war. Als Mann der wichtigen Tore rechtfertigte Semih Sentürk die Berufung in das fanline08.at EM-Team. Im zweiten Gruppenspiel gegen die Schweiz sah für die Türkei schon alles nach einem Abschied aus dem Turnier aus, als Sentürk den so bedeutenden Ausgleichstreffer erzielte. Noch entscheidender war sein Tor zum 1:1 gegen Kroatien im Viertelfinale. Der Treffer fiel so spät, dass der Schiedsrichter danach gleich abpfiff und den Anstoß nicht mehr ausführen ließ. Auch im Elfmeterschießen zeigte Sentürk keine Nervosität und verwertete seinen Penalty gelassen. Dadurch stieg die Türkei ins Halbfinale auf, wo Sentürk wieder einen vermeintlich wichtigen Ausgleichstreffer erzielte. Sein Tor zum 2:2 gegen Deutschland war aber wegen der neuerlichen Führung durch Philipp Lahm schlussendlich wertlos. Damit schließt sich die Nominierung der besten Spieler dieser Europameisterschaft. Alphabetisch geordnet sieht unser fanline08.at EM-Team folgendermaßen aus: Tor: Gianluigi Buffon (Italien) Iker Casillas (Spanien) Edwin van der Sar (Niederlande) Verteidigung: Giorgio Chiellini (Italien) Philipp Lahm (Deutschland) Pepe (Portugal) Carles Puyol (Spanien) Sergio Ramon (Spanien) Juri Schirkow (Russland) Mittelfeld: Hamit Altintop (Türkei) Michael Ballack (Deutschland) Cesc Fabregas (Spanien) Xavi Hernandez (Spanien) Andreas Iniesta (Spanien) Luka Modric (Kroatien) Bastian Schweinsteiger (Deutschland) Marcos Senna (Spanien) David Silva (Spanien) Wesley Sneijder (Niederlande) Sturm: Andrej Arschawin (Russland) Roman Pawljutschenko (Russland) Lukas Podolski (Deutschland) Semih Sentürk (Türkei) Fernando Torres (Spanien) David Villa (Spanien) [Link]
Kraft aus der Mitte
Wesley Sneijder/Foto: flickr.com Das Mittelfeld des fanline08.at EM-Teams wird wenig überraschend von der spanischen Europameistermannschaft dominiert. Bei den besten Abwehrspielern der EURO 08 konnte man sehen, dass moderne Verteidiger immer auch den Drang nach vorne verspüren. Dadurch ergab sich natürlich eine enge Verzahnung mit den Mittelfeldspielern. Außerordentlich gut konnte Europameister Spanien dieses Konzept umsetzen. Eine herausragende Rolle nahm dabei sicherlich Xavi Hernandez ein, der von der UEFA auch zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Die Argumentation lautet: „Der 28-jährige Spielmacher des FC Barcelona lief in fünf der sechs Spiele der Spanier auf und war ein Garant dafür, dass diese erstmals seit 1964 wieder einen großen Titel gewinnen konnten. Seine Fähigkeit, das Spieltempo vorzugeben, war der Hauptgrund für die Technische Studiengruppe der UEFA, ihn zum Spieler des Turniers zu wählen.” Doch auch sein Mitstreiter Marcos Senna bestach durch besondere Leistungen. Als Abräumer vor der Verteidigung, ein typischer „Sechser”, scheiterten viele gegnerische Angreiffe nicht erst an der spanischen Verteidigung, sondern am gebürtigen Brasilianer. Wesley Sneijder hätte Xavi durchaus den Rang des besten Spielers ablaufen können. Allerdings wäre das nur dann möglich gewesen, hätten die Niederländer nicht schon im Viertelfinale die Heimreise antreten müssen. In der Gruppenphase war der 24-Jährige maßgeblich am überragenden Auftreten der niederländischen Auswahl beteiligt, machte Tempo in der Offensive, behielt dabei aber stets den Überblick. Nicht zuletzt wegen seiner zwei Prachttreffer gegen Frankreich und Italien sicherte er sich in beiden Spielen die „Man of the Match”-Ehrung. Einen Stammplatz im Mittelfeld verdiente sich durchaus auch Lukas Podolski. Der gebürtige Pole erzielte in den ersten beiden Gruppenspielen alle drei Tore der deutschen Nationalmannschaft und bereitete im Viertelfinale gegen Portugal und im Halbfinale gegen die Türkei jeweils einen Treffer vor. Strahlt er diese beständige Torgefahr auch bei seinem Heimatverein Bayern München aus, so kann er dort selbst in einer Stürmerposition den bei der EURO enttäuschenden Stars Miroslav Klose und Luca Toni den Rang ablaufen. Nicht ganz gereicht für einen Platz in der Startformation unseres fanline08.at EM-Teams hat es für zwei von Podolskis Teamkollegen. Trotzdem trugen Michael Ballack und Bastian Schweinsteiger nicht unwesentlich zum Vorstoß ihres Teams ins Finale bei. Ballack findet sich auch im UEFA All Star Team wieder, der Vorsitzende Andy Roxburgh begründete seine Wahl folgendermaßen: „Ballack war eine der entscheidenden Figuren auf dem Weg der Deutschen ins Endspiel. Und er hat das schönste Freistoßtor der EM geschossen.” Schweinsteiger fand nach seiner Roten Karte gegen Kroatien und der daraus resultierenden Zwangspause im Spiel gegen Österreich schnell in eine gute Form zurück. Im Viertel- und Halbfinale erzielte er jeweils ein Tor, gegen Portugal verzeichnete er zudem zwei Assists. Verglichen mit den überragenden Leistungen ihrer Teamkollegen Xavi und Senna ging die Performance Andres Iniestas, David Silvas und Cesc Fabregas etwas unter. Dennoch darf auch ihr Anteil am spanischen Durchmarsch nicht unterschätzt werden. Zwei weitere außergewöhnliche Schlüsselfiguren ihrer Teams finden sich in Luka Modric aus Kroatien und Hamit Altintop aus der Türkei. Beide agierten nahezu fehlerlos und organisierten die Mittelfeldreihen ihre Mannschaften äußerst umsichtig. [Link]
Dem Angriff widerstehen
Philipp Lahm/Foto: Flickr.com In der Verteidigung des fanline08.at EM-Teams befinden sich kaum Akteure, die vor der Europameisterschaft dort vermutet wurden. Die spanische Meisterelf begeisterte die Zuseher mit erstklassigem Kombinationsspiel. Die akkuraten Kurzpässe dienten aber nicht nur dazu, das Mittelfeld zu überbrücken, die spanischen Angriffe fanden ihren Ursprung nicht selten schon in der eigenen Abwehrreihe. Der erste Organisator im Team war der zweikampfstarke Carles Puyol, der mit seinen 1,78 m bei Kopfbällen auch größere gegnerische Stürmer bezwang und mit einer ausgezeichneten Übersicht punktete. Auf der rechten Außenbahn sorgte immer wieder Sergio Ramos für Gefahr. Als nomineller Außenverteidiger eilte er so oft die Seitenlinie bis zum gegnerischen Strafraum entlang und schlug derart bedrohliche Flanken, dass für seine Position im Spiel eine eigene Bezeichnung eingeführt werden sollte. Viel war im Verlauf dieser Europameisterschaft vom packenden russischen Offensivfußball die Rede. Der Durchmarsch bis ins Halbfinale wäre aber nicht möglich gewesen, hätte nicht auch die Abwehrleistung gestimmt. Stellvertretend für die Defensive der Sbornaja soll ihr Mann in der Schaltzentrale, Juri Schirkow, Teil unserer EURO-Auswahl sein. Analog zu Puyol setzte Schirkow auf der linken Außenbahn kraftvolle Akzente nach vorne und fachte damit auch die Dynamik seiner Mitspieler an. Wie freute sich doch die fußballinteressierte Weltöffentlichkeit auf das Auftaktspiel der Portugiesen am 7. Juni. Ein Torfeuerwerk Cristiano Ronaldos wurde vorausgesagt und ein spielfreudiges Spektakel der Offensivabteilung um Deco und Nuno Gomes. Portugal gewann gegen die Türkei tatsächlich problemlos mit 2:0. Es war allerdings Verteidiger Pepe, der allen die Show stahl. Der gebürtige Brasilianer schoss dabei ein Tor, ein weiteres wurde wegen Abseits aberkannt. Obwohl sich Portugal im Viertelfinale verabschiedete, war Pepe ein nicht wegzudenkender Leistungsträger, der wie viele seiner europäischen Mitstreiter immer auch stark den aktiven Spielaufbau mitgestaltete. Vor allem gegen die Türkei war der 24-jährige Philipp Lahm einer der Hauptverantwortlichen für Deutschlands Finaleinzug. Zwar verschuldete er den Ausgleich zum 2:2, zeigte aber in der 90. Minute keine Nerven, leitete einen Traumangriff ein und schoss sein Team nach einem Doppelpass mit Hitzlsperger ins Endspiel. Doch auch in den restlichen Partien war der nur 1,70 Meter große Verteidiger einer der konstantesten Spieler seiner Mannschaft. Die eigentlichen Anwärter der italienischen Defensive auf einen Platz im All Star Team gehen leer aus. Fabio Cannavaro, der 2006 als erster Innenverteidiger zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde, und Marco Materazzi (Verteidiger des Jahres 2007 in der Serie A) finden keinen Platz. Cannavaro, weil ihn eine Verletzung in der Vorbereitungsphase außer Gefecht setzte, Materazzi, weil ihn Nationaltrainer Donadoni schon im ersten Spiel auswechselte, nachdem er mit der niederländischen Offensive so gar nicht zurechtkam. In den folgenden Spielen durfte er gar nicht mehr auflaufen, die Rolle des italienischen Abwehrregisseurs übernahm Giorgio Chiellini. Anders als viele seiner Teamkollegen fand Chiellini zu einer guten Form und leistete einen wertvollen Beitrag, dass Italien nach den drei Gegentoren im Auftaktspiel im restlichen Turnierverlauf nur mehr einen Treffer hinnehmen musste. [Link]
Ein Hemd, das jeder will.
Fotos: www.strenesse.at/APA Das viel beachtete EURO-Hemd von Joachim Löw ist nun auch käuflich zu erwerben! Ein weißes Stück Stoff, ein paar gekonnt gesetzte Abnäher, fertig ist der neue Mode-Hype: Das enge Hemd, das dem deutschen Bundestrainer Joachim Löw auf den Leib geschneidert wurde, kam so gut an, dass Strenesse es nun als Sonder-Edition auflegt. Seit 2006 ist das Haus Strenesse offizieller Ausstatter des deutschen Nationalteams - und das sportliche Engagement hat sich für das Unternehmen bisher voll ausgezahlt. Kein Wunder, wenn man auf Dressman wie Joachim Löw zurückgreifen kann… Der Link für alle möchtegern Löwen: www.strenesse.com [Link]
And the winners are… the Socks!
Alle Fotos: Austrian Mit ihrer eigenwilligen “We are the Champions”-Interpretation erspielten sich “The Socks” 11 VIP-Karten für das Queen-Musical “We Will Rock You” inkl. HUMMER-Limo-Service! Die Fahrt mit dem PS-starken Kult-Teil haben wir für euch mit ein paar Bildern festgehalten. Und für alle, die es bisher noch nicht gesehen haben: Hier geht’s zum Gewinner-Video! [Link]
Rückhalte und Aussetzer
Foto: Iker Casillas/flickr.com Die Bestellung unseres fanline08.at EM-Teams geht in die erste Runde und klarerweise fangen wir ganz hinten an: Manche Torleute offenbarten erstaunliche Reflexe, andere öffneten durch übermotivierte Ausflüge den gegnerischen Stürmern Tür und Tor. Europameister Spanien konnte nicht zuletzt so befreit von hinten heraus spielen, weil das Team mit Iker Casillas den besten Torwart des Turniers hinter sich wusste. Im Mai ist er gerade 27 Jahre alt geworden und hat in den letzten acht Jahren dennoch bereits 82 Länderspiele absolviert. Das ist umso erstaunlicher, zumal Nationalteamtorhüter meist nach ihrer Routine ausgewählt werden und den Zenit ihres Könnens nicht selten erst nach dem 30. Lebensjahr erreichen. Der Madrilene, der auch für seinen Stammverein Real Madrid schon 309 Pflichtspiele bestritten hat, ist zudem Kapitän der Seleccion - das Vertrauen seiner Mitspieler ist dabei durchaus gerechtfertigt: Casillas musste in den sieben Spielen der Europameisterschaft nur drei Mal hinter sich greifen, ab dem Viertelfinale gar nicht mehr. Selbst im Elfmeterschießen gegen Italien hielt er zwei der vier italienischen Penaltys. Casillas’ Meisterleistungen wollen auch seine Fans honorieren und fordern die Umbenennung einer Straße in Móstoles, der Vorstadt Madrids, in der er aufgewachsen ist, in „Calle de la madre que parió a Casillas” („Mutter-die-Casillas-gebar-Straße”) Gianluigi Buffon hält bis heute den Rekord für den weltweit teuersten Transfer eines Torhüters. Als er 2000/01 von AC Parma zu Juventus wechselte, legten die Turiner 54,1 Millionen Euro auf den Tisch. Die Investition zahlte sich für die Norditaliener aus, konnte Buffon doch als bisher einziger Goalie vier Mal die Auszeichnung „Welttorhüter des Jahres” (2003, 2004, 2006, 2007) in Empfang nehmen. Seither ist er auch fixer Bestandteil des italienischen Nationalteams. Auch bei der EURO 08 stand Buffon bei allen Spielen im Tor, musste sich insgesamt vier Mal bezwingen lassen, wobei er alleine drei Treffer im Auftaktspiel gegen die Niederlande erhielt. Trotzdem bewahrte Buffon seine teilweise konsterniert auftretende Hintermannschaft öfter vor höheren Rückständen und rettete im zweiten Gruppenspiel mit einem gehaltenen Elfmeter gegen Rumäniens Adrian Mutu die Viertelfinalteilnahme. Ebendort fischte er im Penaltyschießen den Versuch Daniel Guizas heraus, ein Aufstieg mit Italien blieb ihm aber wegen des noch besseren Casillas dennoch verwehrt. Die Niederländer sorgten für die größte Überraschung der Vorrunde. In der Hammergruppe C gewannen sie alle drei Spiele, für das überragende Torverhältnis von 9:1 waren nicht nur die Offensivkräfte verantwortlich, sondern auch Tormann Edwin Van der Sar. Der 1,97 Meter große Rekordnationalspieler der Elftal machte sich auch im Viertelfinale gegen Russland mehrmals lang, konnte aber schlussendlich ein Ausscheiden nicht verhindern. Natürlich sah man nicht nur von diesen drei Herren außergewöhnliche Paraden. Auch Jürgen Macho im österreichischen Tor ließ bisweilen sein Können aufleuchten und musste nur drei Gegentreffer hinnehmen. Einige Torleute machten allerdings auch durch ihr Unvermögen von sich reden: Der Grieche Antonios Nikopolidis etwa verschuldete das vorzeitige Ausscheiden seines Teams durch einen Ausflug entlang der Seitenlinie - der Russe Semak kam nämlich eher zum Ball und überhob den Tormann per Fallrückzieher. Wegen eines ähnlichen Fehlers von Schlussmann Rüstü Recber geriet auch die Türkei im Viertelfinale gegen Kroatien in Rückstand. Nur weil Semih Sentürk den Fehler seines Tormannes durch den Treffer zum 1:1 in letzter Minute wiedergutmachte, erhielt Recber eine weitere Chance: Diese nutzte er auch, indem er den finalen Penalty Mladen Petrics abwehrte und die Türkei dadurch ins Halbfinale hievte. [Link]
Galerie: Fan-Rundflug II
Neben den Gewinnern des Fan-Rundfluges begrüßte Austrian Airlines auch eine illustre Reihe Prominenter an Bord. Unter anderem nahmen Moderator Edi Finger Jun., die beiden ehemaligen Teamtorhüter Michael Konsel und Franz Wohlfahrt, der Geschäftsführer der Mann Bäckerei, Kurt Mann, und Song Contest-Starter Eric Papilaya an dem erinnerungswürdigen Flug teil. [Link]
Galerie: Fan-Rundflug I
Am Tag vor dem Finale hob Austrian Airlines mit einem Airbus A320 ab und zeigte den Gewinnern dieses Fan-Rundflugs und vielen Prominenten die vier Stadien der österreichischen Austragungsorte aus der Vogelperspektive. Spektakuläre Zugabe: In den zweieinhalb Stunden über Österreich wurde der Airbus von zwei F5-Jets des Bundesheeres eskortiert, deren Piloten den Flug für eine Abfangübung nutzten. [Link]
Spanien ist Europameister!
Foto: flickr.com 44 Jahre musste Spanien auf einen großen Titel warten. Heute jubelt ein ganzes Land über Fernando „El Niño” Torres’ einzigen Treffer des Spiels. Deutschland hingegen muss sich zum dritten Mal in einem EM-Finale geschlagen gegeben. 46 Millionen Spanier feiern das 1:0 über Deutschland und seinen Urheber, Fernando Torres. Dabei war der Favorit äußerst verhalten in das Spiel gestartet. Schon in der dritten Minute fängt Ballack, der trotz einer Wadenverletzung in der Startformation stand, einen missglückten Rückpass von Sergio Ramos ab, legt sich den Ball aber zu weit vor, um Casillas im spanischen Tor gefährlich zu werden. In den folgenden Minuten drängen die Deutschen ihre Kontrahenten immer weiter in die Defensive. Mit der ersten spanischen Chance verebbt aber die deutsche Angriffslust: Iniesta probiert es aus einiger Entfernung; der Ball, der aber nie das Tor erreicht hätte, wird von Metzelder derart abgefälscht, dass Lehmann in Weltklassemanier retten muss (12.). Nun übernehmen die Spanier das Ruder und geben es das restliche Spiel nicht mehr ab. Ein scharfer Kopfball von Torres - wegen des Ausfalls von David Villa der einzige nominelle Stürmer - trifft nur die Stange und prallt Richtung Elfmeterpunkt ab, wo Schweinsteiger retten kann (23.). Auf der Gegenseite beweist der italienische Schiedsrichter Rosetti, dass er nicht seinen besten Tag erwischt hatte, und übersieht ein absichtliches Handspiel Capdevilas im eigenen Strafraum. Die Spanier drücken immer heftiger, in der 33. Minute fällt das Tor, das sich zuvor bereits abgezeichnet hatte: Fernando Torres überlistet die deutsche Abseitsfalle, sprintet in einen idealen Lochpass von Regisseur Xavi Hernandez und läuft seinem Gegenspieler Philipp Lahm einfach davon. Der herausstürzende Lehmann kommt genau jenen Augenblick zu spät, den Torres nutzt, um den deutschen Torwart gefühlvoll zu überheben - 1:0 für die Iberer. Wenige Minuten später hat David Silva das 2:0 am Fuß, schießt aber allein vor dem deutschen Tor stehend einen volley angenommenen Iniesta-Querpass weit über den Kasten. Das Spiel wird ruppiger, Michael Ballack muss nach einem Zusammenstoß mit Senna an einer Platzwunde am Kopf behandelt werden. Noch schlimmer trifft es Lahm, den Joachim Löw wegen einer Fußverletzung zur Pause durch Jansen ersetzen muss. Nach dem Seitenwechsel ist Spanien weiterhin die gewandtere Mannschaft, Xavi (53.), Silva (54.) und Torres (55.) kommen im Minutentakt zu großen Möglichkeiten. Das veranlasst Löw zu rochieren, statt des Mittelfeldspielers Hitzlsperger stellt er Klose mit Kevin Kuranyi einen weiteren Stürmer zur Seite. Durch diesen Tausch können sich die Deutschen in der Folge tatsächlich aus der engen spanischen Ummantelung befreien. Ballack trifft jedoch nur das Außennetz (60.) und Klose lenkt ungewollt einen Schweinsteiger-Schuss ab (63.) Der Auftrieb hält aber nur kurz. Luis Aragones auf der spanischen Betreuerbank reagiert ebenso, bringt die Defensivkräfte Xabi Alonso und Cazorla für Fabregas und Silva. Es war die richtige Entscheidung, denn schon hat die „Seleccion” wieder Überwasser, scheitert bei einem Ramos-Kopfball (67.), einem Iniesta-Schuss (68.) und einem Senna-Sprint (81.) nur knapp. Die Deutschen finden bis zum Schlusspfiff kein Rezept mehr, um durch die dichte spanische Abwehr oder gar zu realistischen Ausgleichschancen zu kommen. Spanien heißt der verdiente Europameister. Als einzige Mannschaft des Turniers haben die Iberer kein Spiel verloren, überzeugten durch sehenswerten Offensivfußball, für den das perfekte Kurzpassspiel im Mittelfeld („Tiqui Taca”) die Basis bildete. Luis Aragones, der älteste Trainer im gesamten Turnierfeld, ist auch der älteste Trainer der jemals Europameister wurde. Oft wurde er in seiner Heimat angefeindet, nun ist das 69-jährige Taktikgenie zum Volksheld geworden. Einen solchen gibt es in Deutschland heuer nicht. Michael Ballack etwa kann seinen Finalfluch nicht überwinden: Nachdem er die Champions League und den Meistertitel in der englischen Premier League im allerletzten Augenblick verloren hatte, muss er sich auch in der Nationalmannschaft mit dem Vizetitel zufrieden geben. Schade Deutschland, que viva España! [Link]
Bilder zur größten Fan-Party des Jahres!
Alle Bilder: fanline08.at So feierte Wien das EURO-Finale! [Link]
1:0 - Spanien Europameister!
“El Nino” Torres schießt die Spanier in den 7. Fußballhimmel! Matchbericht folgt in Kürze. [Link]
Halbfinale: Virtuose Spanier schießen sich ins Finale
Foto: flickr.com Spanien zähmte den russischen Bären und zieht mit einem 3:0-Sieg über die Sbornaja ins Endspiel ein. Bei diesen Spaniern muss selbst Deutschland in Topform sein, um im Finale Siegchancen zu bewahren. Russland war neben der Türkei zweifellos die Überraschungsmannschaft dieses Turniers. Etwas zögerlich gestartet, steigerten sie sich immer weiter und warfen im Viertelfinale die bis dahin ebenfalls überragenden Niederländer aus dem Rennen. Nach jedem Spiel schwärmten die Scouts der europäischen Spitzenklubs erneut vom Offensivduo Andrej Arschawin und Roman Pawljutschenko - ein Finaleinzug dank ihrer Tore hätte die russische Erhebung perfekt gemacht. Doch dagegen lieferten die Spanier einige stichhaltige Argumente, namentlich Xavi Hernandez, Daniel Güiza und David Silva, die für die Treffer des Abends sorgten. Für die spanische Gala waren aber vor allem auch der unermüdliche Senna vor der Abwehrkette und der offensiv wie defensiv überragende Außenverteidiger Sergio Ramos verantwortlich. Torres und Villa im Sturm kamen zwar zu keinem Torerfolg, verunsicherten den russischen Schlussmann Akinfejew aber bereits in der 5. und 11. durch energische Angriffe. Ein Foul Ignaschewitschs an Torres im Strafraum ahndete der belgische Referee nicht mit dem eigentlich fälligen Elfmeter, stattdessen machte Pawljutschenko eine Minute später bei einem 28-Meter-Freistoß erstmals auf sich aufmerksam (16.) Der strömende Regen in Wien ließ das Spiel in der Folge etwas abflachen, Höhepunkte waren in Minute 31 eine Parade Casillas nach einem Pawljutschenko-Schuss und die verletzungsbedingte Auswechslung von David Villa - der bisher Führende der Torschützenliste wird im Finale vermutlich nicht zum Einsatz kommen. Dass die Russen ihre Chancen in der ersten Hälfte besser nutzen hätten sollen, zeigte sich in der zweiten Halbzeit. Die Spanier legten einen Gang zu. Nach einem Querpass von Iniesta durch die russische Defensive war Xavi Hernandez am schnellsten zur Stelle und schoss den Ball durch die Beine Akinfejews in die Maschen (50.). In ihrer Spiellaune beflügelt kam die Aragones-Elf zu immer besseren Möglichkeiten, noch vergaben aber Torres (52., 63.) und Fabregas (70.). In der 73. Minute machte Daniel Güiza alles klar. Der Torschützenkönig der abgelaufenen Primiera Division-Saison stoppte sich einen Fabregas-Lupfer mit der Brust und überhob Akinfejew gefühlvoll. Den Russen gelang in der Folge noch kaum eine ernstzunehmende Kombination, im Gegenzug leistete Fabregas einmal mehr die Vorarbeit und passte quer auf Silva, der sich allein gegen Akinfejew die linke untere Ecke aussucht und auf den 3:0-Endstand stellt (82.). 24 Jahre hat es gedauert, bis Spanien wieder in ein Europameisterschaftsfinale vorstoßen konnte. Im sonntäglichen Finale wird „la furia roja” auf Deutschland treffen und dort alles geben, um nach 1964 den zweiten großen Titel zu erringen. [Link]
Halbfinale: Mit deutscher Effizienz ins Endspiel
Foto: flickr.com Deutschland tut sich gegen eine ersatzgeschwächte türkische Mannschaft von Beginn an schwer, findet aber das bessere Ende und gewinnt durch das entscheidende Tor Philipp Lahms mit 3:2. Es gibt leichtere Aufgaben, als aus dieser unbeständigen deutschen Mannschaft schlau zu werden. Mit einem 2:0 über Polen hervorragend in das Turnier gestartet, machte Löws Elf gegen Kroatien nur die Nebendarsteller und kam nach akzeptablen Spiel gegen Österreich zum zweiten Sieg. Im Viertelfinale zeigten sie sich die Deutschen gegen Portugal wieder von ihrer stärkeren Seite, um sich nun im Semifinale mit einer schwachen Leistung ins Endspiel zu zittern. Die Türken ließen sich von ihren vier Sperren (Volkan, Emre Asik, Arda und Tuncay) und der langen Verletztenliste nicht beeindrucken, setzten die deutsche Hintermannschaft von Beginn an unter Druck. Kazim Kazim hatte bereits in der 13. Minute die Latte getroffen, neun Minuten später wiederholt er dieses Kunststück, diesmal kann aber Ugur seinen Abpraller über die Linie befördern. Effizient wie es die Deutschen sind, fiel durch deren erste Möglichkeit gleich der Ausgleichstreffer - Podolski passt in der 26. Minute über links flach auf Schweinsteiger, der das lange Eck wählt und Rüstü im Tor keine Chance lässt. Die Türken, die damit im bisherigen Turnier insgesamt nicht mehr nur neun sondern ganze 13 Minuten in Führung lagen, ließen sich aber nicht entmutigen. Das beweist auch die Schussbilanz von 9:1 zugunsten der Bosporus-Kicker in den ersten 45 Minuten. Knapp nach der Pause reklamierten die Deutschen Elfmeter, als Lahm von Sabri im Sechzehner zu Fall gebracht wurde. Im Ausgleich blieb aber die Pfeife des Schweizer Schiedsrichters Busacca auch stumm, als sich Lahm bei den Türken revanchierte und Kazim an der Strafraumgrenze niederriss (71.). Die Türkei hielt ihren Gegner weiterhin in Schach, obgleich Deutschland zu den besseren Chancen durch Hitzlsperger (55., 73.) kam. Gerade als die Partie in ihre entscheidende Phase gelangte, sorgte ein Stromausfall im Internationalen Übertragungszentrum in Wien für einen minutenlangen Bild- und Tonaussetzer in aller Welt. Ein schweres Unwetter über der österreichischen Hauptstadt, das auch die Besucher der Fanzone flüchten ließ, wurde dafür verantwortlich gemacht. Dass allerdings auch die Notstromaggregate nicht ansprangen, wirft ein schiefes Licht auf den Signalübermittler UEFA. Die Spieler in Basel registrierten die technischen Probleme natürlich nicht und sorgten just in jenem Abschnitt für den spannendsten Teil der Partie. In der 79. Minute flankt Lahm hoch in den Strafraum, Rüstü zögert, entscheidet sich dann doch, dem Ball entgegen zu gehen und befindet sich dann natürlich zu weit vor dem Tor, sodass Klose ungehindert in das Tor köpfen kann. Die bisherigen Spiele der Türken zeigten, dass bis zum Schlusspfiff mit ihren Toren zu rechnen ist und tatsächlich schienen sie ihrem Image als Mannschaft der letzten Minuten gerecht zu werden. In der 86. Minute lenkte Sentürk einen Sabri-Querpass vor dem griffbereiten Lehmann ins Tor und stellte die 22 Akteure auf eine Verlängerung ein. Dass die Deutschen aber schon viel länger im Ruf stehen, entscheidende Tore kurz vor Schluss zu erzielen, bewies Philipp Lahm mit einem harten Schuss ins kurze Eck in der 90. Minute. Deutschland gewinnt gegen die Türkei glücklich mit 3:2 und steht erstmals seit 2002 wieder im Endspiel eines großen Turniers. Im Finale von Wien wartet am Samstag der Sieger des zweiten Halbfinalspiels Russland gegen Spanien. [Link]
Frisch eingetroffen: Videos aus der Fanzone!
Wer nicht selber dabei sein konnte: Eine kleine Auswahl an bewegten Bildern aus der Wiener Fanmeile… [Link]
Vier sind zwei zu viel
Foto: flickr.com Heute und morgen finden die beiden letzten Entscheidungsspiele vor dem Finale statt. Deutschland versucht aus der Favoritenrolle zu schlüpfen, die Türkei plagt Personalnot. Russland will seinen Lauf fortsetzen, Spanien bleibt siegesgewiss. Erstes Halbfinale: Deutschland - Türkei Heute Abend geht es im letzten in Basel stattfindenden Spiel für Deutschland und die Türkei um einen der beiden begehrten Finalplätze. Deutschland galt in der Vorrunde als klarer Favorit auf den Gruppensieg, musste sich aber Kroatien 1:2 geschlagen geben. Dementsprechend wurden den bis dahin souverän aufspielenden Portugiesen im Viertelfinale auch höhere Chancen eingerechnet. Die DFB-Elf aber entschärfte Ronaldo & Co. und zog mit einem 3:2 ins Semifinale ein. Dort ist Jogi Löws Mannschaft einmal mehr der Favorit, was der Cheftrainer aber herunterspielen will: “Es wird ein schwieriges Spiel und wir tun gut daran, uns besonders darauf vorzubereiten. Wir werden nicht überheblich sein.” Die Wettquoten sprechen dennoch für einen klaren deutschen Sieg, für ein Weiterkommen Deutschlands zahlen die Wettanbieter nur das rund 1,20-fache des Einsatzes aus. Fatih Terim, der Trainer der Türkei, würde sich über derlei Luxusprobleme freuen. Ihn plagt akute Personalnot. Nicht nur sind Goalie Volkan, Verteidiger Emre Asik sowie die Mittelfeldspieler Arda und Tuncay gesperrt - verletzt ausfallen werden unter anderem Emre Güngör, Emre Belözoglu, Servet und Kapitän Nihat Kahveci. Im Spaß prophezeite Terim sogar, notfalls den dritten Tormann Tolga Zengin als Mittelstürmer auflaufen zu lassen. Die Personalsituation sollte ein erneutes türkisches Wunder wie gegen Tschechien oder Kroatien nur schwer ermöglichen. Die Quote für einen Aufstieg der Türkei legen die Wettanbieter bei circa 4,00 fest. Zweites Halbfinale: Russland - Spanien Russland erwischte einen schlechten Start mit einer recht klaren 1:4-Niederlage gegen Spanien. Seither konnten sich Hiddinks Mannen aber konstant steigern, gewannen noch in der Gruppe gegen Griechenland und Schweden und verputzten im Viertelfinale die hohen Favoriten aus den Niederlanden mit 3:1 nach Verlängerung. Nicht unbeteiligt am Aufschwung ist der hinzugestoßene Spielmacher Andrei Arschawin, den viele schon jetzt als den „russischen Maradona” bezeichnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Russen in Wien tatsächlich auch Spanien aus dem Rennen werfen, beziffern die Wettbüros mit einer Quote von 2,20. Nachdem sie alle Gruppenspiele gewonnen hatten, bissen sich die Spanier im Viertelfinale die Zähne an der italienischen Defensive aus, behielten aber im Elfmeterschießen die Nerven. Nach dem Triumph sagte der Trainer der Spanier, Luis Aragones: “Wir sind alle glücklich. Dieses Team will ins Finale und sich den Titel holen”. Ganz so einfach wie beim ersten Aufeinandertreffen in Gruppe D, als David Villa die Russen mit drei Toren fast im Alleingang K.O. schoss, wird es diesmal sicher nicht. Dennoch bleibt Spanien bei den Buchmachern Favorit, für einen Euro Einsatz bekommt man 1,60 Euro zurück. [Link]
Hicke nimmt den Hut
Foto: Flickr.com Der österreichische Nationaltrainer Josef Hickersberger beendet sein Engagement. Wenige Tage, nachdem er einer Vertragsverlängerung noch positiv gegenüberstand, verabschiedet er sich mit den Worten: „Ich will kein Tanzbär mehr sein!” Am 17. Juni, dem Tag nach dem letzten EURO-Auftritt der österreichischen Nationalmannschaft bei der 0:1-Niederlage gegen Deutschland, gab sich Hickersberger noch zuversichtlich. Er fühle sich der Mannschaft verpflichtet und wolle trotz Nichterreichen des Minimalziels Viertelfinale den eingeschlagenen Weg weitergehen. Der Präsident des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB), Friedrich Stickler, begrüßte das bleibende Interesse des 60-jährigen und wollte nur mehr im Gremium die Details bestätigen. In einem Interview mit der Online-Ausgabe der Tageszeitung „Der Standard” erklärte Hickersberger aber überraschend, dass im ersten Augenblick die Emotionen überwogen hätten. In einer eigens anberaumten Pressekonferenz am Dienstag ging der scheidende Teamchef auf seinen Meinungsumschwung ein: Nach einigen Tagen Abstand hatte Hickersberger, der bereits von 1988 bis 1990 Teamchef war, erkannt, dass „es keinen besseren Moment gibt aufzuhören. Der Verstand hat über das Herz gesiegt. Deswegen ist meine Zeit vorbei.” Das verlangte Ziel habe er nicht erreicht, wenngleich er seine Aufgabe, das Nationalteam zu verjüngen, mit sehr viel Engagement erfüllt habe. Mitschuld an der Beendigung seiner Trainerkarriere gab Hickersberger aber auch selbstgefälligen Aussagen von Journalisten und Sportmanagern. Getroffene Entscheidungen bereue er nicht, antwortete Hickersberger auf die Frage, ob er etwas anders gemacht hätte, wenn er noch einmal die Möglichkeit erhielte. Über seine berufliche Zukunft wollte sich der gebürtige Amstettner, der bereits in Bahrain tätig war, nicht äußern. Zwar gebe es immer wieder Anfragen aus verschiedenen Teilen der Welt, momentan aber keine konkreten Angebote. Seinem Nachfolger wünscht er viel Glück, wie auch immer dieser heißen mag. Zudem bedankte er sich bei seinem Betreuerstab und den vielen positiven Reaktionen der Fans. Im Anschluss an Hickersberger richtete sich auch Friedrich Stickler an die Presse. Er bedauere den Entschluss Hickersbergers, weil er die Entwicklung des Nationalteams auf einem guten Weg sehe. Ein neuer Teamchef solle rasch gefunden werden, die Entscheidung würde das ÖFB-Präsidium in Absprache mit der Bundesliga treffen. Stickler erklärte sich sowohl für internationale als auch für einheimische Kandidaten offen; am wichtigsten sei es jdeoch, einen „guten” Trainer zu finden, der die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zu überstehen imstande ist. [Link]
Neue Bilder aus der Fanzone: Best of Viertelfinale!
alle Bilder: Austrian Während des Viertelfinal-Wochenendes verwandelte sich die Wiener Fanmeile rund um den Ring wieder zum angesagtesten Hot-Spot der Stadt. Hier die besten Bilder! [Link]
Viertelfinale: Spanien besiegt Italien und die Geschichte
Foto: flickr.com Drei Mal schied Spanien bei großen Turnieren an einem 22. Juni im Viertelfinale nach dem Elfmeterschießen aus. Heuer hatten die Iberer in dieser Prozedur die besseren Nerven, gewannen nach 120 torlosen Minuten gegen Italien 4:2 vom Elfmeterpunkt aus. Am 22. Juni 1986, es war die Weltmeisterschaft in Mexiko, begann der spanische Viertelfinalfluch mit einer Niederlage im Elfmeterschießen gegen Belgien. Auf den Tag genau zehn Jahre danach unterlagen die Spanier EM-Gastgeber England im Penaltyentschießen mit 2:4. Noch einmal sechs Jahre später stand es gegen Südkorea auch nach der Verlängerung 0:0, die Asiaten gewannen das Elfmeterschießen mit 5:3. Kein Wunder, dass Luis Aragones und sein Team nicht auch am 22. Juni 2008 die Elfmeter entscheiden lassen wollten. Dafür strengten sie sich allerdings in den vorausgegangenen 120 Minuten fast ein bisschen zu wenig an. Nicht anders aber agierten aber die Italiener: Beide Teams zeigten sich von Beginn weg in der Abwehr taktisch diszipliniert, machten die Räume dicht und versuchten über einen gesicherten Spielaufbau zum Erfolg zu gelangen. Das Mittelfeld wurde deshalb nur selten schnell überbrückt, wodurch die gut gestaffelten Defensivreihen den Stürmern Villa und Torres auf spanischer bzw. Toni auf italienischer Seite kaum Platz zur Entfaltung boten. Erstmals werden die Italiener dem spanischen Tor in der 19. Minute gefährlich, ein Perrotta-Kopfball fällt allerdings zu unplatziert aus. Gegenüber scheitern Villa mit einem Freistoß (25.) und Silva mit einem Distanzschuss (32.) an Goalie Buffon. Zwei weitere Chancen (Toni, 36. bzw. Silva, 38.) beleben das Spiel zu Ende der ersten Hälfte noch einmal, bevor die spanischen Emotionen ihren bisherigen Höhepunkt erleben: Kein Torjubel ist daran Schuld, sondern Schiedsrichter Fahndel, der nach einem Foul an Silva nicht auf Elfmeter entscheidet, dem Spanier stattdessen die Gelbe Karte wegen einer vermeintlichen Schwalbe zeigt. Auch in der zweiten Halbzeit sind sich beide Mannschaften der Wichtigkeit dieses Spiels bewusst und wollen keinen Rückstand riskieren. Die Spanier gewinnen ab nun einen leichten Überhang. Das liegt vor allem auch an der Fehleranfälligkeit des italienischen Mittelfelds, dem die Abwesenheit der Stammkräfte Pirlo und Gattuso zum Nachteil geraten. Die größte Chance des Spiels finden trotzdem die Italiener vor, der mittlerweile eingewechselte Camoranesi muss sich aus fünf Metern Entfernung aber Torhüter Iker Casillas geschlagen geben (61.). In der Folge findet sich Spanien noch ein wenig besser zurecht und hat durch Senna auch die bessere Chance, ein 0:0 abzuwenden (81., Buffon und die Stange verhindern in Etappen ein spanisches Tor). Dieses Spiel verdiente sich aber nichts anderes, als torlos zu enden, das Rasenschach geht in eine halbstündige Verlängerung. Trotz Möglichkeiten durch Di Natale (95.) und Camoranesi (96.) bzw. Silva (93.) und Villa (110.) muss nach zaghaften 120 Minuten ein Elfmeterschießen im Wiener Ernst Happel-Stadion entscheiden. Wovor die Spanier sich fürchteten, wird den Italienern zum Albtraum. Casillas hält die Schüsse von De Rossi und Di Natale, gegen Grosso und Camoranesi ist er chancenlos. Weil Buffon nur den Penalty von Güiza abwehren kann, Villa, Cazorla, Senna und Fabregas hingegen ihre Elfer verwerten, besiegt Spanien seinen Fluch und steht im Halbfinale. Am Freitag wird die Selección gegen Russland um den Finaleinzug spielen. [Link]
Viertelfinale: Aus für die orangen Favoriten
Foto: flickr.com Das Viertelfinale zwischen Russland und den Niederlanden geht mit 1:1 in die Verlängerung, wo die Sbornaja dem großen Favoriten aus der Vorrunde endgültig die Grenzen aufzeigt – 3:1. Die Russen spielen den besseren holländischen Fußball. Der vom Niederländer Guus Hiddink nach Russland importierte orange Angriffsgeist kam in den ersten beiden Gruppenspielen noch nicht vollständig zur Geltung. Der in diesen Partien noch gesperrte Andrej Arschawin beflügelt das Offensivspiel der Russen aber derart, dass er auch seine Mannschaftskollegen zu immer stärkeren Leistungen antreibt. Holland fehlt von Beginn an die Stärke Arjen Robbens, der wegen Adduktorenproblemen passen muss. Gleich zu Beginn scheitert Schirkow an Edwin van der Sar, wenig später köpft Pawljutschenko über das Tor. Mit großen Ballvorteilen im Mittelfeld kommen Arschawin und Kolodin immer wieder gefährlich vor das niederländische Tor, geht gerade keiner ihre Schüsse neben oder über den Kasten, so kann sich die Elftal stets bei Van der Sar für einen verhinderten Rückstand bedanken. Die Holländer selbst kommen erst zu Ende der ersten Halbzeit durch Van Nistelrooy und Van der Vaart zu Chancen, die allerdings Akinfejew zunichte macht. Auch der zweite Durchgang beginnt mit Vorteilen für Russland, die in der Defensive gleichzeitig äußerst kompakt stehen. In der 56. Minute gibt Semak eine Querflanke auf das kurze Eck, wo Pawljutschenk am schnellsten zur Stelle ist und zum 1:0 einschießt. In der Folge ist es immer wieder der stärkste Niederländer am Rasen, der einen höheren Rückstand verhindert: Van der Sar hält gegen Anjukow (70.) und Pawljutschenko (77.), zudem verpassen Semak (79.) und Torbinski (84.) den erfolgreichen Abschluss. In den letzten zehn Minuten versucht Oranje gutzumachen, was zuvor versäumt wurde. Erst scheitert Sneijder zwei Mal selbst an seiner Zielgenauigkeit, doch dann hechtet Van Nistelrooy in seinen Freistoß und köpft die Niederlande in die Verlängerung. Nach einer für einen Schiedsrichter seltenen Aktion (Lubos Michel nimmt eine Gelb-Rote Karte gegen Kolodin zurück), leuchtet das russische Offensivfeuerwerk in der Verlängerung immer heller. Arschawin (96.), und Pawljutschenko (110.) bringen den Ball noch nicht im Tor unter, Torbinski, der schon in der 99. Minute knapp verpasste, sorgt für die höchst verdiente Führung. Nach einer hohen Arschawin-Hereingabe grätscht der mehreren holländischen Abwehrspielern davongelaufene Torbinski das Spielgerät gerade noch in das lange Eck. Mit seinem ersten Tor des Abends macht Arschawin selbst alles klar, bezwingt Van der Sar mit einem flachen, harten Schuss. Russland besiegt die Niederlande verdient mit 3:1 und trifft im zweiten Halbfinale am Donnerstag auf Italien oder Spanien. [Link]
Viertelfinale: Kein tragischer Held
Foto: flickr.com Rüstü Recber kam, taumelte und siegte. Der türkische Tormann zweiter Wahl stürzt seine Elf kurz vor dem Elfmeterschießen nahezu ins Verderben, sieht Sentürk seinen Fehler gut machen und hält den entscheiden Penalty gegen Kroatien. Der bekannte Drehbuchautor Syd Field prägte in den 80er Jahren den Begriff des Plot Points: “Ein Plot Point ist ein Vorfall oder ein Ereignis, das in die Geschichte eingreift und sie in eine andere Richtung lenkt.” So wie die Spieler der türkischen Nationalmannschaft dieses Konzept bei der EURO 08 umsetzen, könnten sie allesamt Fields Musterschüler sein. Im zweiten Gruppenspiel, der Regenschlacht von Basel, schoss sie Turan in der 94. Minute zum Sieg über die Schweiz und hielt die Viertelfinalchancen intakt. Im Entscheidungsspiel gegen Tschechien lag Fatih Terims Elf bis zur 87. Minute 2:1 zurück und erreichte nur durch einen völlig überraschenden Doppelschlag durch Kapitän Nihat Kahveci das Viertelfinale. Nicht weniger dramatisch verlief die Endphase des Viertelfinales zwischen der Türkei und Kroatien. Die 90 regulären Spielminuten und eine halbe Stunde Verlängerung, die dem großen Schlussakt vorausgingen, verliefen dafür alles andere als attraktiv. Nach einem türkisch dominierten Anfangsabschnitt kamen die Kroaten besser ins Spiel. In der 22. Minute rutscht Olic nach einem Querpass in den Ball, anstatt des leeren Tores trifft er aber nur die Latte. Diese Chance blieb die größte im ersten Durchgang. In den letzten zehn Minuten vor der Pause flacht das Spiel zunehmend ab, nur Topal schießt aus rund 25 Metern knapp an Pletikosas Tor vorbei (38.). Auch in der zweiten Halbzeit kann sich die durchschnittliche Partie nicht erholen. In der 50. Minute erneut die Möglichkeit für Olic, er versucht den türkischen Schlussmann Rüstü Recber zu überheben, der etwas aus dem Tor herausgekommen war und den Ball nur mit Mühe wegspitzeln kann. Überhaupt zeigt sich Rüstü, der den rotbelasteten Stammtorhüter Volkan ersetzt, nicht immer souverän, lässt sich bei Abschlägen ungewöhnlich viel Zeit und auch seine Mitspieler scheinen Rückpässe auf ihn zu vermeiden. Die besten Chancen der Kroaten aber verhindert vorerst nicht Rüstü, sondern ihre eigene Zielgenauigkeit (Rakitic schießt über das Tor, 70., Olic köpft daneben, 72.). In den letzten zehn Minuten hat Kroatien durch zwei Freistöße von Olic (89.) und Srna (90. +1) den Matchball am Fuß, diesmal hält aber der türkische Goalie seine Mannschaft im Spiel. Dramatische Verlängerung Die Türken, die in den 90 Minuten zuvor nur sieben Torschüsse verzeichnen konnten (Kroatien: 14), bäumen sich noch einmal auf. Tuncay vergibt in der 95. und der 102. Minute die scheinbar letzten großen Chancen des Spiels. In der 119. Minute wartet alles nur mehr auf das Elfmeterschießen, als Rüstü erneut zum Unsicherheitsfaktor wird. Er eilt aus dem Tor, Modric kommt jedoch früher an den Ball, flankt auf Klasnic, der in das leere Tor köpft. Die türkischen Spieler, Betreuer und Fans sind am Boden. Wie in den Spielen zuvor wird ihr Kampfgeist aber in sprichwörtlich letzter Sekunde noch belohnt, als Sentürk ein Loch in der kroatischen Abwehr findet und den Ball unter die Latte knallt. Den Anstoss lässt Schiedsrichter Rosetti gar nicht mehr ausführen, die Zeit ist abgelaufen. Modric, einer der besten Akteure des Spiels, vergibt gleich den ersten Elfmeter, schießt rechts am Tor vorbei. Arda und Sentürk für die Türkei, Srna für Kroatien können ihre Penaltys verwerten. Der dritte kroatische Elfmeter geht aber wieder am Tor vorbei, diesmal links und durch Rakitic. Nachdem auch Altintop erfolgreich ist, hängt alles vom eingewechselten Mladen Petric ab. Rüstü aber hält seinen halbhoch geschossenen Elfmeter und wird nach seinem Patzer nicht tragischer, sondern wirklicher Held. Die Türkei steht damit erstmals in einem EM-Semifinale und trifft am Mittwoch in Wien auf Deutschland. [Link]
Viertelfinale: Deutschland zu stark für den FC Ronaldo
Foto: flickr.com Deutschland startet überraschend stark in die K.O.-Phase der EURO 08: Im ersten Viertelfinale halten sie die portugiesischen Ballkünstler über weite Strecken in Schach und gewinnen 3:2. Von Pepe in der Abwehr über Deco im Mittelfeld bis Cristiano Ronaldo im Sturm fanden sich einige portugiesische Akteure in den vielen „Best Of”-Teams der Vorrunde. Die Deutschen hingegen enttäuschten gegen Kroatien und nach einem mäßig überzeugenden Sieg gegen Österreich trauten ihnen nur mehr wenige Experten ein Weiterkommen zu. Dass Deutschland eine Turniermannschaft ist und mit jedem Spiel an der Aufgabe wächst, bewahrheitete sich jedoch ein weiteres Mal. Der deutsche Bundestrainer Joachim Löw musste die wichtige Partie von einem Glaskobel im Baseler St. Jakob-Park beobachten, nachdem er gemeinsam mit seinem österreichischen Gegenüber im letzten Gruppenspiel auf die Tribüne verbannt worden war. Löw hatte seine Truppe aber ohnehin ideal eingestellt, direkte Anweisungen aus der Coaching Zone erfolgten über seinen Assistenten Hans-Dieter Flick. Im Mittelfeld stellte er um, brachte den gegen Österreich gesperrten Schweinsteiger links, auf selber Höhe flankiert Podolski rechts den Spielgestalter Ballack. Zwischen der Viererabwehr und Ballack sollten Simon Rolfes und Thomas Hitzlsperger ausputzen. Das gelang ihnen auch von Beginn an ganz gut, nur einmal ließen sie die Portugiesen deren Schnelligkeit ausspielen: Nach einer Flanke kann sich Moutinho nicht entscheiden, ob er den Ball köpfen oder per Fuß über die Linie befördern soll und hält als dritten Ausweg unkonsequent den Oberschenkel hin, was natürlich keinen Erfolg bringt. Doppelschlag zum 2:0 In der 22. Minute machen die Deutschen den als spielfreudig geltenden Portugiesen vor, wie attraktiver Kombinationsfußball wirklich auszusehen hat: Lahm spielt auf Podolski, der nach einem schönen Doppelpass mit Ballack erneut in Ballbesitz kommt und über die linke Flanke Bosingwa und Pepe davonläuft. Das 1:0 ist perfekt, nachdem Podolski auf den in die Mitte gesprinteten Schweinsteiger abgibt und dieser den Ball ins Tor grätscht. Schweinsteiger ist auch am nächsten Treffer beteiligt, der nur vier Minuten später fällt. Seine scharfe Freistoßflanke von halblinks findet in Klose einen unbedrängten Abnehmer, Torhüter Ricardo greift nach dessen Kopfball ins Leere. Nur noch ein Mal können die Portugiesen vor der Pause ihre Klasse aufblitzen lassen. Der durchwegs souveräne Lehmann im deutschen Tor wehrt in der 40. Minute auch einen Ronaldo-Schuss ab, gegen den Abstauber von Nuno Gomes kommt er allerdings zu spät. Die Portugiesen dürfen nach dem Anschlusstreffer wieder hoffen. Nach dem Wechsel liegt der Ausgleich in der Luft, Pepe köpft allerdings über das Tor (57.). Durch eine Kopie des 2:0 fällt in der 61. Minute die Vorentscheidung. Wieder flankt Schweinsteiger einen Freistoß von links in den Strafraum, diesmal ist es Ballack, der einköpfen kann. Der eigentlich besser postierte Paulo Ferreira kann allerdings nur deswegen nicht klären, weil ihn Ballack zuvor weggeschubst hatte - Schiedsrichter Fröjdfeldt und seine Assistenten haben das übersehen. In der 71. Minute scheitert Deco mit einem scharfen Schuss an Lehmann, ansonsten finden die Portugiesen aber kaum brauchbare Mittel, um gegen die großgewachsenen deutschen Innenverteidiger anzukommen. Podolski setzt in der 80. Minute noch einen Gewaltschuss aus 30 Metern knapp neben das Tor. Der neuerliche Anschlusstreffer durch einen Kopfball Helder Postigas fällt in der 87. Minute und damit zu spät. Viele Experten schwenken jetzt erneut um und haben Deutschland wieder ganz oben auf der Rechnung. Im Halbfinale wird die Löw-Elf auf den Sieger aus dem Spiel Kroatien gegen die Türkei treffen - diesmal mit ihrem Bundestrainer auf der Bank. [Link]
“Ballack scheißt Deutschland ins Viertelfinale!”
Bildmontage: Titanic Ein kleiner Buchstabenverdreher sorgt derzeit in Deutschland für große Lacher! Nach dem Vorrundensieg der Deutschen über Österreich war im Lauftext von N24 folgende wichtige Information zu lesen: “Ballack scheißt Deutschland ins Viertelfinale”. Ein aufgelegter Elfmeter für das Satiremagazin Titanic - der herrliche Tippfehler wurde gleich in eine e-card verwandelt! [Link]
Gruppe D: Russland fängt Schweden ab
Foto: flickr.com Am letzten Spieltag der Vorrunde gewinnt Russland das direkte Duell gegen Schweden 2:0 und steht erstmals im Viertelfinale. Die unbedeutende Parallelbegegnung zwischen Spanien und Griechenland endet 2:1. Die Gruppenphase ist vorbei und die Schweden, denen ein Remis gegen Russland schon zum Aufstieg gereicht hätte, enttäuschten von Beginn an. Schon in den ersten fünf Minuten dribbelt sich die russische Offensive mehrmals in den gegnerischen Strafraum, noch verstolpert die Nation mit dem jüngsten Kader ihre Möglichkeiten. Der niederländische Trainer der Russen, Guus Hiddink, wurde in der Vorbereitung kritisiert, weil er für den Spielmacher Andrej Arschawin einen Platz im Kader bereithielt, obwohl dieser wegen einer Sperre frühestens im dritten Spiel zum Einsatz kommen konnte. Doch Hiddinks Taktik ging auf: Der unbändige Arschawin wirbelt die schwedische Abwehr gewaltig durcheinander. Am gefährlichsten wird Goalie Andreas Isaksson in der 21. Minute Juri Schirkow, dessen Volleyschuss nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbeizieht. Drei Minuten später wird das russische Offensivfeuerwerk belohnt: Anjukow erhält einen idealen Pass von Syrjanow und gibt quer vor das Tor weiter an Pawljutschenko, der frei zum Schuss kommt und die russische Führung erzielt. Kurzfristig scheinen die Schweden aufzuwachen, in der 26. Minute trifft Oldie Larsson nur das Lattenkreuz. Das Spiel ist jetzt wieder offen, bis zur Pause gelingt aber auf keiner Seite mehr ein Tor. Schweden benötigt zu diesem Zeitpunkt weiterhin nur einen Treffer für den Verbleib im Bewerb, dennoch sind es die Russen, die auf eine höhere Führung drängen. In der 56. Minute gelingt das auch. Diesmal kommt der Querpass von Schirkow über links, der mitgegangene Arschawin grätscht den Ball an Isaksson vorbei und jubelt über sein erstes EURO-Tor. Schweden um einen enttäuschenden Ibrahimovic verzweifelt mehr und mehr am eigenen Unvermögen. Die Russen ziehen sich nun zurück, bleiben zwar über Konter gefährlich, können das Ergebnis aber nicht mehr erhöhen. Die „Sbornaja” schafft also erstmals seit dem Zerfall der Sowjetunion den Aufstieg in die K.O.-Phase eines großen Turniers, tritt am Samstag in Basel gegen die Niederlande an. Umgekehrt scheitert Schweden zum ersten Mal seit der EURO 2000 schon in der Vorrunde und muss heimreisen. Das zweite Spiel der Gruppe D ist für die Platzierungen unbedeutend. Spanien steht als Gruppensieger fest, weswegen Coach Aragones wie seine Kollegen aus Kroatien, Portugal und den Niederlanden nur eine B-Elf auflaufen lässt; Griechenland kann den letzten Gruppenplatz nicht mehr verlassen, will aber nicht das einzige Team des Turniers ohne Punkt und Tor bleiben. Spaniens Ersatzteam spielt jedoch schon zu Beginn druckvoll, Güiza testet in der 2. und 4. Minute Goalie Nikopolidis. In der Folge steht das Spiel auf keinem hohen Niveau, erfolgversprechende Torchancen erarbeiten sich am ehesten noch die Spanier durch Xabi Alonso in der 23. und der 37. Minute. Umso überraschender dann das erste Tor dieses Abends in Salzburg: Wie im EM-Finale 2004 trifft Charisteas per Kopf (42.) für die unverdiente Führung. Nach dem Seitenwechsel ergeben sich sowohl Chancen für „Hellas” als auch für die Iberer. Alonso trifft in der 53. Minute nur die Stange, auf der Gegenseite finden die Hereingaben von Karagounis keine Abnehmer. Die Spanier scheinen sich mit der Niederlage aber nicht wirklich abfinden zu wollen. In der 61. Minute kommt De la Red zwölf Meter vor dem Tor zum Schuss, dieser fällt derart scharf aus, dass Nikopolidis trotz guter Position nicht abwehren kann - 1:1. Obwohl weiterhin beide Teams die Chance auf einen Lucky Punch haben, bleiben die Spanier im Abschluss gefährlicher. Den Siegestreffer erzielt schließlich Güiza per Kopfball nach einer gefühlvollen Flanke Sergio Garcias. Insgesamt ein verdienter spanischer Erfolg, Griechenland bleibt nicht nur als einziger EURO 08-Teilnehmer punktelos, sondern auch als erster Titelverteidiger überhaupt. [Link]
Gruppe C: Italien zieht den Kopf aus der Schlinge
Foto: flickr.com Die Niederlande gewinnen auch ihr drittes Gruppenspiel gegen Rumänien (2:0), Italien besiegt wie schon im WM-Finale Frankreich - diesmal 2:0 - und trifft im Viertelfinale auf Spanien. Im WM-Finale 2006 war es noch eine knappe Angelegenheit. Nach einem Zidane-Elfmeter und einem Materazzi-Kopfball stand das damalige Endspiel zwischen Italien und Frankreich von der 19. bis zur 120. Minute 1:1, erst das Penaltyschießen entschied über den Weltmeister und Italien fand das bessere Ende. In der Zwischenzeit trafen die Kontrahenten auch in der EURO 08-Qualifikation aufeinander. Das Hinspiel gewannen die Franzosen 3:1, das Rückspiel endete 0:0. In der gestrigen Endrunden-Begegnung in Zürich hatten „Les Bleus” kein Ankommen gegen den Weltmeister. Luca Toni fand wie schon gegen Rumänien von Beginn an viele Chancen vor, scheiterte aber in der vierten Minute gegen Frankreich-Schlussmann Coupet. In der zehnten Minute der erste Rückschlag für die Domenech-Elf: Spielgestalter Ribery setzt zu einem Foul an Zambrotta an, verletzt sich bei der Attacke jedoch selbst und muss durch Nasri ersetzt werden. Bereits eine Minute später kann Claude Makelele einen Kopfball Panuccis nur auf der Linie retten. Den eigentlichen Todesstoß gab Frankreich aber ein Spieler aus den eigenen Reihen: In der 25. Minute holt Abidal, der den in den ersten Spielen glücklosen Thuram ersetzt, Toni im Strafraum von den Beinen, der Schiedsrichter zückt Rot und zeigt auf den Elfmeterpunkt. Andrea Pirlo, verwertet kaltschnäuzig, mit einem Mann weniger müssen die Franzosen das Spiel nun drehen. Dafür verordnet Domenech einen Taktikwechsel, Nasri wird nur 16 Minuten nach seiner Einwechslung vom Rasen beordert und durch Boumsong ersetzt. In der Folge spielt nur mehr Italien, De Rossi und Grosso vergaben bis zur Pause jeweils eine, Toni gleich drei hochkarätige Chancen auf eine höhere Führung. Die dezimierten Franzosen fanden zwar nach der Pause zwei Ausgleichsmöglichkeiten durch Benzema und Henry vor, ein von diesem abgefälschter De Rossi-Freistoß ging aber auf der Gegenseite zum 2:0 in die Maschen und die Entscheidung war gefallen (62.). Die Franzosen agierten nunmehr sichtlich verzweifelt, nichts gelang mehr. In der 74. Minute parierte Buffon einen Benzema-Schuss und somit die letzte Chance auf den Anschluss. Italien wird im Viertelfinale auf Spanien treffen, Frankreich bleibt die Enttäuschung des Turniers, ist Gruppenletzter mit einem mageren Punkt bei einem Torverhältnis von 1:6. Vor der EURO rechneten viele Beobachter Rumänien trotz Zulosung in die Hammergruppe C keine schlechten Chancen aus, hatten sie doch ihre Qualifikationsgruppe souverän vor den Niederlanden gewinnen können. Die schon fix als Gruppensieger feststehende „Elftal” präsentierte sich aber auch in Bern mit neun Veränderungen zum Frankreich-Spiel als Anwärter auf den Titel. Obwohl die Rumänen, die mit einem Sieg unabhängig vom Parallelspiel ins Viertelfinale aufsteigen hätten können, mit mehr Chancen ins Spiel starteten, blieb ihnen schließlich nichts anderes zu tun, als der niederländischen B-Elf bei einer gelungenen Kür zuzusehen. Marius Niculae (4.), Adrian Mutu (24., 30.) und Paul Codrea (44.) vergaben in den ersten 45 Minuten Chancen für Rumänien, in Orange versäumten Huntelaar (33.) und Robben (37.) die Führung. Vier Minuten nach dem Wechsel kann Van Persie einen Drehschuss nicht im Netz unterbringen. In der 54. Minute ist es aber soweit: Ibrahim Afellay schiebt den Ball zehn Meter vor dem Tor quer zu Orlando Engelaar, dieser lässt die Kugel jedoch zu Klaas Jan Huntelaar passieren, der zwischen der überraschten rumänischen Hintermannschaft nur mehr einzuschießen braucht. Mutu vergibt in der 84. Minute die einzige realistische Ausgleichsmöglichkeit, zu diesem Zeitpunkt hätte Rumanien aber auch ein Unentschieden nicht mehr gereicht, weil Italien bereits 2:0 in Führung lag. Alles klar machte Robin van Persie in der 87. Minute durch einen scharf platzierten Schuss ins kurze Eck. Die Niederlande beenden die Vorrunde also mit neun Punkten und 9:1 Toren, Rumänien scheidet trotz Unentschieden gegen den Weltmeister und den Vizeweltmeister aus. [Link]
Fotos aus der Fanzone: Best of Vorrundenspiele!
Alle Fotos: Austrian Wenn während der Vorrunde die Gruppe B an der Reihe war, herrschte in Wien jedes Mal fußballerischer Ausnahmezustand: Bis zu 70.000 Österreicher, Deutsche, Polen und Kroaten fanden sich auf der Wiener Ringstraße ein und feuerten ihre Teams an! Manche mehr, manche weniger erfolgreich. Hier ein paar Schnappschüsse. [Link]
Galerie: Österreich - Deutschland
Alle Fotos: fanline08.at Eindrücke vom letzten Auftritt des österreichischen Nationalteams beim Gruppenspiel gegen Deutschland. [Link]
Gruppe B: Ausgeträumt
Foto: fanline08.at Der erhoffte Sieg Österreichs gegen Deutschland blieb aus, Ballack schießt sein Team zu einem 1:0-Sieg und ins Viertelfinale. Kroatien untermauert seine Titelambitionen beim 1:0 gegen Polen und ist die bislang einzige Nation mit dem Punktemaximum. Ein Sieg gegen die hochfavorisierten Deutschen wäre Österreichs einzige Möglichkeit gewesen, im Turnier zu verbleiben. Dementsprechend aufgeheizt war die Stimmung vor dem Spiel, Martin Harnik vermutete gegenüber Journalisten sogar, dass „sich Deutschland in die Hosen scheißen” würde. So war es dann im Wiener Ernst-Happel-Stadion nicht ganz. Gomez hatte bereits in der fünften Minute eine hundertprozentige Torchance, die Garics nur auf der Linie vereiteln konnte. Einen von Macho entschärften Ballack-Schuss später war die deutsche Anfangsoffensive wieder vorbei und die Österreicher versuchten sich im Spiel nach vorne. Metzelder riss dabei in der 17. Minute den erstmals im Einsatz befindlichen Stürmer Erwin „Jimmy” Hoffer nieder, dieser wartete aber vergeblich auf einen Elfmeterpfiff. Bei einem weiteren Angriffsversuch kann sich Hoffer den Ball nicht ideal mitnehmen, wäre ansonsten alleine vor dem deutschen Torhüter Lehmann zum Schuss gekommen. Selbiger muss sich wenige Augenblicke später bei einem Aufhauser-Schuss strecken, um den Ball zu erreichen. Im Anschluss scheiterte Podolski an ÖFB-Schlussmann Macho und Fuchs nach scharfer Korkmaz-Hereingabe an Lehmann (36.). Die Cheftrainer Hickersberger und Löw lieferten sich bis kurz vor der Pause ein hitziges Wortgefecht in den Coachingzonen, wurden daraufhin von Schiedsrichter Mejuto Gonzalez auf die Tribünen verwiesen. Die Deutschen starteten ideal in den zweiten Abschnitt. Ivanschitz foult Philipp Lahm in der 49. Minute, der Freistoß durch Ballack aus zwanzig Metern passt perfekt in das linke obere Eck. Österreich hätte nun zwei Tore gebraucht, um die Deutschen im Klassement hinter sich zu lassen, kam in den übrigen 40 Minuten aber zu keiner zwingenden Torchance mehr. Dafür sind die deutschen Innenverteidiger Metzelder und Mertesacker einfach eine Spur zu abgebrüht und werden über die restliche Zeit auch vom in die Defensive gerückten Mittelfeld unterstützt. Österreich scheidet mit einem Zähler in der Vorrunde aus - weil die Schweiz ihr Abschlussspiel gegen Portugal gewinnen konnte, muss sich Österreich das schlechteste Abschneiden eines Veranstalterlandes bei EM-Endrunden eingestehen. Das zweite Spiel des Abends zwischen Kroatien und Polen hätte nur mehr dann Einfluss auf die Aufstiegsplätze genommen, wenn Österreich Deutschland knapp besiegt und Polen gleichzeitig einen höheren Sieg gefeiert hätte als das ÖFB-Team. Die Beenhakker-Truppe konnte aber einen kroatischen Sieg in Klagenfurt nie gefährden und das, obwohl die Startformation der Gruppe B-Siegers im Gegensatz zum Spiel gegen Deutschland-Spiel gleich an neun Positionen umgestellt wurde. Dudka fand für die Polen nach einer Krzynowek-Ecke per Kopf die erste Möglichkeit vor, danach spielte aber die kombinationsstarke kroatische B-Elf ins Spiel. Pranjic, Vejic und zwei Mal Klasnic verpassten vor der Pause die Führung, die Polen verbuchten lediglich einen Verzweiflungsschuss von Lewandowski. Wie in Wien fiel auch in Klagenfurt das einzige Tor des Abends knapp nach dem Seitenwechsel: Wieder war es Klasnic mit der großen Gelegenheit - diesmal trifft er nach Pranjic-Zuspiel an Torhüter Boruc vorbei ins lange Eck. Zweimal kommt Polen noch vor das kroatische Tor (Guerrero 63., Saganowski 68.), der Ausgleich hätte aber die spielerische Schieflage nicht widergespiegelt. Kroatien gewinnt damit auch das dritte Gruppenspiel und hält beim Maximum von neun Punkten bei einem Torverhältnis von 4:1. Am Donnerstag geht es im zweiten Viertelfinale (Wien) gegen die Türkei um den Aufstieg ins Halbfinale. [Link]
Gruppe A: Türkei ringt Tschechien nieder
Foto: flickr.com Solche Dramen schreibt nur der Fußball! Die Türkei dreht das „Achtelfinale” gegen Tschechien von 0:2 auf 3:2, steht im Viertelfinale. Die Schweiz feiert gegen eine portugiesische B-Auswahl mit einem 2:0 ihren einzigen Gruppensieg. Die Ausgangsposition: Portugal liegt nach zwei Spieltagen uneinholbar auf Platz eins der Gruppe A, die Schweiz ist bereits ausgeschieden. Die Türkei und Tschechien liegen bei jeweils drei Punkten und gleichem Torverhältnis auf Platz zwei. Also kam es zum Endspiel zwischen den von Fatih Terim und Karel Brückner trainierten Teams. Hätte dieses Spiel unentschieden geendet, so wäre nach der regulären Spielzeit zum Elfmeterschießen gekommen, weswegen im Vorfeld schon von einem außerordentlichen Achtelfinale die Rede war. Nach dieser Konstellation sah es aber lange nicht aus. Das Spiel wurde von Beginn an recht hart geführt, schon in den ersten zehn Minuten griff Referee Peter Fröjdfeldt dreimal zur Gelben Karte, dreimal gegen die Türkei. Das Spiel machten aber die Tschechien, die mit hohen Bällen vor allem von der rechten Flanke immer wieder Jan Koller suchten. Der 2,02 Meter-Riese, der in der vergangenen Saison mit dem 1. FC Nürnberg in die Zweite Deutsche Liga abgestiegen war, erhielt von Brückner den Vorzug gegenüber Milan Baros und dankte es seinem Coach mit dem 1:0 in der 34. Minute. Wieder war es eine Flanke über links, diesmal getreten von Grygera, und Kollers haupthaarloser Kopf tat, wofür er bestimmt war. Nach der Pause wurde der Niederschlag in Genf stärker, das schien die Türken an ihr Spiel gegen die Schweiz zu erinnern. Vier Tag zuvor drehten sie die Partie gegen die Eidgenossen im strömenden Regen von 0:1 auf 2:1. Goalie Petr Cech vereitelte aber jegliche türkische Torchance. In der 62. Minute schien dann alles erledigt. Plasil erhöhte nach Sionko-Flanke auf 2:0 und die Tschechen planten, die letzte halbe Stunde routiniert herunterzuspielen. Die türkische Leidenschaft schien auf diesem Konzept aber nirgends auf. In der 74. Minute passte Altintop auf Arda Turan, der völlig frei stehend in die linke untere Ecke treffend verkürzen kann. Die tschechische Abwehr zeigt sodann erste Zerfallserscheinungen. Petr Cech, zum UEFA Torhüter des Jahres 2007 gewählt, ist der Hauptverantwortliche für den Ausgleich. In der 87. Minute lässt er den Ball nach einer Flanke von Altintop wieder aus und legt ihn dem türkischen Kapitän Nihat Kahveci vor die Füße und das leere Tor. Tatsächlich wäre es nun zum Penaltyschießen gekommen, hätte sich Nihat nicht zwei Minuten später erneut ein Herz gefasst und aus 16 Metern Cech überhoben und unter die Latte getroffen. In vier Minuten Nachspielzeit werfen die Tschechen alles nach vorne, Torhüter Volkan stößt nach einem solchen Angriff Jan Koller nieder, sieht Rot. Weil die Türken schon drei Mal gewechselt hatten, muss jetzt Feldspieler Tuncay ins Gehäuse. Tschechien gelingt der abermalige Ausgleich nicht, die Türkei steht im Viertelfinale und trifft dort auf Kroatien, den Sieger der Gruppe B. Im zweiten Spiel des Abends ging es für Portugal und die Schweiz in Basel um nicht mehr als die sportliche Ehre. Wegen des bereits fixierten Aufstiegs schickte Scolari eine B-Elf auf den Platz, schonte seine Stars Cristiano Ronaldo, Deco und Nuno Gomes fürs Viertelfinale. Die Schweizer wollten ihrem abtretenden Trainer Köbi Kuhn ein Abschiedsgeschenk machen, mussten zu Beginn aber Portugal das Spiel überlassen. Gegen die portugiesische Technik setzten die Schweizer Kampfgeist und als Lichtsteiner Nani in der 15. Minute im eigenen Strafraum legte, blieb die Pfeife von Schiedsrichter Plautz grundlos stumm. Einmal Aluminium und einmal Torhüter Zuberbühler retteten die Schweiz vor einem Rückstand, zweimal Ricardo tat dies auf der anderen Seite. Referre Plautz war weiterhin einer der schlechteren Akteure am Platz, gab Ferreira nach einem ausschlusswürdigen Foul nur Gelb (30.) und aberkannte ein reguläres portugiesisches Tor durch Postiga (36.). Nach dem Wechsel drängten die Iberer weiter, Postiga köpfte jedoch über das Tor, Nani traf die Stange und gegen Quaresma rettete Zuberbühler. Eine halbe Stunde vor Schluss spielten die Hausherren groß auf. Einen Derdiyok-Schuss lenkte Pepe zur Ecke, Inler scheiterte am Aluminium. In der 71. Minute durften die Schweizer endlich jubeln, Yakin trifft nach sauberer Derdiyok-Vorlage durch Ricardos Beine zur Führung (71.). In der 83. Minute ist das Spiel entschieden, Hakan Yakin erzielt sein drittes und letztes Tor dieser Endrunde per Elfmeter, Meira brachte zuvor Barnetta im Strafraum zu Fall. Die Schweiz verabschiedet sich also durch den ersten Sieg gegen Portugal seit 26 Jahren (2:1 im März 1982 in Lugano) gebührend aus dem Heimturnier. [Link]
Bild-Zeitung macht scharf auf Hicke-Elf!
www.bild.de Gewohnt zurückhaltend und niveauvoll macht “die Bild” Stimmung für das heutige Match Österreich gegen Deutschland. Wie die Mannen rund um Joachim Löw planen, unsere Spieler zu verputzen, kann man hier nachlesen: www.bild.de/euro-news. Und ein paar nette Spitznamen für unserer Kicker (wie wäre es z.B. mit “Würgen Macho”?) hat sich das germanische Boulevardblatt auch gleich mitüberlegt: www.bild.de/jetzt-bekommen-die-oesis/was-auf-die-muetze [Link]
Damit Sie kein Spiel verpassen!
Foto: Samsung Das neue Zeitalter der audiovisuellen Unterhaltung hat begonnen. Mühlelos aufnehmen und Spaß haben - mit dem Samsung DVD-Rekorder DVD-HR757. Dieser elegante DVD-Rekorder verfügt über eine integrierte Festplatte (320 GB), eine USB Schnittstelle und einen HDMI Ausgang - und ist dank einer Aufnahmedauer von bis zu 528 Stunden auf jede Überlänge gefasst. Mehr Informationen [Link]
Vor Österreich gegen Deutschland: die Stars von WWRY als Anheizer!
Foto: wewillrockyou.at Exklusiv auf der Wiener Fanmeile: Bevor der Fußballklassiker Österreich gegen Deutschland angepfiffen wird, werden die Musical-Stars von WE WILL ROCK YOU auf der Rathausbühne die Rockklassiker von Queen zum Besten geben! Am 16.6. um 20.10 Uhr ist es so weit! Freuen darf man sich auf eine Auswahl der besten und kultigsten Queen-Songs: Innuendo I want it all Another one bites the dust Crazy little thing We Will Rock You We are the champions We Will Rock You (fast version) Was sich sonst noch auf der Wiener Fanmeile tut, findest du hier. [Link]
Gruppe D: Griechenland nicht europameisterlich
Foto: flickr.com Auch heuer wird der amtierende Europameister seinen Titel nicht verteidigen können, Griechenland ist nach einem 0:1 gegen Russland draußen. David Villa sichert Spanien beim 2:1-Sieg über Schweden den Viertelfinalplatz durch ein Tor in letzter Minute. Spaniens Teamchef Aragones stellte wie beim 4:1-Sieg über Russland wieder die zwei Spitzen Torres und Villa auf und wieder sorgte das Sturmduo für Unbehagen in der gegnerischen Hintermannschaft. Spanien und Schweden gingen mit großem Respekt füreinander in die Partie in Innsbruck. Die Iberer schienen sich die Ehrfurcht eher verdient zu haben, gingen sie doch schon in der 15. Minute in Führung. Fernando Torres sprang in eine Silva-Flanke und fälschte den Ball unhaltbar ab. Mehrere Versuche auf den Ausgleich blieben bis zur 33. Minute erfolglos, als Fredrik Stoor auf Zlatan Ibrahimovic abgibt und dieser aus etwa sieben Metern einschießt. Nach der Pause scheinen sich die vor allem die Schweden mit einer Punkteteilung gut abfinden zu können. Die Spanier haben noch zwingendere Chancen auf das Führungstor, glaubten aber wohl selbst nicht mehr an den Sieg, bis Villa zwei schwedische Verteidiger umspielt und den Ball unter Torwart Jakobsson zum 2:1 ins Tor schiebt. David Villa hält nun als einziger bei vier Toren und wenn Spanien seine Serie – 18 Spiele ohne Niederlage – fortsetzen kann, wird er noch einige Begegnungen nutzen können, um sich die Torschützenkrone zu sichern. Die Aragones-Elf ist damit der vierte fixe Gruppensieger nach Portugal, Kroatien und den Niederlanden. Bisher konnte noch kein Europameister seinen Titel verteidigen. Nach der 0:1-Niederlage gegen Russland gibt es auch für Griechenland keine theoretische Chance mehr, in das Achtelfinale aufzusteigen. So früh wie die Hellenen, die gleichzeitig als einziges Team ohne Treffer bleiben, schied allerdings noch kein Titelträger aus. Die Griechen begannen mit einem offensiveren 4-3-3-System. Ein Torfeuerwerk war in Salzburg trotz dreier russischer Chancen in der ersten Viertelstunde nicht in Sicht. Die Griechen verbuchten ihre erste Möglichkeit in der 20. Minute, kurz zuvor verweigerte Schiedsrichter Rosetti den Russen nach Dellas-Handspiel einen Elfmeter. Weil es vor der Pause die einzige Torchance der Rehagel-Truppe blieb, war die Führung Russlands in der 33. Minute völlig verdient: Goalie Nikopolidis verließ offensichtlich gedankenverloren sein Tor, Semak kam aber eher zum Ball und legte per Fallrückzieher für Syrjanow auf, der keine Probleme mit dem Abschluss. In der zweiten Hälfte wird das Spiel weiter offen geführt, nach zwei verpassten Gelegenheiten auf griechischer und drei auf russischer Seite, freut sich die Sbornaja über einen knappen Sieg. Am Donnerstag folgt das direkte Duell gegen Schweden um den Aufstieg, denen dann allerdings schon ein Unentschieden reichen würde. Die Griechen sind raus; einen Ehrenempfang in Athen werden Rehagel und seine Mannen heuer sicher nicht bekommen. [Link]
Gruppe C: Niederlande europameisterlich
Foto: Flickr.com Nach Weltmeister Italien kam nun auch Vizeweltmeister Frankreich ordentlich unter die orangen Räder (4:1). Rumänien scheint es auf Unentschieden angelegt zu haben, bot beim 1:1 gegen Italien spielerisch aber mehr als am ersten Spieltag. Italien schrammt im zweiten Spiel der Gruppe C gegen Rumänien nur haarscharf an einer mittleren Katastrophe vorbei. Zwar dominierte die Squadra Azzura das Spielgeschehen von Anfang an, Luca Toni, der mit Bayern in der Bundesliga und im UEFA-Cup Torschützenkönig wurde, fand jedoch im rumänischen Keeper Bogdan Lobont mehrere Male seinen Meister. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war es allerdings Referee Tom Henning Övrebö, der ein reguläres Toni-Tor wegen vermeintlichem Abseits aberkannte. Auch nach der Pause war Italien überlegen, der Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Nach einem groben Fehler von Zambrotta in Minute 55 spitzelte Adrian Mutu den Ball über Buffon ins Netz. Im Gegenstoß rückte Panucci nach Chiellini-Kopfball das Ergebnis wieder zurecht. Beim 1:1 blieb es auch, was vor allem das Verdienst eines Mannes war: Mit Zehen- und Fingerspitzen rettete Gianluigi Buffun zehn Minuten vor Schluss sein Team vor dem Todesstoß. Denn hätte Mutu den wegen eines Fouls von Panucci an Nicolae Dica gegebenen Elfmeter verwandelt, wäre Italien schon nach dem zweiten Gruppenspiel ausgeschieden. Ruft man sich das Vorbereitungsspiel der Niederländer in Wien in Erinnerung, so rechnete man damals kaum damit, dass Van Bastens Elf zum ersten Anwärter auf den Europameistertitel reifen würde. Wie schon gegen Italien (3:0) begannen die Niederlande auch in Bern gegen Frankreich druckvoll. Schon nach neun Minuten brachte Dirk Kuyt sein Team in Führung. Die Franzosen versteckten sich in der Folge nicht, scheiterten aber stets am überragenden niederländischen Schlussmann Edwin van der Saar. Nach Seitenwechsel schaltete Frankreich einen weiteren Gang hinauf, wurde dadurch aber anfällig für Konter. Einen solchen nutzte der eingewechselte Van Persie zum 2:0. Der Anschlusstreffer durch Thierry Henry (72.) ließ nur kurz Hoffnung aufkeimen, denn schon im Gegenzug stellte der ebenfalls eingewechselte Arjen Robben die alte Tordifferenz durch einen Prachtschuss aus spitzem Winkel wieder her. Den Schlusspunkt setzte in der 92. Minute der schon gegen Italien in Weltklasseformat agierende Sneijder durch einen nicht weniger bemerkenswerten Distanzschuss unter die Latte. Oranje düpierte nach dem Weltmeister also auch den zweiten Finalisten von 2006. So wie Van Basten seine Elf eingestellt hat, rücken die Niederlande in den engsten Favoritenkreis. [Link]
Gruppe B: Kroatien noch länger dabei, Österreich vielleicht
Foto: fanline08.at Kroatien steht nach einem 2:1-Sieg gegen Deutschland im Viertelfinale, Ivo Vastic bewahrt die Aufstiegschancen Österreichs durch einen Elfer in letzter Minute gegen Polen - 1:1. Die Kroaten gewannen ihr Auftaktspiel gegen Österreich nur mit viel Mühe, die Deutschen ihres gegen Polen souverän. Auf der Papierform sprach daher alles für den dreimaligen Europameister. Das wollte die kroatische Elf so nicht hinnehmen und zeigte schon kurz nach dem gegenseitigen Abtasten in der Anfangsphase ihre wieder gewonnene Gefährlichkeit. Darijo Srna wurde in der 24. Minute nach einer Flanke von Pranjic sträflich vernachlässigt und grätschte den Ball zum 1:0 in die Maschen. Für die Deutschen entpuppte sich der frühe Rückstand nicht als Schocktherapie, sie blieben die restliche erste Halbzeit im Angriff ideenlos. Auch Kroatien scheiterte bei einigen aussichtsreichen Chancen. Erst nach Seitenwechsel schien der Löw-Elf klar zu werden, dass sie nur durch einen Sieg das Viertelfinalticket vorzeitig lösen kann und agierte offensiver, dabei aber nur bedingt gefährlicher. Just in diesem Abschnitt sorgte Ivica Olic für die Vorentscheidung: Rakitic setzte einen von Podolski abgefälschten Schuss an die Stange, der dadurch überraschte Lehmann im deutschen Tor hatte gegen den Abstauber des HSV-Legionärs keine Erfolgsaussichten (62.). Ab nun rollende Angriffe auf das kroatische Tor. Der eingewechselte Bastian Schweinsteiger hatte den Anschlusstreffer am Fuß, der (negative) Höhepunkt seines Auftrittes war aber ein Ausschluss in der 92. Minute. Zuvor traf Podolski tatsächlich noch zum 1:2 (79.), die insgesamt enttäuschenden Deutschen verloren jedoch verdient gegen Kroatien, das damit nach Portugal als zweiter Viertelfinalist feststeht. Im zweiten Spiel der Gruppe B ging es für Österreich wie für die Schweiz tags zuvor gegen das frühzeitige Ausscheiden aus dem Heimturnier. Hickersberger stellte sein Team an einigen Positionen um und tatsächlich dominierten die Österreicher gegen Polen von Beginn an. Zwei Großchancen durch Harnik und eine durch Leitgeb vereitelte der polnische Schlussmann Boruc in den ersten zwanzig Minuten, doch Österreich blieb vor allem durch den wieselflinken Korkmaz weiter am Drücker. Einmal mehr bewahrheitete sich die alte Fußballweisheit der Tore, die man hinten bekommt, wenn man sie vorne nicht schießt. Völlig entgegen dem Spielverlauf traf der gebürtige Brasilianer Guerrero nach Stanglpass durch Saganowski. Goalie Macho griff daneben, Schiedsrichter Webb pfiff trotz Abseitsstellung des Polens nicht und das Ernst-Happel-Stadion versank im weiß-roten Jubel. In der Folge schien auf österreichischer Seite kaum mehr etwas zu klappen. Zwar wurden die Bemühungen von Ivanschitz und Co. immer wieder ersichtlich, objektiv betrachtet gab es in der Verteidigung nun immer wieder Zuordnungsprobleme und Fehlpässe im Mittelfeld. In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild kaum. Im Stadion waren die polnischen Fangesänge deutlich lauter zu vernehmen und das bevorstehende Ausscheiden Österreichs war unter den Fans schon zu spüren. In der 64. Minute reagierte Teamchef Hickersberger und brachte Kienast für Linz (den mit Abstand formschwächsten Österreicher) bzw. Vastic für Kapitän Ivanschitz. Macho konnte in der Folge mit einer sehenswerten Parade einen höheren Rückstand verhindern, zwingende Möglichkeiten auf das andere Tor blieben aus. Als in der letzten Minute der Nachspielzeit schon alle mit der zweiten 0:1-Niederlage rechneten, riss Lewandowski Prödl (der wegen seiner zweiten gelben Karte im nächsten Spiel gesperrt sein wird) am Trikot nieder. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter und „Oldie” Ivica Vastic behielt die Nerven, traf zum verdienten 1:1. Vastic, mit 38 Jahren der älteste Spieler im Turnier, ist somit auch der älteste Torschütze der EM-Geschichte. Mit einem Sieg gegen Deutschland und gleichzeitiger Schützenhilfe durch Kroatien kann Österreich am Montag noch das Viertelfinale erreichen und den großen Nachbarn nach Hause schicken - kein Wunder, dass nun wieder das vielzitierte „Wunder von Cordoba” beschworen wird … [Link]
Gruppe A: Über der Schweiz weint der Himmel
Foto: Flickr.com Nachmittags fixierten die spielfreudigen Portugiesen durch ein 3:1 gegen Tschechien ihre Viertelfinalteilnahme. In einer abendlichen Regenschlacht begrub ein türkischer Treffer in letzter Minute jegliche Aufstiegschancen der Schweiz - 1:2. Die Gruppe A ging in ihre zweite Runde und die Hälfte der in sie gelosten Nationen wissen bereits um ihr Schicksal: Portugal ist als Gruppensieger bereits fix für das Viertelfinale qualifiziert, die Schweiz wird selbst bei einem Sieg im letzten Vorrundenspiel als Gruppenletzter ausscheiden. Doch im Detail: Sowohl Tschechien als auch Portugal gingen mit einem Sieg aus der ersten Runde in das Aufeinandertreffen in Genf. Derart präsentierten sich auch beide Teams zu Beginn. Nach einer ersten Chance durch den Ex-Austrianer Libor Sionko ging das hochmotivierte portugiesische Team bereits in der achten Minute in Führung. Es brauchte allerdings drei Versuche, bis Deco den Ball endlich im Tor unterbringen konnte. Die Tschechen zeigten sich im Anschluss aber alles andere als geknickt und wieder war es Sionko mit der größten Chance. Nach einer scharfen Ecke Jaroslav Plasils war er erfolgreicher als beim ersten Versuch und stellte per Kopf zum Ausgleich (17.). In der Folge entwickelte sich eine offene Partie mit leichtem Überhang für die Portugiesen. Cristiano Ronaldo, der bei Manchester United unter Vertrag steht, prüfte einige Male seinen Premier League-Kontrahenten Petr Cech (Chelsea), konnte ihn aber erst in der 63. Minute nach einem Querpass von Deco bezwingen. In der Schlussphase war den tschechischen Bemühungen zum erneuten Ausgleich kein Erfolg beschert. Stattdessen gab Ronaldo in der 91. Minute allein vor Cech uneigennützig auf den eingewechselten Quaresma ab, der zum 3:1-Endstand traf. Im massiven Baseler Regen war das Abendspiel eines um alles oder nichts nur der Sieger hatte noch realistische Aussichten auf ein Überstehen der Gruppenphase. Die Hausherren kamen mit den widrigen Bedingungen vorerst besser zu Recht als ihre türkischen Herausforderer, der tiefe Boden ließ aber auch das eidgenössische Kombinations- zum Glücksspiel werden. Nach etwas mehr als einer halben Stunde fiel das für die Witterungsverhältnisse passendste Tor: Derdiyok überspielte den herausgeeilten türkischen Torwart und gab den Ball zur Mitte, wo Yakin frei stand. Am Weg zu ihm blieb das Spielgerät allerdings in einer Pfütze liegen, nur mit einem Zwischenschritt konnte Yakin einnetzen. Die Koproduktion zweier türkischstämmiger Schweizer schien die Bosporus-Kicker aus allen EM-Träumen zu reißen. Zur Halbzeit ließ der Regen nach und die Türken fanden besser ins Spiel. In der 57. Minute, als Sentürk nach einer Flanke von Nihat scharf zum 1:1 einköpfte, wurden ihre Offensivbemühungen auch belohnt. Als schon alle längst mit einem Remis rechneten, stürzte Arda Turan die Schweiz durch einen abgefälschten Schuss vom Sechzehner ins Tal der Tränen. Ausgerechnet der Co-Gastgeber muss die Segel als erster streichen. Positiv zu erwähnen: Ausschreitungen wie bei der WM-Qualifikation 2005 zwischen den beiden Teams blieben aus. In Gruppe A könnte es nun zu der seltenen Konstellation kommen, dass bereits in der Vorrunde ein Elfmeterschießen über den zweiten Viertelfinalisten entscheiden müsste: Die Türkei und Tschechien haben nun jeweils drei Punkte und ein Torverhältnis von 2:3. Bei einem Unentschieden im direkten Duell würden die Penaltys entscheiden … [Link]
Wiener Fanzone: Schau auf einen Sprung vorbei!
Foto: Austrian Für alle, die hoch hinaus wollen: Gewinnt stündlich einen Sprung am Austrian Airlines “Jump & Fly” in der Fanzone Wien, direkt beim Rathaus. Zusätzlich gibt es dort unzählige Fan Packages und Europaflüge in der Business Class zu gewinnen! Öffnungszeiten: bis 14. Juni: 12.00 - 18.00 Uhr ab 15. Juni: 13.45 - 19.45 Uhr Mehr über die Wiener Fanmeile findest du hier. Wenn du wissen möchtest, wann welches Match zu sehen ist, dann klick einfach hier. [Link]
Gruppe A: Spätes Tor rettet Türkei!
Dank Tor in der 92. Minute zum 2:1 gegen die Schweiz wahren die Türken ihre Aufstiegschance. Portugal nach 3:1 gegen Tschechien fix im Viertelfinale. Detaillierter Matchbericht folgt. Alle Ergebnisse, Tabellen und den weiteren Spielplan findest du hier [Link]
Gruppe D: Siege für Blågult und La Furia Roja
Foto: flickr.com Der spanische Torjäger David Villa schoss Russland mit drei Toren aus dem Innsbrucker Tivoli Neu (Endstand 4:1), Griechenland setzte wie schon vor vier Jahren auf Defensive, die Schweden gingen aber clever damit um und siegten 2:0. In Innsbruck wurde bei Regen auch die letzte Gruppe der EURO 08 mit dem Spiel Spanien gegen Russland angepfiffen. Die Rollenverteilung schien von Anfang an klar: Das spanische Team ist jenes mit den teuersten Spielern des ganzen Turniers, Russland schaffte den Sprung in die Endrunde nur wegen der unglücklichen Niederlage Englands gegen Kroatien am letzten Spieltag der Qualifikation. In der ersten Viertelstunde machten sich die Qualitätsunterschiede kaum bemerkbar, doch das erste Tor des Tages löste die Anfangsprobleme der Elf von Luis Aragones: Ein langer Pass auf Fernando Torres riss die russische Abwehr auf, der Stürmer gab uneigennützig auf den mitgesprinteten Villa ab, dem das Tor sperrangelweit offenstand. Letzterer erhöhte kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 2:0 indem er einen sehenswerten Pass Iniestas verlängerte. Nach der Vorentscheidung durch Villas drittes Tor, das einen dribbelstarken Alleingang krönte (75.), waren der russische Anschlusstreffer durch Pawljutschenko (85.) und das 4:1 in der Schlussminute durch den eingewechselten Cesc Fabregas nur mehr Ergebniskosmetik. La Furia Roja, die Rote Furie, wie das spanische Team auch genannt wird, wurde ihrem Namen gerecht, ihr gelang der höchste Sieg der ersten acht Spiele. Das Abendspiel in Salzburg ließ ein ähnliches Defensivgefecht wie das Aufeinandertreffen zwischen Rumänien und Frankreich vom Vortag erwarten. Tatsächlich stellte Otto Rehagel sein Team wie beim Titelgewinn 2004 auf bedingungslose Abwehr ein und so dauerte es bis lange in die zweite Halbzeit, ehe der schwedische Fansektor erstmals im Torjubel unterging. Zuvor war das Ballgeschiebe in den eigenen Reihen bereits mit einem gellenden Pfeifkonzert quittiert worden. In der 67. Minute stellte Zlatan Ibrahimovic nach einem Doppelpass mit dem reaktivierten Henrik Larsson durch einen Prachtschuss von der Strafraumgrenze auf 1:0. Der Doppelschlag war perfekt, als Petter Hansson nur fünf Minuten später ein Zuteilungsproblem in der griechischen Abwehr nutzte und den Ball glücklich zum 2:0 über die Linie stolperte - ein kurioses Tor, das den griechischen Keeper Nikopolidis äußerst jämmerlich dastehen ließ. Somit startete mit Italien nicht nur der Weltmeister, sondern mit Griechenland auch der amtierende Europameister mit einer Niederlage in die Endrunde. [Link]
Spielplan & Ergebnisse
Ingesamt 31 Spiele werden im Laufe der EURO 08 über die Bühne gehen. Wann genau welches stattfindet und wie die bisherigen Begegnungen geendet haben, seht ihr hier: Gruppe A: 7. Juni: Basel (18:00 Uhr): Schweiz-Tschechien 0:1 Genf (20:45): Portugal-Türkei 2:0 11. Juni: Genf (18:00): Tschechien-Portugal 1:3 Basel (20:45): Schweiz-Türkei 15. Juni: Basel (20:45): Schweiz-Portugal Genf (20:45): Tschechien-Türkei Spiele Siege Remis Niederlagen Tore Punkte 1. Portugal 2 2 0 0 5:1 6 2. Tschechien 2 1 0 1 2:3 3 3. Schweiz 1 0 0 1 0:1 0 4. Türkei 1 0 0 1 0:2 0 Gruppe B: 8. Juni: Wien (18:00): Österreich-Kroatien 0:1 Klagenfurt (20:45): Deutschland-Polen 2:0 12. Juni: Klagenfurt (18:00): Kroatien-Deutschland Wien (20:45): Österreich-Polen 16. Juni: Wien (20:45): Österreich-Deutschland Klagenfurt (20:45): Kroatien-Polen Spiele Siege Remis Niederlagen Tore Punkte 1. Deutschland 1 1 0 0 2:0 3 2. Kroatien 1 1 0 0 1:0 3 3. Österreich 1 0 0 1 0:1 0 4. Polen 1 0 0 1 0:2 0 Gruppe C: 9. Juni: Zürich (18:00): Rumänien-Frankreich 0:0 Bern (20:45): Niederlande-Italien 3:0 13. Juni: Zürich (18:00): Italien-Rumänien Bern (20:45): Niederlande-Frankreich 17. Juni: Zürich (20:45): Italien-Frankreich Bern (20:45): Niederlande-Rumänien Spiele Siege Remis Niederlagen Tore Punkte 1. Niederlande 1 1 0 0 3:0 3 2. Frankreich 1 0 1 0 0:0 1 2. Rumänien 1 0 1 0 0:0 1 4. Italien 1 0 0 1 0:3 0 Gruppe D: 10. Juni: Innsbruck (18:00): Spanien-Russland 4:1 Salzburg (20:45): Griechenland-Schweden 0:2 14. Juni: Innsbruck (18:00): Schweden-Spanien Salzburg (20:45): Griechenland-Russland 18. Juni: Innsbruck (20:45): Schweden-Russland Salzburg (20:45): Griechenland-Spanien Spiele Siege Remis Niederlagen Tore Punkte 1. Spanien 1 1 0 0 4:1 3 2. Schweden 1 1 0 0 2:0 3 2. Griechenland 1 0 0 1 0:2 0 4. Russland 1 0 0 1 1:4 0 Viertelfinale: (alle 20:45 Uhr) 19. Juni, Basel:Sieger Gruppe A - Zweiter Gruppe B (VF 1) 20. Juni, Wien:Sieger Gruppe B - Zweiter Gruppe A (VF 2) 21. Juni, Basel:Sieger Gruppe C - Zweiter Gruppe D (VF 3) 22. Juni, Wien:Sieger Gruppe D - Zweiter Gruppe C (VF 4) Halbfinale: 25. Juni, Basel: Sieger VF 1 - Sieger VF 2 (Halbfinale 1) 26. Juni, Wien: Sieger VF 3 - Sieger VF 4 (Halbfinale 2) Finale: 29. Juni, Wien: Sieger Halbfinale 1 - Sieger Halbfinale 2 [Link]
“Erlebe Emotionen”: bunte Bilder aus der Fanzone Wien
Foto: fanline08.at Jetzt, wo die offizielle Fanzone zwischen Rathausplatz und Heldenplatz beinahe täglich gut gefüllt ist, können sich auch alle, die während der EURO nicht in der österreichischen Hauptstadt sind, ein Bild vom Treiben am Wiener Ring machen. Dafür wurden Webcams eingerichtet, die in Echtzeit Videos von verschiedenen Plätzen übermitteln. Zu sehen gibt es die Aufnahmen hier. Oder klick dich durch unsere Dia-Show, um dir gleich selbst ein Bild vom bunten Treiben auf der Fanmeile zu machen. [Link]
Gruppe D: Spanien und Schweden gewinnen!
Mit einer starken Leistung gegen Russland (4:1) unterstrich Spanien seine Mit-Favoritenrolle, Schweden mühte den Betonfußballern aus Griechenland ein 2:0 ab. Matchberichte folgen. [Link]
Gut getroffen!
Fotos: privat & Austrian Was der Hicke-Elf versagt blieb, durften unsere Gewinnerinnen Melanie G. und Elena H. erleben: einen gelungenen Auftakt zur EURO 08. Die beiden Mädls trafen im Rahmen der Eröffnung der Wiener Fanmeile Christina Stürmer zu einem persönlichen “Meet & Greet”. Ihre Digicams waren bei diesem erhebenden Moment natürlich mit dabei… [Link]
Drogen und Waffen bleiben ausnahmsweise zu Hause
Abbildung: Verbotene Gegenstände auf der Wiener Fanmeile/Wien.at Zum Öffnen der PDF-Datei bitte draufklicken Auf den offiziellen Fanmeilen und in den acht EURO-Stadien gibt es einige Gegenstände, die von den Organisatoren nicht gerne gesehen werden. Ein Überblick. Einige Dinge dürfen ganz offensichtlich nicht mitgebracht werden, weil sie die Sicherheit aller Anwesenden gefährden könnten. Waffen, Feuerwerkskörper, massive Fahnenmasten oder Gassprühdosen fallen in diese Kategorie. Andere Utensilien wie Drogen oder diskriminierende Propaganda sind grundsätzlich verboten und deshalb auch in Stadion und Fanmeile untersagt. Ob sperrige Taschen und Rucksäcke mitgenommen werden dürfen, hängt wohl auch vom Feingefühl bei den Einlasskontrollen ab. Eine andere große Gruppe an unerwünschten Gegenständen bilden jene Dinge, die schlichtweg die Einnahmen der Veranstalter schmälern würden: Denn wer seine eigenen Getränke mitnehmen dürfte, würde weniger Softdrinks und Bier der offiziellen Sponsoren konsumieren. Ebenso sind professionelle Foto- und Videokameras untersagt, weil die Besucher damit den Berufsfotografen, die schließlich teure Lizenzen abgeschlossen haben, billige Konkurrenz sein könnten. Wer sich also nicht sicher ist, ob bestimmte Gegenstände erlaubt sind, sollte sich zweimal überlegen, sie mitzunehmen. Sonst wird der neue Fotoapparat mit dem teuren Objektiv entweder vor dem Stadion eingezogen, oder man wird nicht zum Spiel gelassen, auf das man sich schon so lange freut. Die vollständige Liste laut UEFA: Waffen jeder Art; Sachen und Gegenstände die als Waffen, Hieb-, Stoss-, Stichwaffen oder als Wurfgeschosse Verwendung finden können - insbesondere auch Stockschirme, Helme und andere sperrige Utensilien; Flaschen, Becher, Krüge oder Dosen jeder Art sowie sonstige Gegenstände, die aus PET, Glas oder einem anderen zerbrechlichen, splitternden oder besonders harten Material hergestellt sind sowie Tetra-Packungen; Feuerwerkskörper, Leuchtkugeln, Rauchpulver, Rauchbomben oder andere pyrotechnische Gegenstände; Alkoholische Getränke aller Art, Drogen und Stimulanzen; rassistisches, fremdenfeindliches, rechtsradikales, nationalsozialistisches, sexistisches oder politisches Propagandamaterial; Fahnen- oder Transparentstangen jeder Art. Zugelassen sind einzig flexible Kunststoffstangen und sogenannte Doppelhalter bis max. 1 Meter Länge, deren Durchmesser nicht größer als 1 Zentimeter ist; Transparente und Fahnen, die größer sind als 2,0 x 1,5 Metern. Kleinere Fahnen und Transparente sind zugelassen, sofern deren Material unter den Begriff „schwer entflammbar” fällt und den nationalen Gesetzen und Normen entspricht. offizielle Fangruppen mit so genannten Überrollfahnen haben sich einen Tag vor dem jeweiligen Spiel beim Verantwortlichen der Euro 2008 SA zu melden, der darüber entscheidet, ob solche Überrollfahnen zugelassen werden können. Tiere, ausgenommen Blindenhunde und Diensthunde der Polizei; jegliche werbende, kommerzielle, politische oder religiöse Gegenstände, einschließlich Banner, Schilder, Symbole und Flugblätter und Ähnliches sowie promotionelle und kommerzielle Objekte und Materialen aller Art; Gassprühdosen, ätzende, brennbare, färbende Substanzen, oder Gefäße mit Substanzen, die die Gesundheit beeinträchtigen oder leicht entzündbar sind - Ausnahme, handelsübliche Taschenfeuerzeuge; sperrige Gegenstände wie Leitern, Hocker, (Klapp-) Stühle, Kisten, große Taschen, Rucksäcke, Reisekoffer, Sporttaschen; als „sperrig” im Sinne dieser Bestimmung gelten alle Gegenstände, die größer sind als 25cmx25cmx25cm und die nicht unter dem jeweiligen Sitz im Stadion verstaut werden können; größere Mengen von Papier und/oder Papierrollen; mechanisch betriebene Lärminstrumente wie z.B. Megaphone, Gasdruckfanfaren; Laser-Pointer; Fotokameras (außer für private Zwecke und dann nur mit einer Garnitur Ersatzbatterien oder Ersatzakkus), Videokameras oder sonstige Ton- oder Bildaufnahmegeräte; alle Geräte, die dazu dienen über das Internet oder andere Medien Sound, Bilder, Beschreibungen oder Veranstaltungsergebnisse gewerblich zu übermitteln oder zu verbreiten; andere Objekte, die die Sicherheit und/oder das Ansehen der UEFA EURO 2008TM beeinträchtigen könnten. [Link]
Gruppe C: Italien und Frankreich enttäuschen!
Foto: Flickr.com Wer hätte vor dem dritten Spieltag gedacht, dass Italien von allen Teams die höchste Niederlage einstecken muss? Im zweiten Spiel enttäuschten sowohl Frankreich als auch Rumänien - Chancen auf das Viertelfinale haben aber noch beide. Erstmals endete ein Spiel dieser Europameisterschaft ohne Sieger, erstmals aber auch ohne Tor. Die favorisierten Franzosen fanden in der ersten halben Stunde des Nachmittagsspiels in Zürich gegen Rumänien keine einzige Chance vor. Der Vizeweltmeister, der Kapitän Patrick Vieira und Rekordtorschüte Thierry Henry wegen Verletzungen vorgeben musste, kam nach 33 Minuten erstmals zu einer Tormöglichkeit. Anelka köpfte allerdings aus fünf Metern Entfernung über den Kasten. Die Rumänien blieben über die gesamte erste Halbzeit ohne nennenswerte Aktion. Nach dem Seitenwechsel folgte eine kurze aktivere Phase der Franzosen, doch auch Malouda (49.) und dem mit Vorschusslorbeeren bedachten Benzema (57.) blieb der Torerfolg versagt. Die Einwechselungen von Gomis und Diarra hatten nicht den gewünschten Effekt, die den Spielfluss zerstörende destruktive Abwehrtaktik der Rumänen machte die Auftaktbegegnung der Gruppe C zu den langweiligsten 90 Minuten des bisherigen Turniers. Das erste Aufeinandertreffen zweier bisheriger Europameister - Italien gewann 1968, die Niederlande 1988 - ließ hingegen mehr Offensivszenen erwarten. Im Berner Stade de Suisse folgte einem offenen Schlagabtausch zu Beginn eine umstrittene Szene, die auch zum ersten Torerfolg führte: In der 26. Minute flankt Wesley Sneijder scharf auf Van Nistelrooy, der den Ball unhaltbar für Buffon über die Torlinie drückt. Nach Ermessen der meisten Beobachter stand Van Nistelrooy eindeutig im Abseits - allerdings lag der Italiener Panucci noch verletzt hinter der Toroutlinie und hob laut Reglement die Abseitsstellung auf, obwohl er gar nicht ins Spiel eingreifen konnte. Derart geschockt war es für den Weltmeister noch schwieriger, das gewohnte Spiel aufzubauen. Nur fünf Minuten nach dem Führungstreffer war es Sneijder selbst, der das wohl schönste Tor des bisherigen Turniers erzielte. Einem Bilderbuchkonter folgte eine ideale Kopfballvorlage von Kuyt, Sneijder nahm das Geschenk aus halbrechter Position dankend an und versenkte den Ball im kurzen Eck. In der zweiten Halbzeit spielten sich auch die Italiener einige aussichtsreiche Chancen heraus, scheiterten aber immer wieder am unantastbaren Van der Saar im Tor der Niederländer (Del Piero 66., Grosso 77., Pirlo 79.). Unmittelbar nach Pirlos letzter Möglichkeit machten die Oranjes den Sack zu: Kuyt scheiterte erst an Buffon, kam aber erneut in Ballbesitz und schlug einen hohen Ball auf Van Bronckhorst, der aus kurzer Distanz nur mehr zum 3:0 einköpfen musste. Die Niederländer stehen nun bereits mit einem Bein im Viertelfinale. Für Italien sieht es mit den Aufstiegsaussichten schlecht aus, sollte sich ihre Abwehr in den restlichen beiden Gruppenspielen ähnlich stümperhaft anstellen. [Link]
Gruppe B: Noch lebt die Chance!
Foto: fanline08.at Am zweiten Spieltag der EURO 08 trafen Österreich auf Kroatien (0:1) und Deutschland auf Polen (2:0). Am Ende sahen wir fast eine Kopie des ersten Spieltages. Schlechter kann das Auftaktspiel eines Gastgebers kaum beginnen: Als die 50.000 Zuseher im Ernst Happel-Stadion und weitere Zehntausende auf der Fanmeile am Wiener Ring kurz nach dem Anpfiff noch über die Chancen der österreichischen Elf sinnierten, lag selbige auch schon zurück. Ohne wirklicher Erfordernis brachte Rene Aufhauser im Strafraum den Kroaten Olic zu Fall, Schiedsrichter Pieter Vink deutete sogleich auf den Elfmeterpunkt. Neo-Tottenham-Legionär Luka Modric legte sich den Ball zurecht und zielte eiskalt auf die Tormitte, Goalie Macho hechtete zuvor in die rechte Ecke seines Tores. Das 1:0 der Kroaten, heftig bejubelt auch von ihren vielen Fans am Ring, sollte der einzige Treffer des Spieles bleiben. Als bessere Mannschaft präsentierte sich bis zum Schlusspfiff jedoch die österreichische Auswahl. Der eingewechselte Korkmaz leitete in der zweiten Hälfte viele Angriffe ein, schlug zielgenaue Flanken auf seinen Kollegen Harnik und half bei den wenigen Entlastungsangriffen der Kroaten auch in der Defensive aus. Die drückende Überlegenheit der Hickersberger-Elf machte sich in der Schlussphase nicht mehr bezahlt, die Kroaten hingegen sind dem Viertelfinalaufstieg einen großen Schritt näher gekommen. Ganz vorbei sind auch die Aussichten Österreichs auf ein Überdauern der Gruppenphase noch nicht. Noch deutlicher zeigten sich die Ambitionen der Deutschen auf das Viertelfinale. Im Gegensatz zu Kroatien überzeugten sie aber auch fußballerisch. Sie schnürten das polnische Team in deren eigener Hälfte ein; der deutsche Kombinationsfußball war aber nicht nur schön anzuschauen, sondern auch effizient: In der 20. Minute bereitete der gebürtige Pole Miroslav Klose vor, was der gebürtige Pole Lukas Podolski mustergültig zum 1:0 abschloss. In der Folge schalteten die Deutschen etwas zurück und auch die Beenhakker-Elf kam zu einigen mäßig gefährlichen Chancen. In der Pause dürfte der niederländische Trainer der Polen seinem Team ordentlich die Leviten gelesen haben, denn Smolarek und Co. kamen stärker aus den Kabinen. Nach einer kurzen Drangphase bekam Deutschland das Spiel wieder in den Griff. In der 70. Minute konnte Torhüter Boruc einen Schuss von Ballack noch an die Torlatte lenken, zwei Minuten später war es erneut eine Koproduktion von Klose und Podolski, dessen wuchtiger Volleyschuss zum verdienten 2:0-Endstandt führte. Fazit: Wie schon am ersten Spieltag scheiterte im Nachmittagsspiel einer der Gastgeber trotz beherzter Leistung unglücklich und knapp mit 0:1, ebenso setzte sich im Abendspiel der große Favorit mit 2:0 gegen über weite Strecken farblose Statisten durch. Weitere Fotos vom Spiel Österreichs gegen Kroatien gibt es hier. [Link]
Spiel verloren - Sympathien gewonnen
Bild: fanline08.at Das Ergebnis hat zwar nicht gepasst, der Kampfgeist aber schon: Ein paar visuelle Eindrücke vom gestrigen Match Österreich gegen Kroatien… [Link]
Gruppe A: Es ist angerichtet!
Foto: Flickr.com Die Ergebnisse des ersten EURO-Spieltages waren keineswegs überraschend. Der Weg dahin erstaunte aber auch manche Fußballexperten. Der Schweiz wurden vor dem Eröffnungsspiel gegen Tschechien in Basel lediglich Außenseiterchancen zugerechnet worden. Nach der Begegnung sind wohl auch diese in weitere Ferne gerückt. Die Eidgenossen starteten beherzt in die Partie und Kapitän Alexander Frei prüfte Torhüter Cech bereits nach zwei Minuten mit einem satten Schuss von außerhalb der Strafraumgrenze. In der Folge fingen sich die Tschechen und spielten disziplinierter, mussten sich aber immer wieder schweizer Angriffen erwehren, wobei der tschechische Goalie nicht immer souverän agierte. Kurz vor der Pause verletzte sich Frei – die Tränen, die er am Spielfeldrand sitzend vergoss, waren wohl weniger auf seine Verletzung zurückzuführen, als darauf, dass er die restliche EURO aussetzen muss. In der zweiten Halbzeit traten die Schweizer weiterhin mit einem druckvollen Spiel auf, das man ihnen gegen den Vizeeuropameister von 1996 kaum zugetraut hätte. In zählbare Ergebnisse mündete das Schweizer Angriffsspiel aber nicht. Vielmehr war es der ehemalige Austria Wien-Legionär Vaclav Sverkos, der sein Team mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck in Führung brachte. Die Tschechen brachten den Spielstand schließlich auch über die Runden, die Schweiz wartet nach dem siebenten EM-Endrundenspiel ihrer Geschichte weiterhin auf ihren ersten Sieg. Im Abendspiel des Eröffnungstages traf die Auswahl Portugals in Genf auf jene der Türkei. In der offiziellen Fanzone am Wiener Ring tummelten sich einige türkische Fans, portugische Gäste waren eher in der Unterzahl, dafür sympathisierten viele unbeteiligte Besucher mit dem iberischen Team. Erstaunlicherweise deklarierten sich die meisten Zuseher als Fans des kroatischen Teams, das erst heute antreten wird. Portugal begann gegen die Türkei erwartungsgemäß engagiert, die Offensivabteilung gab sich keine Blöße. In der 16. Minute zappelte der Ball erstmals im türkischen Netz, der Unparteiische entschied jedoch auf Abseitsstellung des Schützen Pepe. In der 37. Minute trat Superstar Cristiano Ronaldo auf den Plan: Seinen Schuss lenkte Goalie Volkan, der auf seine Abwehr nur bedingt vertrauen konnte, mit den Fingerspitzen an den Torpfosten. Auch kurz nach der Pause rettete bei einem Schuss von Nuno Gomez nur Aluminium vor einem türkischen Rückstand. Nach knapp einer Stunde und einigen weiteren Großchancen des Vizeeuropameisters durfte dieser endlich das verdiente erste Tor bejubeln. Wieder war es der Real Madrid-Verteidiger Pepe, diesmal durch einen unhaltbaren Schuss nach Doppelpass mit Nuno Gomes. Letzterer stellte in der Nachspielzeit auf 2:0. Überraschend bei dieser Partie: Cristiano Ronaldo, den viele als stärksten Spieler dieses Turniers erwartet haben, wurde von seinen Teamkollegen Pepe und Gomes locker die Schau gestohlen. Den türkischen Fans war das allerdings egal, sie zogen enttäuscht vom Ring ab. Auf die gestrigen Spiele der Gruppe A folgen heute die Begegnungen der Gruppe B – bei den Partien Österreich gegen Kroatien in Wien und Deutschland gegen Polen in Klagenfurt betritt die EURO damit endlich auch österreichischen Boden. Vor allem beim Spiel in der Kärntner Landeshauptstadt befürchten manche Beobachter Auseinandersetzungen gewaltbereiter Fangruppen. Unter die vielen friedlichen Schlachtenbummler mischten sich auch einige Chaoten, die Klagenfurter Exekutive vermeldete gestern 17 Festnahmen. [Link]
Bundesweites Fußballschauen
Grafik: fussballverbindet.at/Zum Vergrößern bitte in das Bild klicken Nicht nur in den österreichischen Host Cities wird es eine Vielzahl von Public Viewing-Möglichkeiten geben. Fussballverbindet.at hat alle 360 Schauplätze zwischen Vorarlberg und dem Burgenland zusammengetragen. Vor kurzem brachten wir ein Update über die Public Viewing-Schauplätze in Wien, dem Austragungsort des Endspiels. Die Spiele der EURO 08 aber nicht nur in der österreichischen Hauptstadt und den anderen Host Cities (Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck), sondern auch im restlichen Bundesgebiet auf vielen Stadt-, Markt- und Dorfplätzen, in Sportstätten und Gastgärten bei größeren Zusammenkünften vor Leinwänden zelebriert. Wie euphorisch es dabei zugehen kann, kennen wir noch von den Fernsehbildern der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren in Deutschland. So zeigt sich auch Heinz Palme, der EURO-Koordinator der Bundesregierung, mit den Vorbereitungen zufrieden: “Die langfristige Vorbereitung in allen erforderlichen Bereichen und das Zusammenspiel sämtlicher Beteiligter machen diese starke Ausprägung von Public Viewings erstmals möglich. Die Erfahrungen und die beeindruckenden Bilder von Fanfesten bei der WM 2006 waren dafür sicherlich enorm hilfreich.” Bis zu 1.000.000 Einheimische und Gäste werden die Spiele jeden Tag auf diese Weise an 360 öffentlichen Orten verfolgen und hoffentlich im ganzen Land eine positive Stimmung schaffen. [Link]
Rekordverdächtiges und andere Kuriositäten
Kurioses erwartet die Besucher Wiens schon beim Anflug auf die Stadt. Richtig absonderlich geht es während der EURO 08 aber erst in der City zu. Schon kurz vor der Landung am Flughafen Wien-Schwechat werden die Anreisenden Zeugen eines außergewöhnlichen Weltrekords. Ein britischer Sportwettenanbieter ließ auf einer Fläche von mehr als 50 Fußballfeldern sein Logo samt Slogan in die Erde pflanzen. Die einzelnen Buchstaben sind 44 Meter hoch und wurden aus Raps, Senf, Mohn, Weizen, Gras und Studentenblumen zusammengesetzt. Seit Februar wurden unter anderem über acht Tonnen Weizen gesät und mehr als 50.000 Studentenblumen auf das laut Guinness-Buch der Rekorde größte Werbefeld gepflanzt. Foto: Betfair.com Angekommen in der Innenstadt werden die Besucher von einer siebeneinhalb Meter hohen Anubis-Figur empfangen. Das Kunsthistorische Museum, das aktuell eine Schau über den ägyptischen Pharao Tutanchamun zeigt, kürte den Gott der Totenriten zum Schutzpatron des österreichischen Nationalteams - hoffentlich kein böses Omen. Zum vermeintlichen Schutzzweck wurden der Anubis-Statue ein überdimensionales rotes Trikot und eine weiße Hose übergestülpt. Foto: Arts and Exhibitions International In unmittelbarer Nähe zur hundeköpfigen Gottheit wird vorübergehend das größte Kaffeehaus der Stadt eröffnet. Rund um das Maria Theresia-Denkmal zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum soll das knapp 2.700 m² große Areal zum geschmackvolleren Fußballgenuss einladen. 1.000 Menschen sollen dort Platz finden und Zusatzangebote nutzen: die Kaffeeakademie informiert über die Geschichte des Koffeingetränks, in der Strudelbäckerei werden - folgerichtig - Strudel gebacken und auf einer Bühne die Werke berühmter Kaffeehausliteraten verlesen. Die Wiener Kaffeehauskultur als Massenevent. Für politikinteressierte Fußballfans wird es im Parlament, das ja an der offiziellen Fanmeile liegt, eigene Führungen geben. Im Abgeordnetenhaus am Ring sollen die Parallelen zwischen Sport und Politik aufgezeigt werden. [Link]
EUROspecials im KHM - mit Gewinnspiel!
Photo: Kunsthistorisches Museum Das Kunsthistorische Museum (KHM) wartet im Rahmen der EURO 08 mit zahlreichen Sonderausstellungen auf. Fanline08.at verlost 11 x 2 Eintrittskarten. Von den „schönsten Fankurven der Welt” über ansehnliche „Mannsbilder” bis hin zu echten „Kabinettstücken”: Nicht nur vor den Toren des KHMs (auf der Fanmeile) wird dem König Fußball gehuldigt, auch hinter den Mauern des altehrwürdigen Museums hat das runde Leder seine Spuren hinterlassen. Im Rahmen zahlreicher Sonderführungen werden amüsante - und durchaus überraschende - Parallelen zwischen Kunst und Sport gezogen. Eine detaillierte Übersicht über die EUROspecials des KHMs findest du hier! Tickets zu gewinnen! Für alle, die sich diesen kunstsinnigen Augenschmaus nicht entgehen lassen wollen: Fanline08.at verlost gemeinsam mit dem KHM 11 x 2 Eintrittkarten. Schreibt uns einfach eine E-Mail (gewinnen@fanline08.at) - nicht vergessen dabei euren Namen und eure Telefonnummer anzugeben - und beantwortet uns darin folgende Frage: Welche legendäre Österreichische Herrscherin thront vor dem Kunsthistorischen Museum? Übrigens, wer während der EURO keine Zeit hat ins Museum zu gehen: Die Tickets sind auch nach der EM noch gültig… Kleine Vorschau Hier zur Einstimmung ein paar museale Highlights: [Link]
Update: Public Viewing in Wien
Plan: Wien.at Über 150.000 Menschen sollen in den größeren Public Viewing-Bereichen in Wien Platz finden. Obwohl die Getränkepreise dort am höchsten sind, wird sich der größte Teil der Fans auf der offiziellen Fanmeile am Ring einfinden. € 4,50 wird ein halber Liter Bier der dänischen Carlsberg-Brauerei in der offiziellen Fanmeile zwischen Heldenplatz und Rathaus kosten. Auch alkoholfreie Getränke wie Limonaden (€ 3,50) oder Mineral (€ 3) werden den einen oder anderen Geldbeutel strapazieren. Vor allem die mehreren Millionen Besucher aus dem Ausland, die den Trip zu den EURO-Spielen oftmals mit ihrem Urlaub verbinden, werden wohl bereit sind, etwas mehr Geld auszugeben. Und weil die Stimmung eben meistens dort am besten ist, wo die Menge feiert, ist anzunehmen, dass viele weitere Fans die hohen Preise allein wegen des kollektiven Hochgefühls in der Masse in Kauf nehmen werden. Für alle, die den Ring zwischen 7. und 29. Juni meiden wollen, gibt es im Folgenden eine Liste alternativer Public Viewing-Möglichkeiten: Die Strandbar Hermann bei der Urania ist fest in Schweizer Hand. Am „Swiss Beach” werden nicht nur die Spiele übertragen, mit Rösti und Raclette werden auch Spezialitäten aus dem Co-Veranstalterland feilgeboten. Das an der Mündung des Wienflusses in den Donaukanal gelegene Areal ist schon von weitem sichtbar: Am Ufer prangt auf Containern ein sechs Meter hohes Schweizerkreuz. Im Innenhof des WUK (Werkstätten- und Kulturhaus) an der Währinger Straße schlägt das Fußballmagazin „Ballesterer” gemeinsam mit den deutschen Kollegen von „11 Freunde” und dem Radiosender FM4 sein EM-Quartier auf. Zwei Bühnen, zwölf Plasma-Bildschirme im Hof, Musik- und Kabarett-Acts, Kurzfilme, ein Tischfußballturnier und Expertendiskussionen bieten ein umfangreiches Programm auch abseits der Spiele. Das Fan-Areal auf der Kaiserwiese beim Riesenrad hat täglich von 15:00 bis 1:00 nachts geöffnet, an Spieltagen werden die Matches auf einer 40 m² großen Leinwand übertragen. An den beiden spielfreien Tagen (23. und 24. Juni) sollen Konzerte mehr oder weniger bekannter Austropop-Überbleibsel Besucher auf das Areal locken. Anders als in den offiziellen Fanzonen wird hier nicht das lizenzierte Carlsberg-Bier um € 4,50 ausgeschenkt, sondern das heimische Ottakringer um den geringfügig billigeren Preis von € 4 pro halben Liter. Das Hanappi-Stadion im Westen Wiens ist als erweiterte Fanmeile konzipiert. Dort sollen 40.000 Menschen in der Heimstätte von Rapid Wien Platz finden, wenn der Ring überlastet ist. Ursprünglich war die Donauinsel als Ausweichareal angedacht, nun wird es auf dem 21 km langen Streifen zwischen Donau und Neuer Donau eine Reihe kleinerer Zusammenkünfte geben. Weitere 3.000 Leute können ihrer Leidenschaft im Gasometer frönen. Auf hochauflösenden Leinwänden werden alle 31 Spiele entweder in der Großen Halle oder im Foyer übertragen. Allerdings wird dieser Standort einer der wenigen sein, die in Wien Eintritt (bzw. einen „Sicherheitsbeitrag” von € 3, wie es die Organisatoren nennen) für Public Viewing verlangen. Im Volksgarten neben der offiziellen Fanmeile zieht der Ausrüster des österreichischen Nationalteams einen weiteren Standort für 1.000 Besucher auf. „Republic of Football” heißt die Aktion, zu der auch Events und Clubbings zählen. Tipp: Die Spiele werden von der deutschen Kabarettgruppe Sputnik TV und heimischen Entertainern kommentiert. Wer am Karlsplatz Fußball schauen will, hat Pech gehabt. Zwar gibt es dort eine Veranstaltungsreihe, die unter dem Motto „Freundschaftsspiel zwischen Kultur und Fußball” steht, am Areal rund um die Karlskirche wird aber kein Spiel öffentlich übertragen. Dafür warten auf die Besucher Konzerte von Ernst Molden und Willi Resetarits oder eine etwas skurril anmutende Trillerpfeifenaufführung von Hermann Nitsch. Daneben gibt es eine Vielzahl privater Lokale, die ihre Gäste nicht ohne Fußball lassen wollen. Eine spezielle Maßnahme wurde vom Inhaber des Charly P’s Irish Pub getroffen: Die eigentlich dunkelgrüne Fassade leuchtet während des Turniers rot-weiß-rot, die Gaststätte selbst erhielt für die EURO sogar einen neuen Namen: Karli P’s Irisches Beisl. Ein beliebter Treffpunkt für junge Wiener und Gäste ist bei großen Fußballturnieren stets das Flex. Weniger im Club als vielmehr an der Promenade davor verfolgen oft mehrere hundert Fußballfans die Partien auf LED-Leinwänden. Ebenfalls am Donaukanal wird das Badeschiff neben seiner ursprünglichen Bestimmung auch als Fanzone fungieren. Alle offiziellen Public Viewing-Standorte, die von der UEFA und der Stadt Wien genehmigt wurden, gibt es hier, einen interaktiven Stadtplan mit allen Lokalen, die Spiele übertragen unter www.wien.gv.at/eurostadtplan/public/ und unter diesem Link die Übersicht über alle 31 Endrundenspiele. [Link]
Wuzzl EM: Entscheidungen am Grünen Tisch
Foto/Spielplan: www.okto.tv „Ich werd’ nicht narrisch, ich dreh lieber durch…”: Parallel zur EURO 08 veranstaltet der kleine aber feine Wiener Stadtsender Okto eine Wuzzl EM. Gleich vorneweg für unsere deutschen Freunde: Unter „wuzzln” versteht der Österreicher die Tätigkeit des Tischfußballspielens. Ein ehrenwerter Sport, der eine Europameisterschaft wohl mehr als verdient hat. Bei der Okto Wuzzl EM vom 7. bis 29. Juni treten 16 Teams gegeneinander an und kämpfen darum, als die besten Europas vom Platz gehen zu dürfen. Welches Team welches Land vertreten darf, wird per Los entschieden - schließlich darf man sich im richtigen Leben seinen Pass auch nicht aussuchen… Hier gehts zum Spielplan. [Link]
König Rehakles I.
Foto: Flickr.com Die Endrunde der 12. Europameisterschaft fand von 12. Juni bis 4. Juli 2004 in Portugal statt und endete mit einer der größten Sensationen der Fußballgeschichte. In Gruppe A war gemäß den Statuten Gastgeber Portugal gesetzt. Im Eröffnungsspiel unterlagen sie überraschend dem griechischen Team unter Otto Rehagel mit 1:2, konnten allerdings ihre beiden anderen Gruppenspiele gegen Russland und Spanien gewinnen und somit für das Viertelfinale buchen. Weil sich die Griechen auch den Spaniern ebenbürtig zeigten (1:1) und letztere im dritten Spiel Portugal unterlagen, stiegen Rehagels Mannen als Gruppenzweiter in die nächste Runde auf. Gruppe B war von Beginn an eine klare Sache. Kroatien und die Schweiz blieben ohne Sieg, die Favoriten Frankreich und England machten die Viertelfinalplätze unter sich aus. Bemerkenswert: Im direkten Duell führten die Engländer bis zur 91. Minute mit 1:0, ehe Zinedine Zidane mit einem Freistoß- und einem Elfmetertor die Partie zum 1:2-Endstand drehte. Aus Gruppe C verabschiedeten sich die Bulgaren punktelos und mit einem blamablen Torverhältnis von 1:9. Die drei restlichen Teams rangelten um die beiden Aufstiegsplätze, wobei Italien gegenüber Schweden und Dänemark das Nachsehen hatte. Nach zwei Unentschieden und einem Sieg gegen Bulgarien stand Italien schon mit einem Bein in der Runde der letzten Acht. Nur im Falle eines 2:2 bzw. eines höheren Remis im Abschlussspiel zwischen Schweden und Dänemark musste die Squadra Azzurra heimfahren. In Italien gingen die Wogen hoch, nachdem das Spiel tatsächlich 2:2 endete und der dänische Trainer noch vor dem Spiel süffisant meinte: „Natürlich machen wir einen Deal.” In Gruppe D enttäuschte Deutschland auf allen Linien. Nach zwei Unentschieden gegen Lettland und die Niederlande verlor die Völler-Elf im Abschlussspiel gegen Tschechien und musste die Heimreise antreten. Für Lettland blieb es bei dem einen Punkt, die verdienten Aufsteiger hießen Tschechien und Niederlande, die vor allem im direkten Duell (3:2) erstklassigen Offensivfußball zeigten. Erstaunlich war die Moral des tschechischen Teams: Sie lagen in jedem Spiel mindestens 0:1 zurück und konnten dennoch alle Spiele gewinnen. Die K.O.-Runde Im ersten Viertelfinale verdeutlichte sich wie so oft die englische Unfähigkeit, Elfmeterschießen zu gewinnen. Bis zur 85. Minute lagen die „Three Lions” gegen Portugal 2:1 in Führung, Helder Postiga schoss die Iberer in die Verlängerung. Vassell scheiterte mit seinem Penalty am portugiesieschen Torwart Ricardo, der den Ball ohne Handschuhe aus dem Eck fischte und den entscheidenden Strafstoß selbst verwandelte. Die Griechen, als Außenseiter im Spiel gegen Titelverteidiger Frankreich ohne großen Druck, brachten mit ihrer Defensivtaktik die Equipe Tricolore zur Verzweiflung und gewannen das zweite Viertelfinale durch einen Kopfballtreffer von Angelos Charisteas. Im dritten Viertelfinale kam es zwischen Schweden und den Niederlanden nach einem 0:0 n.V. ebenfalls zum Elfmeterschießen, in dem die Oranjes am Ende die besseren Nerven hatten. Relativ klar verlief das letzte Spiel in der Runde der letzten Acht: Tschechien besiegte Dänemark mit 3:0. Gastgeber Portugal hatte im Halbfinale gegen ideenlose Niederländer nur wenige Probleme, führte nach 60 Minuten 2:0. Der Anschlusstreffer, ein Eigentor durch Jorge Andrade, konnte nicht vom starken Auftreten des portugiesischen Teams ablenken, das dadurch erstmals in einem EM-Finale stand. Den Griechen, die zwar bewiesen, dass auch Defensivfußball äußerst erfolgreich sein kann, traute gegen ein ungeschlagenes tschechisches Team kaum jemand eine erneute Überraschung zu. Mit einer als veraltet erachteten Dreierkette vor dem Libero war Rehagels Team aber auch gegen Tschechien erfolgreich (1:0 nach Silver Goal). Die meisten Fußballfans konnten das sensationelle Abschneiden des hellenischen Teams weiterhin kaum fassen und erklärten Portugal zum großen Favoriten auf den Titel - immerhin traten die Portugiesen im Finale vor eigenem Publikum an. Doch wieder belehrte Rehagel die Fußballöffentlichkeit eines Besseren. Die Griechen, für die bereits die erste EM-Teilnahme seit 24 Jahren ein großer Erfolg war, gewannen auch das zweite Aufeinandertreffen mit Portugal. Angelos Charisteas köpfte in der 57. zum 1:0 ein, seine einzige Torchance über 90 Minuten. Über 20 Möglichkeiten der Portugiesen blieben dagegen ungenützt. Seit dem „Wunder von Lissabon” wird der griechische Cheftrainer aus Ehrfurcht Rehakles gerufen und ist genau wie die Europameistermannschaft von 2004 Ehrenbürger der Stadt Athen. Spielstatistiken lassen sich unter www.fussballdaten.de/em/2004/endrunde/ abrufen, die elf vorherigen Europameisterschaften wurden in unserem Kapitel EM-History behandelt. [Link]
„Fanradio“, die selbsternannte Stimme zur EM
Foto: www.pixelio.de Das eigens für die EURO zum Leben erweckte „Fanradio” steht ganz im Zeichen des nahenden Großereignisses. Wir sind Fußball! Diesem Motto verpflichtet, strahlt seit 24. Mai „Fanradio” sein Programm aus und beglückt uns - neben EURO-affinen Reportagen und Beiträgen - mit den “größten Fußball-Songs, gemixt mit den coolsten Partyhits”. Empfangen werden kann der Sender in den 4 Host-Citys Wien (103.3), Innsbruck (106.9), Salzburg (92.4) und Klagenfurt (91.6), sowie österreichweit als Livestream im Internet und via Handy. Mehr dazu unter: www.fanradio.at [Link]
tschutti heftli bildli
Abbildungen: tschutti heftli/Bruno Muff Nein, nicht der Schlussvers eines dadaistischen Gedichts. Das Luzerner Fußball-Fanzine mit dem sympathischen Namen tschutti heftli fordert Panini, den Quasi-Monopolisten in Sachen Fußball-Sammelwut, heraus. Der Name des Magazins leitet sich von „tschutten” ab - schweizerisch für die typischerweise am Fußballfeld zu beobachtende Tätigkeit. Es erscheint vierteljährlich in gedruckter Form und der aktuellen Ausgabe liegt ein besonderes Gimmick bei: das Sammelalbum und 15 Stück der dafür eigens angefertigten tschutti bildli im Wert von 1,50 Euro. Jeweils elf Spieler und die Nationaltrainer der 16 EURO-Teilnehmer wurden von verschiedenen Künstlern in variierenden Stilen und Techniken in Szene gesetzt. Die Schweizer „Nati” etwa illustrierte Bruno Muff und das Ergebnis sieht so aus: Da die Klebebildchen nicht an Kiosken und Supermärkten erhältlich sind, sondern nur in ausgesuchten Lokalen und Geschäften in Luzern, Basel, Bern und Zürich, wird die Sammelserie für Platzhirsch Panini keine Gefahr darstellen. Eine Online-Bestellung ist zwar möglich, diese dauert aber natürlich länger und Versand- bzw. Verpackungskosten von sechs Euro pro Bestellung muss man sich erst leisten wollen. Weitere Informationen unter www.tschuttiheft.li [Link]
„Meet & Greet“ mit Christina Stürmer zu gewinnen!
Sorry, das Gewinnspiel ist leider schon vorbei. Die glücklichen Gewinner werden von uns in Kürze verständigt. [Link]
Der schrägste Video-Test zur EURO 08!
Wie EURO-fit sind wir Österreicher? Nur wenige Tage vor dem Anpfiff zur EURO 08 wollten wir es ganz genau wissen und mischten uns mit einer versteckten Kamera unters Volk. Viel Spaß beim Anschauen! [Link]
Kontrollwochen
Foto: Flickr.com Im Zeitraum vom 2. Juni bis 1. Juli 2008 werden wegen der Europameisterschaft an den österreichischen Binnengrenzen wieder Grenzkontrollen durchgeführt. Seit dem EU- und Schengen-Beitritt Tschechiens, Ungarns, Sloweniens und der Slowakei im Jahr 2004 hat Österreich nur noch mit der Schweiz (164 km) und Liechtenstein (35 km) Außengrenzen, an denen Personenkontrollen durchgeführt werden. Während die regulären Aufenthalts- und Visabestimmungen für Österreich unverändert bleiben, werden wegen des zu erwartenden Besucherandrangs von Anfang Juni bis Anfang Juli die Grenzkontrollen temporär wieder eingeführt. Für Menschen, die ein Visum benötigen, können österreichische Botschaften und Generalkonsulate im Ausland speziell gekennzeichnete “EURO 2008-Visa” ausstellen, die neben der Gültigkeit für den Schengen-Raum auch zur Einreise in die Schweiz und in das Fürstentum Liechtenstein berechtigen. Mehr Informationen finden sich hier. [Link]
Virtuelles Spiel, echte Preise
Screenshot: Greentube Beim Gratis-Computerspiel “Fußball Challenge 08″ geht es nicht nur um Spaß an der Sache, sondern auch um Blu-Ray Disc Player und Mobiltelefone von Samsung. Der Wiener Computerspielehersteller Greentube, der sich in den vergangenen Jahren vor allem durch den Titel „Ski Challenge” einen Namen machte (in der letzten Saison mit 3,5 Millionen Downloads in sieben Ländern), produzierte hinsichtlich der Europameisterschaft nun die “Fußball Challenge 08″. Auch hier handelt es sich um ein international ausgerichtetes Projekt, das in Österreich von orf.at organisiert wird, darüber hinaus aber ebenfalls für Deutschland, die Schweiz, Slowenien und Kroatien lokalisiert wurde. Um den Realismusgrad zu erhöhen, setzt Greentube ganz auf In-Game Advertising, also Werbung innerhalb des Spielgeschehens. Wie in echten Fußballmatches zeigen die Werbebanden Logos realer Unternehmen. Samsung sicherte sich eine dieser Werbepartnerschaften, ist allerdings nicht nur im Spiel prominent vertreten. Auf die erfolgreicheren Online-Kicker warten nämlich an jedem Turnierwochenende Preise wie der Samsung Blu-Ray Disc Player BD-P1500 oder das Samsung Handy SGH-M110. Wer noch mitmachen will, sollte sich jetzt rasch unter fussballchallenge.orf.at anmelden und im Trainingsmodus seine Schusstechnik verfeinern. Das nächste Turnier findet bereits kommendes Wochenende, von 30. Mai (14.00 Uhr) bis 1. Juni (19.00 Uhr) statt. [Link]
Fan Camping Vienna
Logo: Fan Camping Vienna Zwar dementierte die österreichische Hotellerie, dass das Angebot an Zimmern der Nachfrage der Fußballfans im Juni nicht standhalten wird. Dennoch buhlt mit „Fan Camping Vienna” ein weiterer alternativer Anbieter um die Besucher. Drei reguläre Campingplätze und das nicht damit zu verwechselnde Fan Camp Vienna beim Ernst-Happel-Stadion stellen die direkte Konkurrenz von „Fan Camping Vienna” in Stadlau. Betrieben wird die für 500 Wohnmobil-, Caravan- und Zeltstellplätze ausgelegte Fläche von der Wiener Messe Besitz GmbH in einer Arbeitsgemeinschaft mit der Baufirma ABO und dem Gastro-Unternehmen Campus. Für die Verpflegung ist also gesorgt, auch die Spiele werden direkt am Areal übertragen. Der rund 40.000m² große Fan-Camping-Platz kann per Individualverkehr über die Südosttangente (A23), Abfahrt Stadlau/SMZ Ost, erreicht werden. An öffentlichen Verkehrsmitteln halten die Buslinie 26A und diverse Schnellbahnlinien in der Nähe. Preislich kann sich „Fan Camping Vienna” durchaus im günstigeren Preissegment positionieren. Ein Stellplatz für Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil kostet € 19,90 pro Nacht, die Übernachtung selbst kommt auf € 9,90 pro Person, wobei für Kinder bis 5 Jahre nichts bezahlt werden muss. Pro Stellplatz sind maximal 6 Personen zugelassen. Alle weiteren Informationen finden sich auf der Homepage www.fancampingvienna.at; für Gruppen ab 20 Personen besteht die Möglichkeit, unter info@fancampingvienna.at zu reservieren. Ansonsten gilt das „First come, first served”-Prinzip. [Link]
Weltsprache Fußball
Abbildung: I Speak Football Vier internationale, nichtkommerzielle Radiostationen haben das Projekt “I Speak Football” aus der Taufe gehoben. Die EURO 08 erachten sie als ideales Beispiel, um auf die Bedeutung der Mehrsprachigkeit hinzuweisen. Die Salzburger Radiofabrik, BCB aus Großbritannien, das slowenische Radio Mars und die französische Rundfunkstation Corali realisierten die Plattform www.ispeakfootball.eu, die vermitteln will, wie wichtig das Beherrschen einer oder mehrerer Fremdsprachen in der heutigen Zeit ist. Unterstützt wird die Kampagne vom Sprachenzentrum der Universität Salzburg, der Academy of Sports and Linguistics (GB) und der Europäischen Union. Gerade die Fußballstars großer Klubs, die nicht nur am Feld mit Mitspielern aus unterschiedlichen Ländern und Sprachgebieten auskommen müssen, bieten sich als Identifikationsfiguren an. Mehrere Sprachen zu beherrschen ist nicht nur für die Profikicker unerlässlich, sondern auch für alle anderen Menschen in unserer modernen Lebenswelt: „Das Verstehen einer Sprache ist ein erster Schritt zum Verstehen einer Kultur, und damit auch ein Mittel gegen Nationalismus und Rassismus”, bekräftigen die Organisatoren. Konkrete Resultate lassen sich auch schon sehen. So wurden mehrsprachige Radiospots und -sendungen produziert, die von Radiosendern in ganz Europa ebenso ausgestrahlt werden wie von Fußballklubs vor Spielen bzw. in den Halbzeitpausen. Stars wie Giovanni Trapattoni, Niko Kovac oder William Gallas haben dafür Statements zu den Thema Sprachen, Sport oder interkulturelle Zusammenarbeit abgegeben. Zudem wurden ein Plakat und ein Folder in mehreren Sprachen kreiert, die es den internationalen Fans bei der EURO 08 ermöglichen soll, sich (zumindest ansatzweise) untereinander zu verständigen. Mehr zur Überwindung von Sprachbarrieren findet sich übrigens auch hier und hier. [Link]
Kurzes Vergnügen
Paris zur Zeit der ersten EM/Foto: flickr.com Alexander Kadlec heißt der Sieger der ersten Runde unseres Gewinnspiels zur EURO-Geschichte. Als Preis bekommt er einen digitalen Bilderrahmen von Samsung. Wer unseren Artikel zur ersten Europameisterschaft in Frankreich gelesen hat, hatte bestimmt keine Probleme mit der Auflösung der Frage: „Wie viele Tage dauerte die Endrunde des ersten Europa-Nationenpokal im Jahr 1960?” Anders als das 23-tägige Spektakel, das in zwei Wochen auf uns zukommt, wurde die Endrunde vor 48 Jahren von 6. bis 10. Juni ausgetragen und dauerte somit nur fünf Tage. Lediglich die beiden Halbfinale, das Spiel um Platz 3 und das große Finale, zählten zur Endrunde und wurden von Frankreich, Jugoslawien, der Tschechoslowakei und dem späteren Sieger UdSSR bestritten. Klar, dass das auch Alexander Kadlec nicht entgangen war. Er wird schon bald Bilder, Musik und Videos auf seinem neuen digitalen Bilderrahmen von Samsung bewundern. Wer ihm nicht nachstehen will, macht am besten jetzt gleich bei der nächsten Runde unseres EURO-Quiz mit. [Link]
Tschechien ist da
Foto: Flickr.com Die tschechische Auswahl kam vorgestern als erster EURO-Teilnehmer in Österreich an. Bevor das Mannschaftsquartier im tirolerischen Seefeld bezogen wird, wartet auf das Team von Karel Brückner noch ein einwöchiges Trainingslager in Bad Kleinkirchheim. Der Vizeeuropameister von 1996 reiste ohne Stargoalie Petr Cech, der gestern Abend mit Chelsea im Champions League-Finale gegen Liga-Rivalen Manchester United verlor, und die noch in der dänischen Meisterschaft engagierten Libor Sionko und Zdenek Pospech am Klagenfurter Flughafen an. Auf zwei wichtige Stützen der letzten Jahre muss Brückner auch bei der EURO verzichten: Für den 2006 vom Nationalteam zurückgetretenen Pavel Nedved wird er ebenso Ersatz finden müssen, wie für den längerfristig verletzten Tomas Rosicky (Arsenal). Bitter: Auch Radek Sirl vom UEFA-Cup-Gewinner Zenit St. Petersburg verletzte sich kurz vor der Endrunde. An seiner Stelle wurde Rudolf Skacel einberufen. Brückners 23-Mann-Kader für die EURO, aus dem er auch die Startformationen für die Vorbereitungsspiele gegen das Regionalliga-Team WAC/St. Andrä sowie Litauen und Schottland nominieren wird, sieht folgendermaßen aus: Tor: Jaromir Blazek (1. FC Nürnberg), Petr Cech (Chelsea FC), Daniel Zitka (RSC Anderlecht) Abwehr: Zdenek Grygera (Juventus FC), Marek Jankulovski (AC Milan), Michal Kadlec (Sparta Prag), Radoslav Kovac (Spartak Moskau), Zdenek Pospech (FC Kopenhagen), David Rozehnal (Lazio Rom), Tomas Sivok (Sparta Prag), Tomas Ujfalusi (AC Florenz) Mittelfeld: Tomas Galasek (1. FC Nürnberg), David Jarolim (Hamburger SV), Marek Matejovsky (Reading FC), Jaroslav Plasil (CA Osasuna), Jan Polak (RSC Anderlecht), Rudolf Skacel (Hertha BSC Berlin), Libor Sionko (FC Kopenhagen), Stanislav Vlcek (RSC Anderlecht) Sturm: Milan Baros (Portsmouth FC), Martin Fenin (Eintracht Frankfurt), Jan Koller (1. FC Nürnberg), Vaclav Sverkos (FC Ostrava) [Link]
Finaltickets!
Abbildung: heute.at Tickets für das Endspiel der EURO 08 stehen ganz oben auf der Wunschliste der meisten Fußballfans. Auf heute.at gibt es noch welche zu gewinnen! Die Tageszeitung „Heute“ verlost auf ihrer Internetplattform in Kooperation mit MasterCard nicht nur Karten für das Finale der EURO 08 im Ernst Happel Stadion, sondern auch für die österreichischen Spiele gegen Polen und Kroatien sowie eine Viertelfinalbegegnung. Wer bei der regulären Ticketvergabe leer ausgegangen ist, wird kaum eher einen der begehrten Plätze beim Endspiel ergattern als auf heute.at. Rasch mitmachen, das Gewinnspiel läuft nur noch bis 28. Mai! [Link]
Hilfe, wenn man sie braucht
Foto: Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien Während der EURO 08 werden die Stadt Wien und die Bundesregierung mehrere Informationsservices einrichten und rund um die Uhr ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger und Gäste haben. Schon am 6. Juni, dem Tag vor dem Eröffnungsspiel zwischen der Schweiz und Tschechien in Basel, geht die so genannte “Fan-Info Wien” in Betrieb. Ratsuchende können sich ab dann mit ihren Fragen und Problemen rund um die Uhr an die Wiener Telefonnummer +431 52 550 wenden. Ihren Sitz hat die von der Magistratsabteilung 55 betreute Hotline im Rathaus und somit unmittelbar an der offiziellen Fanmeile - wer also vor Ort Auskunft sucht, kann auch persönlich an die Mitarbeiter des Stadtinformationszentrums herantreten. Grundsätzlich läuft die dortige Verständigung auf Englisch und Deutsch ab. „Während der Vorrundenspiele werden wir aber sprachlich auch auf unsere polnischen und kroatischen Gäste eingehen”, sagt Martin Rosenkranz, der Leiter des Zentrums. Im Public Viewing-Bereich wird es aber noch weitere Informationsstellen geben. So werden vor dem Burgtheater ein „Communication Center” und neben den jeweiligen Eingängen in die Fanzone kleinere Infopoints eingerichtet. Direkt beim Ernst-Happel-Stadion werden sich in einem 360 m² großen Containergebäude Abordnungen der Wiener Linien, der Polizei, der ÖBB sowie von stadt wien marketing und Wien Tourismus einquartieren. Darüber hinaus sind dort eine Fundstelle und eine Ambulanz der Wiener Rettung geplant. Neben der Stadt Wien versucht auch die Bundesregierung durch diverse Serviceeinrichtungen einen für alle Bürger und Besucher möglichst reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung zu gewährleisten. Dazu soll etwa die österreichweite, mehrsprachige Hotline mit der Nummer +431 90 500 20 dienen, die ebenfalls über Fragen zu Sicherheit, An- und Abreise, Notrufnummern oder verlorene und gefundene Gegenstände aufklärt. Darüber hinaus wird die Online-Verwaltungshilfe www.help.gv.at während des ganzen Turniers durch die Subdomain euro08.help.gv.at erweitert, wo alle Fans Hilfe finden, die mit den österreichischen Behörden in Kontakt treten wollen oder müssen. Weiterführende Infos: www.euro2008.wien.at [Link]
Schönste Fanzone der Welt
Foto: MA 68, Stadt Wien Marketing “Die schönste Fan Zone Europas” betitelte die “Bild am Sonntag” vor wenigen Wochen ihre zweiseitige Jubelvorschau auf das große Fußballfest während der EURO in der Wiener Innenstadt. Die Fan Zone Wien wird sich vom Rathausplatz über die Ringstrasse bis zum Heldenplatz erstrecken. Sie öffnet am 7. Juni 2008 für 23 Tage ihre Pforten. Spiele, Tore und jede MengeUnterhaltung werden in der Fan Zone Wien auf zehn großen LED-Screens übertragen. Die größte Leinwand misst über 70 m2 und befindet sich, ebenso wie die große Bühne, vor dem Wiener Rathaus. Mehr Infos: www.fanzone-wien.at [Link]
Premier League-Flair im Chelsea Fan Camp
Fotos: Samsung 200 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren schnupperten Anfang Mai im Sportcenter Donaucity Premier League-Luft. Samsung Electronics, Hauptsponsor des FC Chelsea, ermöglichte jungen österreichischen Fußballtalenten beim „Chelsea Champ Camp” ihr Können unter Beweis zu stellen. Von rund 1.100 Bewerbern aus allen Bundesländern bekamen 200 glückliche Gewinner die Möglichkeit, sich von Chelsea Jugendtrainern in die Welt des Profi-Fußballs einführen zu lassen. Mehr Infos [Link]
Zusammenarbeit
Foto: flickr.com Kleineren Nationen mangelt es oft schlicht an der Infrastruktur und den Stadien, um ein Großereignis wie eine Europameisterschaft alleine auf die Beine zu stellen. Zusammen ist das kein Problem, wie Belgien und die Niederlande 2000 bewiesen. Bis zur EURO 96, bei der die Europameisterschaft in das Heimatland des Fußballs zurückgekehrt war, hatten kleinere Nationen kaum Chancen, ein solches Sportspektakel zu organisieren. Mindestens acht Stadien, die modernen Ansprüchen genügen müssen, sollten zur Verfügung stehen. Daneben lässt sich der logistische Aufwand im Team viel leichter abwickeln, was auch die UEFA erkannte. Belgien und die Niederlanden erhielten somit erstmals als Zweier-Gespann den Zuschlag für die Ausrichtung der EM und ebneten somit auch den Weg für die gemeinsame Austragung der EURO 08 in Österreich und der Schweiz. 51 für die Qualifikation gemeldete Landesauswahlen ermittelten in den Jahren 1998 und 1999 die 16 Endrundenteilnehmer. Diese spielten von 10. Juni bis 2. Juli 2002 in vier Vierergruppen und anschließenden K.O.-Spielen um den Europameistertitel. In der ersten Gruppe erlebte Deutschland die größte Enttäuschung seit Jahren. Ein erzielter Treffer und ein mickriger Punkt blieben nach den drei Vorrundenspielen in der Tabelle stehen. Mit den Deutschen verabschiedete sich auch England schon in der Vorrunde, Portugal und Rumänien überraschten als Viertelfinalteilnehmer Fußballeuropa. In Gruppe B sorgte der Favorit für großen Schrecken bei den restlichen Gruppenmitgliedern: Die Squadra Azzurra gewann all ihre Vorrundenspiele, die Türkei setzte sich im Kampf um den Zweiten Aufstiegsplatz gegen Co-Veranstalter Belgien und Schweden durch. Kampf um die Viertelfinalplätze Gruppe C begann mit einem Paukenschlag, Spanien verlor das Eröffnungsspiel gegen Außenseiter Norwegen mit 0:1. Nachdem die Iberer ihre beiden verbleibenden Spiele gegen Jugoslawien und Slowenien aber noch gewannen, genügten ihnen sechs Punkte zum Gruppensieg. Norwegen scheiterte tragisch - trotz gleicher Punkteanzahl und Tordifferenz mussten sie den Viertelfinalplatz den Jugoslawen, die das direkte Duell gewonnen hatten, überlassen. Im letzten Vierer waren die Rollen von Anfang an klar verteilt. Mitveranstalter Niederlande nützte den Heimvorteil besser als Belgien, gewann alle Matches und wurde Sieger der Gruppe D. Weltmeister Frankreich setzte sich gegen Vize-Europameister Tschechien ebenso durch wie gegen Dänemark, das als einziger Turnierteilnehmer punktelos blieb. In den Viertelfinale prolongierten die Niederländer ihren erfrischenden Offensiv-Fußball und überrannten Jugoslawien, 6:1 stand es nach der regulären Spielzeit. Auch Italien und Portugal hatten mit ihren Gegnern Rumänien bzw. der Türkei keine Probleme, beide Partien endeten 2:0. Lediglich die Begegnung zwischen den Mit-Favoriten Spanien und Frankreich verlief lange ausgeglichen, ehe der spanische Kapitän Raúl in der 90. Minute die große Elfmeterchance zum 2:2 vergab und Frankreich den Vortritt lassen musste. Wie so oft in der Geschichte der Europameisterschaften ging ab dem Halbfinale auch im Jahr 2000 wieder alles recht knapp zu. Frankreich gewann in der Verlängerung per Zidane-Elfmeter gegen Portugal mit 2:1, Italien bezwang die Niederlande erst im Elfmeterschießen. Das Finale stieg am 2. Juli 2000 vor 51.000 Zusehern im Rotterdamer De Kuip-Stadion. Die Italiener sahen nach einem Tor von Marco Delvecchio in der 55. Minute lange Zeit wie der neue Europameister aus. Wenige Sekunden vor Ende der Nachspielzeit erzielte jedoch Silvain Wiltord den wichtigen Ausgleich für die Franzosen. Derart angestachelt versenkte der eingewechselte David Trézéguet in der 13. Minute der Verlängerung den Ball unhaltbar unter der Latte des italienischen Torhüters Francesco Toldo. Nach dem Sieg bei der Heim-WM 1998 gelang Frankreich erst als zweiter Nation in der Geschichte (nach den Erfolgen Deutschlands 1972 und 1974) der Gewinn einer WM und einer EM in Folge. Spielstatistiken lassen sich unter www.fussballdaten.de/em/2000/endrunde/ abrufen. [Link]
Der Ball ist rund. Und schrill.
Foto: flickr.com Zwei Tickets für das schillerndste Society-Ereignis des Jahres wurden uns zur Verfügung gestellt. Manuela Fröhlich aus Wien heißt die Siegerin des Gewinnspieles und wird morgen einen fantastischen Abend beim Life Ball erleben. Unsere Gewinnspielfrage lautete: Bei welchem Verein führte Zinedine Zidane “die Galaktischen” an? Den richtigen Fußballfans durfte diese Aufgabe natürlich keine Schwierigkeiten bereiten, es konnte sich nur um das „Weiße Ballett” von Real Madrid handeln. Ab 2001 führte der Franzose mit der harten Stirn jenes Team als Kapitän an, das derart mit Stars gespickt war, dass die spanische Presse nur mehr von „den Galaktischen” sprach: Könner wie Raúl, Ronaldo, David Beckham oder Luís Figo, die bei ihren vorigen Klubs allesamt die unbestrittenen Könige am Platz waren, mussten hier lernen, sich unterzuordnen. Trainer Vicente del Bosque bescherte das aber keine Probleme, er formte aus den Stars eine verschworene Truppe, die in dieser Ära je zwei spanische Meistertitel und Supercupsiege sowie einen Champions League- und in der Folge ein Weltpokal-Gewinn feierte. Das alles war sicher auch unserer Gewinnerin nicht neu. Manuela aber hatte bei der Ziehung etwas mehr Glück als die anderen Teilnehmer, bei denen wir uns an dieser Stelle dennoch herzlich bedanken. Wir wünschen Manuela und ihrer Begleitung viel Spaß beim Life Ball und spekulieren natürlich auf ihr ausgefallenes Kostüm, das bei der schrillen Benefiz-Veranstaltung obligat ist: gar ein Real Madrid-Trikot? Weitere Gewinnspielpreise für Fußballkenner warten übrigens hier. [Link]
Tal der Spiele
Foto: saalbach.com Das Tal der Spiele Saalbach Hinterglemm wird während der EURO 2008 zum Public Viewing HotSpot aller EM Spiele. Alle Spiele werden während der EM vom 7. bis 29. Juni in der EM-Circus-Arena live übertragen. Untertags die Natur beim Wandern und Biken genießen, das Adrenalin im Hochseilgarten oder bim Quadfahren fließen lassen oder mit der Familie das abenteuerliche Reich des Montelino oder Kobold Kodok erwandern - doch abends verpasst kein Fußballfan ein Match der Europameisterschaft im großen EM-Circus-Zelt am Eventplatz in Hinterglemm. Das große Saalbach Hinterglemmer Zirkuszelt verwandelt sich zur EURO2008 zur EM-Circus-Arena mit besonderem Flair. Alle 31 Spiele werden auf einer 4 x 3 Meter großen Leinwand in top Bild- und Tonqualität live übertragen. Der Eintritt in die EM-Circus-Arena ist natürlich frei! In den Spielpausen sorgen ein Moderator und DJ für ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Gewinnspielen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und ein kostenloser Shuttleservice zwischen Saalbach und Hinterglemm bringt alle Urlaubsgäste nach dem Spielende wieder sicher und bequem nach Hause. Öffnungszeiten EM-Circus-Arena: 7. - 14.6.2008 von 17.00 Uhr - 23.00 Uhr 15. - 29.6.2008 von 19.00 Uhr - 23.00 Uhr Spielfreie Tage: 23.6, 24.6, 27.6, und 28.6, (EM-Circus-Arena GESCHLOSSEN) Mehr Infos: www.saalbach.com [Link]
Straffreie Fahnenträger
Foto: www.emfahne2008.de Normalerweise dürfen Fahnen in den Landesfarben Österreichs wegen Missbrauchsgefahr nicht an Privatfahrzeugen angebracht werden. Weil während der EURO aber nur wenig normal sein wird, ist die patriotische Autobeflaggung erlaubt. Wenn man zu Zeiten, in denen keine Heim-EM stattfindet, rot-weiß-roten Fahnen auf Personenkraftwagen ansichtig wird, handelt es sich meistens um die Limousinen hochrangiger Staatsbediensteter. Wenn aber der Ausnahmezustand der Fußball-Europameisterschaft über das Land hereinbricht, werden es sich viele nicht nehmen lassen, ihrem patriotischen Überschwang in Form von Österreich-Fahnen Ausdruck zu geben. Rechtens war das allerdings bisher nicht. Paragraf 54 des Kraftfahrgesetzes regelt nämlich, dass „Standarten, Flaggen und Wimpel in den Farben der Republik Österreich mit dem Staatswappen nur bei offiziellen Anlässen geführt werden dürfen.” Diese Fahrten beschränken sich natürlich auf förmliche Dienstwege des Bundespräsidenten, National- und Bundesratabgeordneten, der Landeshauptleute und ähnlicher Amtsträger. Um Missbrauch und die Vorspiegelung falscher Tatsachen zu verhindern, verbot man es dem Normalbürger, die österreichische Flagge am Fahrzeug anzubringen. Patriotische Ausnahmeregelung Weil während der EURO aber ohnehin eine Vielzahl von Fahnen zu sehen sein werden und weil „patriotische Fußballfans ihre Begeisterung in dieser Form ausleben dürfen sollen”, erließ Verkehrsminister Werner Faymann eine Aussetzung des Paragrafen 54 für die Zeit des Turniers. Unabhängig davon kann laut Innenminister Günther Platter den „Polizistinnen und Polizisten zweifellos zugemutet werden zu unterscheiden und zu erkennen ob es sich um „offizielle” Fahrzeuge, wie etwa Staatsbesuche, oder um ein Fahrzeug eines Fußballfans handelt”. Auch der Automobilclub ÖAMTC begrüßt die Aufhebung dieser Vorschrift. Allerdings darf die Fahrsicherheit nicht durch Sichtbehinderung oder über die Außenkante des Fahrzeuges hervorstehende Teile eingeschränkt werden, wie auch die Versicherungsgesellschaften bekräftigen. Ob das Verbot nach der Europameisterschaft beibehalten oder generell aufgehoben werden soll, steht derzeit noch nicht fest. [Link]
Samsung sponsort die Fußball:Challenge 08
Foto: Greentube 2008 Das ganze Land ist im Fußballfieber und bereitet sich auf die EURO 08 vor. Bis die Top-Kicker Europas dem runden Leder auf dem Rasen hinterherjagen, kannst Du als Spieler selbst online und kostenlos bei der Fußball Challenge ‘08 gegen die Top-Teams antreten. Link: http://fussballchallenge.orf.at/ [Link]
Wo Fußballfans baden gehen
Foto: woerthersee.com Die Stadt Klagenfurt begnügt sich nicht mit einer offiziellen Fanzone. Neben dem Areal in der City wird auch direkt am Wörthersee Fußball geschaut und gefeiert. Das größte Binnenstrandbad Europas, der unmittelbar am Ufer des Wörthersees gelegene Europapark, wird Standort einer gigantischen Party sein - 15.000 Fans finden hier Platz und Erfrischung in den Fluten, sollte das Spielgeschehen einmal zu hitzig werden. Eine Video-Wall im Public Viewing-Bereich, die genau so groß ist wie jene in Berlin bei der WM 2006, und musikalische Darbietungen von Publikumslieblingen wie den Sportfreunden Stiller oder Christina Stürmer sollen die Massen nach Klagenfurt locken. Neben der Kärntner Landeshauptstadt hat sich auch das Casino- und Jet Set-Paradies Velden ausnahmsweise dem gemeinen Volkssport Fußball verschrieben - allerdings auf eine erwartbar elitäre Weise, wie die Presseaussendung verrät: „Auf einer in den See gebauten schwimmenden Lounge wird jedes Spiel im exklusiven Ambiente gezeigt. Inklusive Gala-Menü und aller Getränke werden die 300 Gäste, die dort je Spiel Platz finden, Fußball in feinster Form erleben. Wer will, kann sich dann auch mit einem Heli-Shuttle nach Klagenfurt fliegen lassen.” Auch kleinere Orte engagieren sich Das Kaiser-Arnulf Sportzentrum in Moosburg bringt neben den Spielübertragungen Musiker unterschiedlicher Stilrichtungen auf die Bühne. Pörtschach wird während der Vorrunde ganz auf die kroatischen Gäste zugeschnitten und in einen “Karlovacko Corner” verwandelt. Das Keutschacher Seental mit seinen zahlreichen Campingplätzen wiederum baut auf die naturverbundenen Anhänger, zudem ist dort die der Fan-Truck eines großen Getränkeherstellers beim ersten Viertelfinalspiel zu Gast und überträgt selbiges auf einer Großleinwand. Ein Lockmittel für alle potenziellen Kärnten-Besucher ist jedenfalls die Verkehrscard, mit der während der EURO alle öffentlichen Verkehrsmittel zum einmaligen Preis von 39 Euro genutzt werden können. Darüber hinaus versichern die Organisatoren, dass sowohl Züge als auch Busse taktmäßig verstärkt werden und - wie wir bereits früher hingewiesen haben - es noch in allen Kategorien freie Betten für die Zeit während der Europameisterschaft gibt. [Link]
Weltklasse vom Westrand Europas
Fotos: www.bildertube.de, www.flickr.com Portugal ist eines jener Teams, die vor jedem Großereignis zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden - und das bis heute ohne Titel blieb. Bei der Heim-EM vor vier Jahren scheiterte man kurz vor der Ziellinie. Der portugiesische Fußballverband, die Federação Portuguesa de Futebol (FPF), wurde 1914 gegründet, trat 1923 der FIFA und 1954 der UEFA bei. Bei allen Großereignissen der vergangenen Jahre galten die Iberer als Mit- oder Geheimfavorit. Die bedeutenden Titel blieben aber aus. 1966, 1986, 2002 und 2006 qualifizierte sich die Selecção für eine WM-Endrunde, die besten Ergebnisse waren der dritte Platz bei der ersten und der vierte Platz bei der letzten Teilnahme. Auch bei den Europameisterschaften zeigt sich ein Aufwärtstrend ab den späten Neunziger Jahren: Neben der Endrunde 1984 in Frankreich überzeugten die Portugiesen 1996 in England, 2000 in Belgien und den Niederlanden und 2004 bei der Heim-EM. Das zweimalige Erreichen eines Halbfinales und ein Vizeeuropameistertitel - vor vier Jahren scheiterte man erst im Endspiel an Griechenland - waren das Verdienst einer ganz speziellen Generation. Besondere Jahrgänge Bereits 1989 und 1991 konnte die FPF den Weltmeistertitel der Unter-20-Jährigen erlangen. Aus diesen Juniorenteams ging schließlich die Goldene Generation hervor; viele der Spieler, die ihr zugerechnet werden, genießen bis heute einen Weltklasseruf: Luís Figo, Sérgio Conceição, Paulo Sousa, Manuel Rui Costa oder Fernando Couto. Der wohl beste portugiesische Fußballer aber agierte bereits in den 1960er Jahren und war einerseits hauptverantwortlich für die Qualifikation zur WM 1966, andererseits auch Torschützenkönig dieses Turniers: Eusébio da Silva Ferreira. Heimspiele trägt das Team von Luiz Felipe Scolari, der seit 2003 Cheftrainer ist, vor allem in den drei größten Stadien des Landes aus: Im Estádio do Dragão des FC Porto, im Estádio da Luz von Benfica Lissabon und im Estádio José Alvalade von Sporting Lissabon. Dort sicherte man sich auch die Qualifikation für die EURO 08: Bei nur einer Niederlage wurde Portugal hinter Polen Gruppenzweiter. Die Mannschaft in den traditionell dunkelroten Dressen wird bei der Endrunde der EURO 08 in Gruppe A gegen Tschechien, die Türkei und Co-Gastgeber Schweiz antreten. Viele sprechen den Portugiesen auch diesmal wieder Titelchancen zu. Und argumentieren das vor allem mit einem der besten Fußballer der Gegenwart: Cristiano Ronaldo von Manchester United. [Link]
Tickets für “Das Wunder von Córdoba” gewinnen!
Photo: www.cordoba78.at Der Schweizer Künstler Massimo Furlan spielt im Rahmen der Wiener Festwochen das Córdoba-Match nach. Ganz alleine und in Echtzeit. Wir verlosen 5×2 Karten! Von der „herz:rasen“-Schau des Technischen Museums bis hin zur Kurzfilmrolle “Eleven Minutes”: Österreichs Kulturlandschaft wird überrollt vom runden Leder. Auch die Wiener Festwochen (9.Mai bis 15. Juni 2008) können sich dem alles beherrschenden Thema “EURO 08″ nicht entziehen und zeigen einige Projekte mit starkem Fußballbezug. In der Hauptrolle: König Fußball Ein besonderer Leckerbissen für österreichische Fans: Eine Neuinszenierung des “Wunders von Córdoba” im Gerhard-Hanappi-Stadion. Der Schweizer Künstler Massimo Furlan schlüpft für 90 Minuten in die Rolle von Hans Krankl und gibt dessen legendäre Performance beim Sieg der Österreicher gegen Deutschland wieder. Happy End ist garantiert - zumindest für Anhänger des rot-weiß-roten Teams. Wir verlosen 5×2 Karten! Einfach eine Mail schreiben an: gewinnen@fanline08.at Das Wunder von Córdoba Ein Fußballtheater für 1 Spieler www.festwochen.at 16. Mai, Beginn: 20.30 Uhr [Link]
Euro-Party für 2 Fan-Teams
Foto: Samsung Samsung verlost 10 Fan-Partys. Pro Termin gibt es 2 Gewinner, die jeweils 10 Freunde einladen können, mit ihnen gemeinsam die Fan-Party im Event-Lokal “Vista 3″ zu feiern. Dabei können die Euro-Spiele auf zwei Samsung A650 LCD-Screens realitätsnah genossen werden. Für das leibliche Wohl sorgt das Catering-Service von Impacts Event & Gastro. Weitere Informationen [Link]
Fahren “The Socks” zu “We Will Rock You”?
Unser WWRY-Gewinnspiel läuft zwar noch bis Ende Mai, aber die Einsendung der Truppe “The Socks” hat uns so gut gefallen, dass wir sie euch nicht so lange vorenthalten wollen. Wir wünschen gute Unterhaltung! Download Video Mit diesem coolen Video haben “The Socks” die besten Chancen auf unseren Hauptpreis - 11 VIP-Karten für das Kult-Musical “We Will Rock You” inkl. HUMMER-Limo-Service. Wer singt, gewinnt! Wenn ihr “The Socks” diesen einmaligen Preis nicht kampflos überlassen wollt, müsst ihr nichts weiter tun, als eure persönliche Version des Queen-Klassikers “We are the champions” zum Besten zu geben. Die originellste Einsendung gewinnt! Hier geht’s zum WWRY-Gewinnspiel. [Link]
Zurück zur Wiege des Fußballs
Wembley-Stadion/Foto: flickr.com 1996 wurde der bis heute gültige Endrundenmodus eingeführt. Erstmals traten 16 Teilnehmer in vier Gruppen an, um die Viertelfinalisten auszuspielen. Passend, dass die bisher größte Europameisterschaft im Mutterland des Fußballs stattfand. In der ersten Gruppe mühte sich Gastgeber England gegen die Schweiz ab und erreichte lediglich ein 1:1. Das war für die Eidgenossen gleichzeitig der letzte Punkt, nach Niederlagen gegen Schottland und die Niederlande mussten sie bereits nach der Vorrunde ihre Koffer packen. Die Anfangsschwierigkeiten der Engländer waren schnell verflogen; sie siegten gegen die beiden anderen Kontrahenten, von denen schließlich die „Oranjes” den Viertelfinaleinzug aufgrund mehr erzielter Tore schafften. Auch die zweite Gruppe sah die Favoriten am Ende an der Spitze des Klassements. Rumänien schied punktelos aus, Nachbar Bulgarien genügte ein Unentschieden und ein Sieg nicht, weil Spanien Spitzenreiter Frankreich ein Unentschieden abringen konnte und die Gruppenphase mit fünf Punkten beendete. Gruppe 3 war auf dem Papier die wahrscheinlich stärkste. Neben Deutschland und Italien wurden auch den Tschechen, die in ihrer Qualifikation nur eine Niederlage hinnehmen mussten, Chancen auf das Viertelfinale eingeräumt. Die Deutschen konnten ihre Favoritenrolle erfüllen und stiegen als Gruppensieger ohne Gegentor auf. Tschechien folgte ihnen lediglich aufgrund des besseren Ergebnisses im direkten Duell gegen Italien (2:1). Portugal und EM-Neuling Kroatien setzten sich in Gruppe 4 gegen den amtierenden Europameister Dänemark durch, die Türkei verabschiedete sich punktelos. Beliebtes Elfmeterschießen Die Viertelfinale brachten kein einziges schnell entschiedenes Spiel. England und Frankreich setzten sich jeweils erst im Elfmeterschießen gegen Spanien bzw. die Niederlande durch, Deutschland gewann gegen Kroatien ebenso mit nur einem Tor Unterschied (2:1) wie Tschechien gegen Portugal (1:0). Eng ging es auch in den beiden Halbfinale zu: Der Klassiker England gegen Deutschland im ehrwürdigen Wembley-Stadion, in dem auch das Finale stieg, mutierte zu einer Nervenschlacht. Nach regulärer Spielzeit war es 1:1 gestanden, in der Verlängerung drängten beide Mannschaften auf das erlösende Tor - die bei diesem Turnier zum ersten (und letzten) Mal anzuwendende Golden Goal-Regel hätte die in Front liegende Mannschaft automatisch zum Sieger gemacht, ohne dass die gesamte Verlängerung zu Ende gespielt hätte werden müssen. Weder England noch Deutschland war das aber geglückt, im Elfmeterschießen setzten sich die Deutschen schließlich mit 7:6 gegen den Gastgeber durch. Auch das zweite Halbfinale ging ins Elfmeterschießen, wo die Tschechen stärkere Nerven zeigten als die Favoriten aus Frankreich. Nach dem Vorrundenduell brachte das Finale also erneut ein Aufeinandertreffen zwischen Tschechien und Deutschland. Gewannen die Deutschen zuvor noch relativ klar mit 2:0, so stand das Finale ganz in der Tradition der bisherigen Spiele in der K.O.-Phase und kannte nach 90 Minuten keinen Sieger. Nach Toren von Bierhoff bzw. Patrik Berger pfiff der Unparteiische bei einem Stand von 1:1 die Verlängerung an. Nach nur fünf Minuten zappelte der Ball erneut im Netz, wieder war es Oliver Bierhoff. Erstmals kam die Golden Goal-Regel zum Einsatz und Deutschland machte sich im Heimatland des Fußballs zum dritten Mal nach 1972 und 1980 zum Fußballeuropameister. YouTube Direktvideo link Spielstatistiken lassen sich unter www.fussballdaten.de/em/1996/endrunde/ abrufen. [Link]
Für Filmemacher aus Leidenschaft
Foto: Samsung SAMSUNGs neuer Camcorder VP-HMX20C hält die schönen Momente im Leben fest, und zwar einfach, flexibel und in höchster Auflösung. Der Spitzencamcorder ermöglicht das Aufnehmen und Abspielen privater Erlebnisse in Full-HD Qualität und verfügt über hochwertige Zusatzfunktionen. Filmen wie die Profis Der SAMSUNG VP-HMX20C macht das Aufnehmen in Spitzenqualität einfach - nicht nur durch die starken Bilder in Full-HD-Qualität und echten 1920×1080 Pixeln sowie den 1080p-Mode für Aufnahmen von bis zu 25 Bildern pro Sekunde. Zu den modernen Aufnahmetechnologien gehört auch ein CMOS-Sensor mit 6,4 Megapixeln und der optische Bildstabilisator, deren Zusammenspiel sicherstellt, dass sich auch Actionszenen ohne Verwackeln festhalten lassen. Dazu kommen Funktionen, die man sonst nur von hochwertigen Digitalkameras kennt: Ein leistungsstarker Aufklappblitz, ein integrierter, sich automatisch schließender Objektivschutz und eine automatische Gesichtserkennung zur optimalen Belichtung und Fokussierung der Gesichtszone. Mehr Infos [Link]
“The Kick” - Dankeshymne an EURO 08!
Foto: EMI Die Fußballeuropameisterschaft 2008 rückt mit großen Schritten immer näher! Aus diesem Anlass interpretiert Vain Victor eine elektrifizierte Dankeshymne an den Fußballsport: “The Kick” “The Kick” als Stream: Real Player | Windows Media Player Mehr Infos: www.myspace.com/vainvictormusic www.emimusic.de/vainvictor “Immer Wieder Österreich” der “Cordoba Allstars” Aus Anlass der EURO veröffentlicht EMI auch den Song “Immer Wieder Österreich” der “Cordoba Allstars”. Ein Lied - quasi die Neuaufnahme des legendären Fussball-Stadion-Hits - dessen Refrain bereits DER Schlachtruf in den Fankurven ist. “Immer Wieder Österreich” als Stream: Real Player | Windows Media Player Mehr Infos: www.myspace.com/cordobaallstars www.emimusic.at/cordobaallstars Legendäre Fansongs…. “You’ll Never Walk Alone”, der legendäre Chant der Liverpool-Fans darf auf einer CD mit internationalen Fußballsongs niemals fehlen. EMI präsentiert mit “GOAL!” ein feine Auswahl von Superhits des Fußballs… GOAL!: Infos & Trackling-Liste [Link]
Flagge zeigen mit dem Mini
Foto: Austrian Airlines In Kooperation mit tv-media verlosen Austrian Airlines ab sofort 16 Minis in den Farben der EURO 08-Teilnehmerländer. Und als Zugabe gibt’s einen Flug in das jeweilige Land. 16 Anwärter sind heiß auf den Europameistertitel - 16 Gewinnspielsieger können bis zum Beginn der EURO 08 mit einem Mini in den Landesfarben der Teilnehmer die Blicke auf sich ziehen. Mitmachen ist ganz einfach: Jetzt die bevorzugte EM-Nation auf www.tv-media.at/aua wählen, das dazugehörige Formular ausfüllen und mit etwas Glück steht der Mini im Design der Wahl schon vor der Haustür. Damit aber noch nicht genug: Die Gewinner fliegen zusätzlich in eine von Austrian Airlines angesteuerte Destination ihres Wunschlandes. Und einer wird sich ganz besonders freuen - nämlich derjenige, der in das Land des Europameisters fliegt … [Link]
König der Lüfte
Foto: flickr.com Die Hungerburgbahn bei Innsbruck wurde im Vorjahr renoviert und ausgebaut. Besucher bringt sie auf die knapp 860 Meter hoch gelegene Hungerburg. Unserer Gewinnerin Anna Farbmacher brachte sie ein neues Handy. Anna Farbmacher hat mit ihrem Hinweis ein SGH-F210 MP3-Handy von Samsung gewonnen - sie schreibt: “Für mäßig informierte Innsbruck-Besucher ein mehr als nur empfehlenswerter Geheimtipp, für den echten Tiroler schon längst (wieder) ein “Must” - eine Fahrt mit der Hungerburgbahn. Seit 1906 in Betrieb und 2007 nach einem Entwurf der Stararchitektin Zaha Hadid renoviert und neu eröffnet, ist die Strecke Congress-Alpenzoo-Hungerburg attraktiver denn je. Neben dem atemberaubenden Blick, den man von der Endstation auf Innsbruck und weit darüber hinaus hat, wird ein abwechslungsreiches Zusatzprogramm geboten: Vom Innsbrucker Klettersteig über einen Liegestuhl-Verleih bis hin zu einem “Ride and Dine”-Abend über den Dächern der Stadt reicht das Angebot. Fazit: Zwischen, vor oder nach einem Spiel unbedingt die einzigartige Möglichkeit nutzen, es dem Tiroler Adler gleichzutun und - zumindest für ein paar Stunden - König der Lüfte werden.” Wir bedanken uns bei Anna und allen anderen Teilnehmern. Weitere Gewinnspiele gibt es im Übrigen hier und hier. [Link]
Nackte Tatsachen im Vorfeld der EURO 08
Spencer Tunick, NewcastleGateshead 7 (BALTIC Centre for Contemporary Art), 2005 © der Künstler Der Fotokünstler Spencer Tunick plant am 11. Mai 2008 eine Nacktinstallation im Wiener Ernst Happel-Stadion. Teilnehmer werden noch gesucht! Spencer Tunick ist weltweit anerkannt für seine in Szene gesetzten Massenablichtungen nackter Menschen an öffentlichen Schauplätzen. Seine Nacktinstallation auf dem schweizerischen Aletschgletscher im Auftrag von Greenpeace ging letztes Jahr um die Welt (und wurde vom „Time”-Magazin zu „one of the best pictures of the year 2007″ gewählt). „Flitzer” offiziell erlaubt Im Zuge der EURO 08 soll nun das Finalstadion Schauplatz des nächsten Tunick-Projektes werden. Freiwillige für dieses künstlerische Happening werden noch gesucht! Als „Honorar” - und zum Dank für die unentgeltliche Teilnahme - gibt’s für jeden eine Fotografie der Installation im Ernst Happel-Stadion. Es dürfen übrigens ausschließlich teilnehmende Personen den Ort des Geschehens betreten. Weitere Infos und alles für die Anmeldung findet man unter www.tunickvienna.at. Bonus für alle Kurzentschlossenen: Die ersten 2008 angemeldeten Teilnehmer erhalten für ihre An- und Abreise ein gratis Zugticket (2. Klasse) der ÖBB innerhalb Österreichs. [Link]
Indiens barfüßige Glücksbringer
Foto: Austrian Airlines Herzlichen Glückwunsch, Harald Hirschmüller! Austrian Airlines freuen sich, dich und eine Begleitperson an Bord eines Fluges in eine europäische Destination deiner Wahl begrüßen zu dürfen. Business Class versteht sich. Unsere Gewinnfrage, die auch Harald richtig beantworten konnte, lautete: Warum zog Indien seine Teilnahme an der Fußball-WM 1950 kurz vor Beginn zurück? In Zeiten, in denen selbst Amateurkicker das neueste High-Tech-Equipment der Sportkonzerne an den Füßen tragen, mag die Antwort überraschen: Zwar hätte die Auswahl des Subkontinents an der 4. Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen dürfen (keine andere asiatische Mannschaft war gemeldet), weil die FIFA den Spielern aber untersagte, wie gewohnt barfüßig zu spielen, sahen die Inder von einer Teilnahme beim Turnier in Brasilien wieder ab. Der damalige Stellenwert der WM ist freilich nicht mit dem heutigen zu vergleichen. Denn neben Indien verzichteten trotz erfolgreicher Qualifikation auch Schottland und die Türkei sowie deren Ersatznominierte Frankreich und Portugal auf eine Reise nach Südamerika. Die Endrunde wurde schließlich nur von 13 Teams bestritten, als deren stärkstes sich schließlich Uruguay herausstellte. Man sieht: Fußballwissen zahlt sich aus. Harald wird dem nicht widersprechen und schon bald in eine europäische Stadt seiner Wahl abheben. Wer jetzt auch gewinnen will, hat allerhand Möglichkeiten: Wir haben noch einige Exemplare des EM-Soundtracks und ein MP3-Handy von Samsung zur Verfügung und dann wäre da noch das Preisausschreiben um die VIP-Tickets für das Queen-Musical „We Will Rock You” - der dafür nötige Fußballverein wird sich sicher auftreiben lassen. Das war’s aber noch nicht: Wer hier mitspielt, fährt mit etwas Glück bis zum Beginn der EURO 08 einen von 16 Minis in den Farben der Teilnehmerländer. Mehr dazu bald auf fanline08.at. [Link]
Umweltfreundliche EURO?
Foto: Umwelt am Ball “Umwelt am Ball” ist die gemeinsame Initiative des Lebensministeriums und „2008 - Österreich am Ball” für eine nachhaltige Europameisterschaft. Einiges bleibt in dieser Hinsicht jedoch noch zu tun. Das österreichische Lebensministerium, auch bekannt als Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, möchte nicht tatenlos zusehen, wie die Europameisterschaft, die immerhin Millionen Menschen durch ganz Europa bewegen wird, unser Ökosystem beeinträchtigt. Dementsprechend werden einige Aktionen gesetzt, denen das Portal www.umweltamball.at als Plattform dient. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass regenerierbare lebende Ressourcen nur in jenem Maße genutzt werden, wie diese Bestände auf natürliche Weise nachwachsen. So sollen etwa Treibhausgase kompensiert und Sponsoren ermutigt werden, ausgleichende Klima- und Umweltschutzmaßnahmen zu finanzieren. Dafür werden diese Unternehmen auch mit dem “Grünen Ball” ausgezeichnet und können auf staatliche Förderungen hoffen. Die konkreten Maßnahmen der Initiative sind gleichwohl noch etwas dürftig. Mehrwegbecher und Klingeltöne Wenig überraschend gelangt die Initiative zu der Erkenntnis, dass Mehrwegbecher in den Stadien und auf den Fanmeilen umweltverträglicher sind als Wegwerfgebinde. Von Seiten des Lebensministeriums gibt es aber lediglich eine Empfehlung an den Veranstalter, Mehrwegbecher zu benutzen. Inwiefern der eigens entworfene “Umwelt am Ball”-Handy-Klingelton den Umweltschutz unterstützt, ist dafür nicht überliefert. Bleibt nur zu hoffen, dass das Nachhaltigkeitsdenken noch stärker gefördert und nach der EURO nicht gemeinsam mit dem Unrat der Besucher wieder verschwinden wird. [Link]
Public Viewing in Salzburg
Foto: SalzburgerLand Tourismus So schön haben Fußball-Fans in Salzburg noch niemals die Spiele ihrer Favoriten verfolgt. Auf den Plätzen inmitten der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt von Salzburg, in historischem Ambiente auf der Burg Kaprun, im Stadtzentrum von Saalfelden und in zahlreichen weiteren Public Viewing-Zonen im gesamten SalzburgerLand ist man während der EURO “live” dabei. Überblick über Public Viewing-Bereiche in Stadt und Land Salzburg: - Salzburg - Mozart-, Residenz- und Kapitelplatz - Saalfelden Leogang - Seekirchen - Burg Kaprun - Kuchl - Obertrum am See - Bad Hofgastein - Wagrain - Saalbach - Thalgau Ausführliche Infos: http://www.salzburg08.com [Link]
Blick in die Zukunft
Foto: Samsung Ein Blick auf die Zukunft. Die neue Premium 650 LCD-TV Serie zieht mit unvergleichlichem Design Blicke an und fesselt mit technischer Überlegenheit. Sein rot-schwarzes Crystal Design ist einzigartig und die hochwertigen Materialien runden das gelungene Gesamtkonzept perfekt ab. Entweder Sie werden die 650-Serie wegen Ihrem Design lieben oder wegen Ihrer technischen Ausgereiftheit. Oder wegen beidem. Mehr Infos [Link]
Wo die Wuchtel fliegt
Foto: flickr.com So lautet der Titel einer neuen Ausstellung im Wien Museum Karlsplatz, die im Vorfeld der EURO 08 aufzeigen will, wo die Wurzeln des Wiener Fußballs liegen. Neben der Ausstellung herz:rasen, die seit Anfang April im Wiener Künstlerhaus gezeigt wird, eröffnete gestern in der Bundeshauptstadt eine zweite Schau, die sich der Welt des runden Leders jedoch weniger allgemein annähert, sondern sich der Regionalgeschichte des Wiener Fußballs widmet. Gute öffentliche Verkehrsanbindungen, aber auch die Nähe zu Vergnügungsorten - meist lokale Brauereien - waren maßgeblich am Entstehen der Wiener Fußball-Adressen beteiligt: Die Pfarrwiese in Hütteldorf, der verschwundene Herthaplatz in Favoriten, die Hohe Warte in Döbling, die Praterwiesen in der Leopoldstadt - das waren die “Ursprungsorte” des Wiener Fußballs in den 1890er Jahren. Vergessene Anfänge Vereinssouvernirs, Spielankündigungen, Amateuraufnahmen mit Fußball-Stars wie Ernst Happel, ein Modell des Praterstadions - die im Atrium des Wien Museum zu sehende Ausstellung wird durch eine an das Oval eines Stadions erinnernde Ausstellungsarchitektur “zusammengehalten”. Filmsequenzen legendärer Spiele, etwa Rapid gegen den heute “versunkenen” Wiener Sportklub, aber auch das “Wunderteam-Spiel” Österreichs gegen England im Wembley-Stadion 1932 finden sich in der Schau, die in angenehmer Weise die heutige rasante Fußball-Ästhetik vergessen lässt. Es geht weniger um den Starkult des modernen Fußballs, sondern vielmehr um den erstaunlichen Erfolg des von englischen Gärtnern und Ingenieuren in das Wien der 1890er importierten, bis dato unbekannten Spieles. So soll nicht die Markenwelt und das globalisierte Verleih- und Transfersystem beleuchtet werden, die Konzentration gilt ganz den lokalen Wurzeln, die allmählich in Vergessenheit zu geraten scheinen. Nähere Informationen findet man unter http://www.wienmuseum.at/ [Link]
Die größte Überraschung
Foto: flickr.com Wie im Fußball gibt es auch in der Weltpolitik Gewinner und Verlierer. 1992 zählte Jugoslawien nirgends zu den Siegern. Denn trotz erfolgreicher Qualifikation durfte das Land, das zuvor seine politische Einheit verlor, bei der EM in Schweden nicht teilnehmen. Vor dem letzten Spieltag am 13. November 1991 stand der Endrundenteilnehmer der Qualifikationsgruppe 4 noch nicht fest. Dänemark hätte nur bei einem gleichzeitigen Sieg Österreichs über Tabellenführer Jugoslawien eine Chance gehabt. Soweit kam es freilich nicht. Die Österreicher, die zu Beginn der Qualifikation ihre Jahrhundertniederlage gegen die Färöer, hinnehmen mussten, bekräftigten die jugoslawischen Ambitionen durch eine jämmerliche 0:2-Heimniederlage. Zu früh gefreut Das jugoslawische Staatsgebilde brach allerdings just vor der Endrunde in Schweden auseinander und die früheren Teilrepubliken Kroatien, Slowenien, Bosnien und Mazedonien intervenierten gegen eine Teilnahme Serbiens unter dem Namen Jugoslawien. Das strapazierte schließlich auch die Nerven der UEFA-Verantwortlichen, worauf einfach der Gruppenzweite Dänemark um Goalie Peter Schmeichel nachnominiert wurde. Auf reguläre Weise qualifizierten sich neben Gastgeber Schweden außerdem: Deutschland, Schottland, die GUS, England, Frankreich und die Niederlande. In der Vorrundengruppe 1 rechneten sich die aus dem Urlaub zurückgeholten und somit unvorbereiteten Dänen gegen den skandinavischen Gastgeber und Mitfavoriten sowie gegen die Großmächte England und Frankreich kaum Gewinnaussichten aus. Ein Sieg über die Franzosen und ein Unentschieden gegen England reichten aber für den sensationellen zweiten Tabellenplatz und der dazu berechtigenden Halbfinalteilnahme; Schweden beendete die Vorrunde als ungeschlagener Gruppensieger. Die Niederlande dominierten als amtierender Europameister das zweite Vierergespann. Hinter den Oranjes zitterte sich Deutschland ins Halbfinale, was nur aufgrund eines Sieges der bereits theoretisch ausgeschiedenen Schotten gegen die GUS gelang. Sensationen am laufenden Band Im Halbfinale fanden die Deutschen zu ihren alten Tugenden zurück, Thomas Hässler und Karl-Heinz Riedle sorgten mit ihren Toren für einen über weite Strecken ungefährdeten 3:2-Sieg gegen Schweden. Das andere Semifinale zog erneut eine Flut an Superlativen in den Sportgazetten der Welt nach sich: Die Urlaubermannschaft aus Dänemark, der nachgesagt wurde, sich während der Endrunde nur von Burgern und Soft Drinks ernährt zu haben, bezwangen den Europameister mit 7:6 nach Elfmeterschießen. Zur größten Überraschung der EM-Geschichte fehlte nun nur noch ein Finalsieg der Dänen gegen das haushoch favorisierte Team aus Deutschland. Was heute nicht weniger utopisch anmutet als am 26. Juni 1992 wurde Wirklichkeit: Dänemark spielte die deutschen Weltmeister an die Wand und gewann durch Tore von John Jensen und Kim Vilfort mit 2:0. Spielstatistiken lassen sich unter www.fussballdaten.de/em/1992/endrunde/ abrufen. [Link]
Hicke reaktiviert Ivo!
Foto: www.lask.at ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger gibt Ivica Vastic die Chance als Edeljocker bei der EURO. Mit dem Comeback des 38-jährigen Spielmachers wurde der letzte WM-Held von 1998 aus der Mottenkiste geholt. Vastic erlebt damit fast drei Jahre nach seinem letzten Länderspiel am 17. August 2005 beim 2:2 gegen Schottland seine Wiederauferstehung im Team. Bisher schoss er in 46 Länderspielen zwölf Tore. Bei der WM in Frankreich erzielte er mit seinem herrlichen Schlenzer ins Kreuzeck den Ausgleich gegen Chile. Der ÖFB-Großkader für die EM Tor: Jürgen Macho - AEK Athen (GRE) Alexander Manninger - AC Siena (ITA) Helge Payer - SK Rapid Christian Gratzei - Sturm Graz Verteidigung: Andreas Dober - Rapid György Garics - SSC Napoli (ITA) Ronald Gercaliu - Austria Magna Martin Hiden - Austria Kärnten Andreas Ibertsberger - 1899 Hoffenheim (GER) Markus Katzer - Rapid Jürgen Patocka - Rapid Emanuel Pogatetz - Middlesbrough FC (ENG) Sebastian Prödl - Puntigamer Sturm Graz Franz Schiemer - Austria Magna Martin Stranzl - Spartak Moskau (RUS) Mittelfeld: Rene Aufhauser - Red Bull Salzburg Christian Fuchs - SV Mattersburg Martin Harnik - Werder Bremen (GER) Andreas Ivanschitz - Panathinaikos Athen (GRE) Ümit Korkmaz - SK Rapid Christoph Leitgeb - Red Bull Salzburg Jürgen Säumel Puntigamer - Sturm Graz Joachim Standfest - Austria Magna Ivica Vastic - LASK Markus Weissenberger - Eintracht Frankfurt (GER) Angriff: Erwin Hoffer - SK Rapid Marc Janko - Red Bull Salzburg Sanel Kuljic - Austria Magna Roland Linz - SC Braga (POR) Stefan Maierhofer - SK Rapid Roman Kienast - Ham-Kam (NOR) [Link]
Arien statt Schlachtgesänge
Foto: Festspielhaus St. Pölten Rechtzeitig vor der EURO widmet sich sogar die Hochkultur dem runden Leder: In St. Pölten wird am 5. und 6. Juni die Oper „Playing Away” aufgeführt. Im Großen Saal des St. Pöltener Festspielhauses wird zwei Tage vor der großen Eröffnung der Europameisterschaft die Opernshow „Playing Away” des britischen Komponisten und Medienkünstlers Benedict Mason aufgeführt. Regisseur des 1994 erstmals in Szene gesetzten Stückes ist David Pountney. Die Musikalische Begleitung wird vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich bestritten. Zentrale Figur ist der Fußballstar Terry Bond, dessen äußerlich prächtiges Leben zunehmend von Unstimmigkeiten überschattet wird. Die heimliche Geliebte, der Milliardär, der den Fußball allein als Ware sieht, rücksichtlose Medien und eigensüchtige Manager treiben den Sportler in die Bredouille und wie es in der Oper so ist, werden diese allzu menschlichen Verstrickungen mit großen Emotionen dargestellt. Karten können unter www.tonkuenstler.at/ bezogen werden. [Link]
Gut getauscht ist halb gewonnen
Foto: flickr.com Für unsere Kollegen von 90minuten.at war der gestrige Tag ein ganz besonderer - erschienen doch endlich das EURO 08 Panini-Album und die heißersehnten Sticker. Da geht’s auf der größten Online-Tauschbörse Österreichs heiß her. Rechtzeitig zum Start des neuen UEFA Euro 2008 Sammelalbums von Panini hat 90minuten.at, die größte Panini-Community Österreichs, die Kelly’s Sticker-Tauschbörse mit den neuen Pickerln gefüttert. Bereits hunderte User haben gleich nach Erscheinen des Albums ihre ersten Tauschangebote auf 90minuten.at/panini.php platziert. „Bis zum Start der Europameisterschaft erwarten wir einen wahren Hype um die Sticker. Derzeit haben wir mehr als 3.000 User, bis zur Euro werden wir hoffentlich die 10.000er-Marke schaffen”, erzählt 90minuten-Herausgeber Michael Fiala. Tauschen denkbar einfach Das Tauschen von Panini-Stickern auf 90minuten ist denkbar einfach. „Man muss sich lediglich registrieren und für sein ausgewähltes Panini-Album ein Profil mit den doppelten und fehlenden Stickern anlegen. Mit der Funktion Stickermatch findet dann unser System automatisch jene User, die das beste Tauschverhältnis vorweisen können”, so Fiala. Danach kann man den ausgewählten User einfach über eine Nachricht informieren. Wenn sich beide User über den Tausch einig sind, müssen die Sticker nur noch per Post verschickt werden. „Innerhalb weniger Tage kann man so sein Album durch wenige Klicks vollbekommen. Bei 90minuten hat das noch jeder geschafft”, so Fiala weiter. Weitere Berichte über die vergnügliche Sammelwut finden sich hier, da und auch dort. [Link]
Teile deine Eindrücke von der EURO!
Bild: Samsung Elegantes Design mit abgerundeten Ecken und ein schlankem Gehäuse, vielfältige Anschluss- und Abspielmöglichkeiten. So ist der Digitale Bilderrahmen SPF-83V von Samsung ein idealer Media Player fürs Wohnzimmer. Der Digitale Bilderrahmen SPF-83V von Samsung besticht durch die elegante weiße Front und ein an der Seite untergebrachtes aber übersichtliches Bedienfeld. Das TFT-LCD-Display mit 8″ Diagonale und einem Kontrast von 500:1 spielt Bilder genauso ab wie Filme und Musik (MP3). Egal ob von eigenen Aufnahmegeräten oder Kameras (unterschiedlichste Speichermedien wie SD-/MMC-/MS-/xD- und CF- Karten oder USB Sticks werden erkannt) oder direkt via WLAN aus dem Internet. Darüber hinaus unterstützt dieser digitale Bilderrahmen alle Mulitmedia Features von Microsoft VISTA, hat einen abnehmbaren Fuß mit einzigartiger “Elastomer”-Mechanik und eine Kensington-Lock-Vorrichtung gegen Diebstahl. Somit können die eigenen Bilder, Videos und Sounds von der EURO 08 in der Dauerschleife laufen! Weitere Infos [Link]
„EM-Soundtrack” zu gewinnen!
Bild: EMI Holt euch die ultimativen Fan-Songs für das Fußballereignis des Jahres! Ob heimische Klassiker wie “Immer wieder Österreich” oder internationale Stadion-Hits in der Tradition von „You’ll never walk alone”: Was wäre der Fußball ohne seine Hymnen? fanline08.at verlost 10 CD-Packages (à 4 CDs) von EMI mit dem Besten was die Fanmusik zu bieten hat. Einfach Gewinnfrage beantworten, schon nehmt ihr an der Verlosung teil: Welche österreichische Fußballlegende sang über sich „Der Bätmän bin i”? Mailt die Lösung - gemeinsam mit eurem Namen und eurer Anschrift - an gewinnen@fanline08.at. Wir wünschen euch viel Glück! Weitere Gewinnspiele findet ihr hier. [Link]
“Eleven Minutes” - Fußball-Kurzfilme für lange Spielpausen
Foto: Eleven Minutes “Eleven Minutes” nennt sich die österreichisch-schweizerische Kurzfilmrolle, die anlässlich der EURO 2008 produziert wird und Lust auf Fußball durch Kultur machen soll. fanline08.at verlost 3×2 Karten für die Premiere am 16. Mai im Gartenbaukino (20 Uhr)! Sende einfach ein Mail an gewinnen@fanline08.at! Regisseurin Eva Hausberger eröffnet mit ihrem Film den kurzweiligen Fußball-Reigen. In „Kopfball” porträtiert sie das amüsante Fan-Verhalten im kleinen Wiener Derby Vienna gegen Sportklub. Diagonale-Preisträgerin Johanna Moder behandelt in „Mit Blick auf Wien” alltagsübliche Ausländerfeindlichkeit bei der Wohnungssuche in Wien. „Schwarze Perlen” von Benedikt Rubey und Wolfgang Murnberger ist ein Film über die Fußballmannschaft „Black Pearls”, die im Flüchtlingslager Traiskirchen von schwarzafrikanischen Asylwerbern gegründet wurde. Peter Hörmanseder liefert in „Replay ‘08″ mit Christoph Grissemann und Dirk Stermann eine experimentelle Persiflage auf das legendäre Länderspiel Österreich-Deutschland 1978 in Córdoba. Die Schweiz hält mit fünf neuen Kurzfilmen zum Thema Fußball dagegen. „Hopp Schwyz” von Fulvio Bernasconi erzählt über dessen Zerrissenheit als Sohn italienischer Emigranten im Tessin. In „Oscar” von Roberto Martinez sich alles um Väter und Söhne und deren besonderes Verhältnis zueinander im Angesicht des runden Leders. Im Animationsfilm „FC Murmeli” von Dustin Rees und Jochen Ehmann spielen Murmeltiere Fußball, und This Lüscher zeigt in „AlpTraum”, was beim Fußballschauen im Fernsehen auf der Schweizer Alp alles passieren könnte. Der letzte Beitrag der „Eleven Minutes” ist der neu produzierte „La Touche” (Die Ersatzbank) von Robin Harsch. Ein Fußball-Hasser will die EURO in Genf nutzen, um Frauen kennen zu lernen. Link: Eleven Minutes [Link]
Der einzige Titel für die ewigen Zweiten
Olympiastadion München/Foto: flickr.com 849.844 Zuschauer verfolgten die 15 Spiele der EURO 1988. In acht Austragungsorten sahen sie 34 Tore und in Deutschland einen Gastgeber, der dem größten Rivalen den Titel überlassen musste. 32 Teams in sieben Gruppen ermittelten in den Jahren 1986 und 1987 die Teilnehmer der 8. Fußball-Europameisterschaft. Deutschland durfte die Endrunde erstmals ausrichten und musste als Gastgeber nach dem schon bekannten Modus keine Qualifikation bestreiten. Weil die BRD-Auswahl bei der EURO 1984 zudem schon in der Vorrunde ausgeschieden war, hoffte ein ganzes Land auf eine Wiedergutmachung des Teams von Franz Beckenbauer. Der „Kaiser” beerbte Jupp Derwall 1984 als Cheftrainer und konnte bereits 1986 den Vizeweltmeistertitel in Mexiko erringen. Nun standen ihm mit Jürgen Klinsmann, Olaf Thon oder Jürgen Kohler einige junge Spieler zur Verfügung, die die Generation um Rudi Völler, Andi Brehme und Lothar Matthäus ergänzten und die Deutschen zum Mitfavoriten machten. Dass der Weg zum Titel kein leichter werden würde, verdeutlichten ihnen die Italiener rund um Franco Baresi und Giuseppe Bergomi schon im Eröffnungsspiel, das 1:1 endete. In der selben Gruppe versuchten auch die Spanier und die Dänen ihr Glück, allerdings vergeblich. Das zweite Klassement bildeten die UdSSR, England, Irland und die Niederlande, wobei die Three Lions in Sachen Chancenlosigkeit die belächelten Iren noch übertrafen. Nach drei Niederlagen bei zwei erzielten und sieben Gegentreffern trat England die Heimreise an, die Sowjetunion und die Oranjes durften die Kreuzspiele gegen Italien bzw. Deutschland bestreiten. Ein Turnier für van Basten Im Halbfinale zerplatzten die deutschen Titelträume jäh. Die 1:2-Niederlage gegen das Nachbarland machte die Geschichte der deutsch-niederländischen Fußballrivalität um ein Kapitel reicher. Zwei umstrittene Elfmeterentscheidungen des rumänischen Referees führten zu einem 1:1, ehe Marco van Bastens spätes Siegestor und die resultierende Finalteilnahme in den Niederlanden eine Ausnahmesituation hervorriefen: Schätzungen zufolge feierten neun der 15 Millionen Einwohner auf den niederländischen Straßen ein spontanes Fest. Im Finale traf die „Elftal” im Münchner Olympiastadion erneut auf die Sowjetunion. Musste sich das von Rinus Michels trainierte Team im ersten Gruppenspiel der „Sbornaja” mit 0:1 geschlagen geben, so wuchsen die Orangen im Endspiel erneut über sich hinaus. Torschützenkönig Marco van Bastens unglaubliches Volleytor zum 2:0-Sieg (siehe Video) bescherte den „ewigen Zweiten” ihren bis heute einzigen Titel. Die Protagonisten Hans van Breukelen, Ronald Koeman, Frank Rijkaard oder Ruud Gullit sind noch 20 Jahre später jedem Fußballinteressierten in Europa ein Begriff. YouTube Direktvideo link Spielstatistiken lassen sich unter www.fussballdaten.de/em/1988/endrunde/ abrufen. [Link]
Unter Schweizern…
Lachen Schweizer? Was essen die Eidgenossen? Und warum versteht man sie überhaupt nicht? Wer sich zur EURO 08 in Wien eidgenössische Lebensart und Folklore geben will, muss zur Strandbar Herrmann. Die Strandbar am Donaukanal mutiert während der EURO zur eidgenössischen Enklave. Vom 1. Mai bis zum 29. Juni regieren dort die Schweizer. Unter dem Namen „Swiss Beach” werden kulturelle und kulinarische Angebote (Käse?) dargeboten. Selbstverständlich sind auf einer Großleinwand alle Spiele zu sehen. Auch die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) richtet sich mit ihrem Studio in der Urania mit Blick auf den Kanal ein. Schweiz total! Infos: http://www.jungeschweiz.at/ http://www.strandbarherrmann.at/ [Link]
Über Bettenkapazitäten
Foto: flickr.com Die zahlungskräftigen Fußballfans will die Hotelbranche nicht an Alternativkonzepte verlieren. Gerüchte über ausgebuchte Hotelzimmer dementiert man folglich heftig. Online-Plattformen wie Prooms oder Couchsurfing haben wir bereits vorgestellt, ebenso Unterkunftsmöglichkeiten wie Fancamps, Appartements oder Campingplätze. Dass alternative Anbieter ebenso wie Privatpersonen dort teilweise überzogene Preisvorstellungen für die Zeit während der EURO haben, ließe vermuten, dass alle konventionellen Hotelzimmer bereits ausgebucht wären. Dem sei nicht so, widerspricht der Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), Thomas Reisenzahn, energisch: “Es besteht kein Grund zur Panik: Österreichs Hotellerie hat genug Zimmer für alle Gäste.” 150.000 Betten innerhalb einer Autostunde von Klagenfurt und 100.000 rund um Salzburg, weitere um die Austragungsorte Wien und Innsbruck sollen dafür sorgen, dass selbst jene Fans eine Bleibe finden, die die EURO auch ohne Matchticket in der Nähe der Stadien und Fanmeilen verfolgen wollen. Für eine schnellere Abwicklung hat die ÖHV, der rund 1.100 Hotelleriebetriebe angehören, eine eigene Hotline eingerichtet: Unter der Telefonnummer 0512/5351 992 erhalten Suchende rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche Auskunft. “Es wird kein Problem sein, alle Gäste unterzubringen. Ausgebucht sind wir noch lange nicht”, sagt laut Salzburger Nachrichten auch Leo Bauernberger, der Geschäftsführer der Salzburger Land Tourismusgesellschaft (SLT). Naturgemäß rücken bei den Verantwortlichen der Fremdenverkehrsbranche die sportlichen Aspekte eher in den Hintergrund. Vor allem den wohlhabenden Anhängern der russischen Nationalmannschaft, die unter anderem in der Mozartstadt gastieren wird, will man sich von der besten Seite präsentieren. [Link]
Kultiges Gewinnspiel: Mit dem HUMMER zu “We Will Rock You”!
Download Video Singen und gewinnen: 11 VIP-Tickets für “We Will Rock You” zu vergeben! Einfach „We are the Champions” zum Besten geben - die originellste Video-Einsendung gewinnt! Gleich mitmachen: Hier geht’s zum Gewinnspiel! [Link]
Panini-Pickerl ab heute erhältlich!
Foto: www.paninigroup.com Der offizielle Startschuss zur Pickerl-Mania fällt in Österreich zwar erst am 21. April, aber EURO 08-Sponsor McDonald’s verbreitet schon ab heute die kultigen Konterfeis der EM-Kicker. Die schönste Freude ist die Vorfreude. Und nichts versüßt das Warten auf ein fußballerisches Großereignis so sehr, wie die kollektive Jagd nach den kleinformatigen Ronaldos und Kahns dieser Welt. Die Zahlen rund um den Hype: Pro Tag produzieren 350 Panini-Mitarbeiter acht Millionen Sticker. Um die 534 freien Stellen im Album zu füllen wurden allein für die sammelwütigen Österreicher und Deutschen 200 Millionen Bildchen vorproduziert. Insgesamt warten 2,5 Milliarden Sticker in 105 Ländern darauf, an die richtige Stelle geklebt zu werden. Übrigens: Angeblich werden alle Spieler gleich oft produziert. Wenn dir also beim Öffnen einer Panini-Tüte zum 51. Mal der Ersatztorhüter der Griechen entgegengrinst, ist es purer Zufall. (Wer’s glaubt…) Mehr zu Panini findest du hier! [Link]
“Córdoba 78″als Einmannstück
Photo: www.cordoba78.at Der Schweizer Künstler Massimo Furlan spielt im Rahmen der Wiener Festwochen das Córdoba-Match nach. Ganz alleine und in Echtzeit. Von der „herz:rasen“-Schau des Technischen Museums bis hin zur Kurzfilmrolle “Eleven Minutes”: Österreichs Kulturlandschaft wird überrollt vom runden Leder. Auch die Wiener Festwochen (9.Mai bis 15. Juni 2008) können sich dem alles beherrschenden Thema “EURO 08″ nicht entziehen und zeigen einige Projekte mit starkem Fußballbezug. In der Hauptrolle: König Fußball Ein besonderer Leckerbissen für österreichische Fans: Eine Neuinszenierung des “Wunders von Córdoba” im Gerhard-Hanappi-Stadion. Der Schweizer Künstler Massimo Furlan schlüpft für 90 Minuten in die Rolle von Hans Krankl und gibt dessen legendäre Performance beim Sieg der Österreicher gegen Deutschland wieder. Happy End ist garantiert - zumindest für Anhänger des rot-weiß-roten Teams. Das Wunder von Córdoba Ein Fußballtheater für 1 Spieler www.festwochen.at 16. Mai, Beginn: 20.30 Uhr [Link]
Fit mit miCoach…
Foto: Samsung miCoach ist das erste Produkt zweier weltbekannter Marken - Adidas und Samsung. Als realtime Coaching-System konzipiert, inspiriert, motiviert und trackt miCoach Deinen sportlichen Fortschritt damit Du Deine individuellen Trainingsziele erreichst. Egal, ob Du zum ersten Mal läufst, für einen Marathon trainierts oder Du Dir eine Kleidergröße wünscht - miCoach ist Dein ganz persönlicher Trainer, und das 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Das miCoach System besteht aus Mobilgerät, Armband, Stereo Sport Headset, Schrittzähler, Herzfrequenzmesser und eine interaktive Online Plattform, die Dir Deinen persönlichen, auf Deine individuellen Ziele und Bedürfnisse abgestimmten Trainingsplan erstellt. Das miCoach Phone verfügt neben einem speziellen Sport UI, auch über eine 2 Megapixel Kamera, spielt sämtliche Audio- und Videoformate, 1 GB Speicherkapazität sowie Bluetooth und USB. miCoach macht es Ihnen ganz einfach - reach your impossibles. Mehr Infos [Link]
Michel Platini Superstar
Foto: flickr.com Eine neue Höchstzahl an Stadien und Besuchern, einen erstmaligen Europameister, den Abschied vom Spiel um Platz 3 und einen bis heute unerreichten Torschützenrekord. Das brachte die EURO 1984 in Frankreich. Für die 7. Fußball-Europameisterschaft nannten wie beim Turnier vier Jahre zuvor in Italien 32 Teams, die in drei Vierer- und vier Fünfergruppen die Endrundenteilnehmer ausspielten. Neben Gastgeber Frankreich qualifizierten sich Belgien, Portugal, Dänemark, Jugaslawien, Rumänien, die Bundesrepublik Deutschland und Spanien. Dabei konnten sich die Spanier nur durch ein kurioses Zielschießen die Endrundenteilnahme sichern. In der Qualifikationsgruppe 7 führten die Niederlande nach ihrem letzten Spiel die Tabelle mit 13 Punkten und einem Torverhältnis von 22:6 an. Spanien hatte noch ein letztes Match gegen Malta zu absolvieren - durch einen Sieg konnten sie zu den Oranjes punktegleich aufschließen. Die Iberer jedoch hatten vor der Partie eine ungleich schlechtere Tordifferenz von nur 12:7, mussten demnach gegen Malta mit mindestens 11 Toren Unterschied gewinnen, um zur EURO 1984 zu fahren. Zur Halbzeit führte Spanien lediglich 3:1, in den letzten 45 Minuten waren also noch 9 Tore ausständig. Überraschendes Schlussergebnis: 12:1. Die Niederländer blieben daheim. Platini krönt sich selbst In der Endrunde selbst ging es nicht weniger spannend zu. Durch zwei hart erkämpfte 1:1-Remis gegen Portugal und Rumänien und einen knappen 1:0-Sieg gegen die BRD sicherten sich die Spanier die Halbfinalteilnahme. In der zweiten Gruppe gab sich Gastgeber Frankreich keine Blöße. Die Blauen gewannen ihre drei Spiele gegen Belgien, Jugoslawien und Dänemark, in denen alleine ihr großer Star Michel Platini unglaubliche sieben Tore erzielte. Im ersten Semifinale schlug der heutige UEFA-Präsident erneut zu, traf in der Verlängerung gegen Portugal zum entscheidenden 3:2-Endstand. Auch im zweiten Halbfinale gab es nach der regulären Spielzeit keinen Sieger. Die Überraschungsmannschaft aus Dänemark ging bereits in der 7. Minute gegen Spanien in Führung, musste jedoch in der zweiten Halbzeit den Ausgleich durch Antonio Maceda hinnehmen und unterlag schließlich im Elfmeterschießen mit 4:5. Im Pariser Prinzenparkstadion sahen sich die Franzosen im Finale mit einem offensiv eingestellten spanischen Team konfrontiert, in den ersten 45 Minuten konnten aber noch keine Tore bejubelt werden. In der 57. Minute war es wieder der französische Kapitän Platini, der seine Elf auf die Siegerstraße führte. Seinen Freistoß ließ der spanische Keeper Arconada unglücklich durch die Hände gleiten, wonach der Ball im Zeitlupentempo die Torlinie überquerte. In der letzten Spielminute machte Bruno Bellone alles klar und schoss Frankreich zum ersten Europameistertitel. Die neun Tore des Michel Platini bestehen übrigens bis heute als Torrekord bei Europameisterschaften. [Link]
Der Naschmarkt fehlte noch
Foto: flickr.com Manuel Kaiser schickte uns diese Woche den Sieger-Geheimtipp. Er dreht sich um eine Wiener Institution, an der die Feinschmecker unter den EURO-Besuchern ganz bestimmt nicht vorbeikommen werden. Ausflugsziele wie die Jesuitenwiese im Prater, Szenelokale wie das Chelsea am Gürtel oder Sehenswürdigkeiten wie den Stephansdom und das Riesenrad - eigentlich dachten wir, alle wichtigen und einige weniger bekannte Schauplätze in Wien abgedeckt zu haben. Manuels Einsendung machte klar: Ein ganz spezieller kulinarischer Eckpunkt im Wiener Pflichtprogramm fehlte noch: „Der Naschmarkt - ursprünglich “Aschenmarkt”, vermutlich benannt nach dem Begriff für “Milcheimer”, Aschen - ist seit jeher eine Wiener Institution. Schon im 16. Jahrhundert wurde am Ufer des Wienflusses Milch verkauft, Bauern boten ihr Gemüse zum Kauf an. Später wurde der Wienfluß überdacht und um die Jahrhundertwende siedelten sich die Händler, die sogenannten “Standler”, am heutigen Standort an. Schon vor hundert Jahren, ebenso wie heute, durchstreiften Wiener Hausfrauen den Naschmarkt auf der Suche nach frischem Obst und Gemüse, das man so saftig und billig wohl kaum anderswo in Wien finden wird. Auch heute hat der traditionsreiche Naschmarkt noch einiges zu bieten: einzigartig die Mischung aus typischem “Wiener Schmäh” mit orientalischem Flair. Wo blutrote persische Granatäpfel mit herrlich grünen Wiener Gurken wetteifern, wo urtümliches Wien nur wenige Schritte von der Atmosphäre des orientalischen Bazars entfernt ist, dort wird Einkaufen noch zum Erlebnis. Von der Burenwurst über Scampi und Tramezzini bis zum Kebab - der Naschmarkt bietet alles! Auf dem Naschmarkt wird der Marktbummel zur kulinarischen und kulturellen Weltreise. Und die Standler lassen es sich auch heutzutage nicht nehmen, zu Obst, Gemüse und Fleisch ihre berühmten verbalen “Wuchteln” gratis mitzuliefern.” Wir gratulieren Manuel recht herzlich zu seinem nagelneuen Samsung SGH-F210 MP3-Handy, bedanken uns natürlich auch bei den anderen Teilnehmern. Die neue Runde beginnt unmittelbar, mitgemacht wird hier! [Link]
“Eleven Minutes” - Fußball-Kurzfilme für lange Spielpausen
Foto: Eleven Minutes “Eleven Minutes” nennt sich die österreichisch-schweizerische Kurzfilmrolle, die anlässlich der EURO 2008 produziert wird und Lust auf Fußball durch Kultur machen soll. fanline08.at verlost 3×2 Karten für die Premiere am 16. Mai im Gartenbaukino (20 Uhr)! Sende einfach ein Mail an gewinnen@fanline08.at! Regisseurin Eva Hausberger eröffnet mit ihrem Film den kurzweiligen Fußball-Reigen. In „Kopfball” porträtiert sie das amüsante Fan-Verhalten im kleinen Wiener Derby Vienna gegen Sportklub. Diagonale-Preisträgerin Johanna Moder behandelt in „Mit Blick auf Wien” alltagsübliche Ausländerfeindlichkeit bei der Wohnungssuche in Wien. „Schwarze Perlen” von Benedikt Rubey und Wolfgang Murnberger ist ein Film über die Fußballmannschaft „Black Pearls”, die im Flüchtlingslager Traiskirchen von schwarzafrikanischen Asylwerbern gegründet wurde. Peter Hörmanseder liefert in „Replay ‘08″ mit Christoph Grissemann und Dirk Stermann eine experimentelle Persiflage auf das legendäre Länderspiel Österreich-Deutschland 1978 in Córdoba. Die Schweiz hält mit fünf neuen Kurzfilmen zum Thema Fußball dagegen. „Hopp Schwyz” von Fulvio Bernasconi erzählt über dessen Zerrissenheit als Sohn italienischer Emigranten im Tessin. In „Oscar” von Roberto Martinez sich alles um Väter und Söhne und deren besonderes Verhältnis zueinander im Angesicht des runden Leders. Im Animationsfilm „FC Murmeli” von Dustin Rees und Jochen Ehmann spielen Murmeltiere Fußball, und This Lüscher zeigt in „AlpTraum”, was beim Fußballschauen im Fernsehen auf der Schweizer Alp alles passieren könnte. Der letzte Beitrag der „Eleven Minutes” ist der neu produzierte „La Touche” (Die Ersatzbank) von Robin Harsch. Ein Fußball-Hasser will die EURO in Genf nutzen, um Frauen kennen zu lernen. Link: Eleven Minutes [Link]
Das Gehäuse sauber halten
Exquisite Paraden der besten Torleute haben wir schon in einem früheren Video gesehen. Heute schauen wir uns an, wie die Goalies der EURO 04 in Portugal die gegnerischen Stürmer zur Weißglut trieben. YouTube Direktvideo link [Link]
Die längste Fanmeile der EURO
Plan: www.tirol08.at (Anklicken für vergrößerte Darstellung) Tirol ist der österreichische Musterschüler in Sachen Public Viewing. Wir haben den Überblick. Wir berichteten bereits über die offizielle Fanmeile im Innsbrucker Bergisel-Stadion, über die Leinwände auf der mittelalterlichen Festung Kufstein, die in 2.000 Höhenmetern gelegene Seegrube und die schwimmende Fanzone am Achensee. Insgesamt sind es über 20 Regionen und Städte (siehe Plan), die den Tirolern und ihren Gästen Fußball zum Gemeinschaftserlebnis machen wollen - natürlich nicht ohne den für das Bundesland wichtigen Fremdenverkehr im Hinterkopf zu haben: „Mit den modernen Public Viewing Veranstaltungen erreichen wir eine neue Dimension und es ist dadurch ein innovatives touristisches Angebot entstanden”, erklärt Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. 1,7 Millionen Zuseher Als „längste Fanmeile der EURO” wollen die Organisatoren von Tirol 08 die einzelnen Veranstaltungen positionieren. Dabei sollen 55.000 Menschen jedes Spiel auf den im ganzen Bundesland verteilten Leinwänden verfolgen können - das macht bei 31 Partien die satte Anzahl von 1,7 Millionen Zusehern. Angesprochen auf die bezweckten Ziele erläutert Wirtschaftslandesrat und EURO-Koordinator Hannes Bodner: „Über die Public Viewings wird die positive Stimmung und die „Europhorie” das ganze Land erfassen. Wir wollen, dass dieses für Tirol in seinen Dimensionen einmalige Sportereignis für alle Altersklassen und in allen Regionen Tirols spür- und erlebbar wird.” Weitere Informationen unter http://www.tirol08.at/ [Link]
Auf Didier Drogbas Spuren - Chelsea sucht junge Talente
Foto: Samsung Gewinne die Teilnahme am Chelsea Champ Camp und schnupper echte Premiere League Luft. SAMSUNG sucht 200 Talente (Jungs & Mädchen) zwischen 8 und 14 Jahre, die beim Champ Camp die besten Tricks von den Trainern der FC Chelsea Jugendakademie abstauben können. Um ein gezieltes Training möglich zu machen, werden pro Einheit nur 50 Kinder zugelassen. Die Zuteilung der Teilnehmer zu den einzelnen Trainingseinheiten erfolgt 1 Woche vor Eventbeginn. Die Teilnehmer werden telefonisch und per E-Mail informiert. Jetzt anmelden! Anmeldeschluss: 25. April 2008. Chelsea Champ Camp Wann: 3./4. Mai 2008 Wo: Sportcenter Donaucity, 1220 Wien, Arbeiterstrandbadstraße 128 [Link]
Belgiens größte Stunde
Foto: flickr.com Fünf Endrunden lang wurde der Modus der Europameisterschaften kaum geändert. In Italien 1980 traten erstmals acht Teams an, erstmals musste auch der Gastgeber nicht durch die Qualifikationsmühle, sondern nahm automatisch teil. 1960 waren es noch 17 Nationen, die die Qualifikationsspiele zur EM-Endrunde bestritten, 1976 bereits 32. Deshalb entschied sich die UEFA, ab 1980 nicht mehr nur vier, sondern acht Teilnehmer zur Endrunde zuzulassen. Dadurch stieg die Anzahl der Spiele auf einen Schlag von vier (Halbfinale, Spiel um Platz 3, Finale) auf 14. Die EURO 1980 bot also erstmals einen Vorgeschmack auf das mehrwöchige Spektakel, das wir heute kennen. Die zweite große Neuerung betraf den Veranstalter. Der Gastgeber wurde nicht mehr aus dem Pool der Halbfinalteilnehmer gewählt, sondern sollte schon vor Beginn der Qualifikation feststehen. Obwohl Italien bereits die EM 1968 ausrichten durfte, fiel die Wahl erneut auf den Apenninenstaat. Für die dortige Endrunde qualifizierten sich die BRD, Griechenland, die Tschechoslowakei und die Niederlande, die in die erste Vierergruppe gelost wurden, sowie Belgien, England und Spanien, die mit Gastgeber Italien die zweite Gruppe bildeten. (Die Österreicher, gestärkt durch die WM 1978, führten ihre Ausscheidungsgruppe bis zum vorletzten Spieltag an, mussten sich in der letzten Runde jedoch den Belgiern geschlagen gegeben.) Verblüffende Belgier, enttäuschende Fußballgiganten Zwischen den beiden Erstplatzierten jeder Gruppe gab es damals keine Kreuzspiele um den Finaleinzug. Deutschland und Belgien trafen als jeweilige Sieger ihrer Klassements direkt im Endspiel aufeinander, während Italien und die ČSSR als jeweils Zweitplatzierte das Spiel um den dritten Rang bestritten. In Napoli wollten die Italiener den verpassten Finaleinzug wiedergutmachen, scheiterten aber nach einem Gesamtergebnis von 10:9 nach dem Elfmeterschießen. Die Belgier, die ihre Gruppe ohne Niederlage gegen die Fußballgroßmächte England, Spanien und Italien gewannen, standen im Finale gegen Deutschland von Beginn an unter Druck. Bereits in der 10. Minute setzten Bernd Schuster und Horst Hrubesch die belgische Abseitsfalle außer Kraft, die Derwall-Elf drückte bis zur 71. Minute auf die Vorentscheidung. Dann allerdings foulte Uli Stielike den Belgier Mommens nach einem Konter im Strafraum, worauf die Roten Teufel per Elfmeter ausgleichen konnten. Als im römischen Olympiastadion bereits alle auf die Verlängerung warteten, war es erneut Horst Hrubesch, der seinen Marktwert durch den entscheidenden Kopfball zum 2:1 maßgeblich steigern konnte und Deutschland den zweiten Europameistertitel nach 1972 bescherte. Noch eine Novität am Rande: Zum ersten Mal in der EM-Geschichte sollte 1980 auch ein Maskottchen die Zuschauer erfreuen: der hölzerne Nationalheld Italiens mit Namen Pinocchio. [Link]
Der Wirt in Zeiten der EURO
Screenshot: www.fußballbeimwirt.at Auch die Wirte in Niederösterreich und Wien wollen am EURO-Kuchen mitnaschen. Dafür wurde das Portal www.fussballbeimwirt.at eingerichtet. Gastwirte können sich dort kostenlos anmelden und werden dann in der Karte als „Top Wirt” oder „Fußball Wirt” gelistet. Teilnehmenden Veranstaltern ist es auch möglich, Fotos und Videos hochzuladen, außerdem sollen sie über eine Mitgliedschaft zu verbilligten Flat Screen-Geräten oder Beamern kommen, damit der Gastgarten vom Beisl ums Eck zur richtigen Public Viewing-Zone wird. Fans informieren sich auf der Seite, welche Spiele in ihrem Stammlokal übertragen werden oder versuchen bei diversen Gewinnspielen ihr Glück. Wer will, kann dann noch beim Tischfußball oder am Fußballstammtisch triumphieren. Je nach Orientierung. Weitere Informationen unter www.fußballbeimwirt.at [Link]
Passiv- und Fast-Aktiv-Sport
Foto: flickr.com Marcel Daniel ist unser dieswöchiger Gewinner eines Samsung SGH-M110 Outdoor-Handys. Von ihm erreicht uns die Beschreibung zweier Lokale in der beide Arten von Fußballfans auf ihre Rechnung kommen. Sowohl Passiv- (Fernsehübertragung) als auch Fast-Aktiv-Sportler (Tischfußball) kommen in den von Marcel angepriesenen Wiener Lokalen auf ihre Rechnung: „Meine zwei Geheimtipps sind: Zwicker Ghost Club und das Hawidere. Im Zwicker Ghost Club trainieren die besten heimischen „Wuzzler” und man kann selber an zwei Tischen spielen. Außerdem gibt es gute Musik und günstige Getränke. Das Hawidere gilt in Studentenkreisen schon lange als Geheimtipp. Auf einer Großleinwand (3m Diagonale) werden regelmäßig Fußballspiele übertragen. Neben einem Wuzzler gibt es noch Darts und einen alten Flipper.” Wir bedanken uns bei Marcel und allen anderen Teilnehmern. Im kommenden Gewinnspiel geht es wieder um das Samsung-Handy SGH-F210. Mitmachen könnt ihr hier! [Link]
Neues Berner Wunder?
Foto: flickr.com Eine der berühmteren Anekdoten der Geschichte Berns dreht sich um Albert Einstein. Die Schweizer Stadt stand aber auch einmal im Mittelpunkt des großen Fußballgeschehens - fand im dortigen Wankdorfstadion doch das Finale der WM 1954 statt. Nach Zürich, Genf und Basel ist Bern die kleinste der Schweizer Host Citys, insgesamt aber die viertgrößte Stadt des Landes. 3.800 Einwohner leben im gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern, weitere 125.000 in seinen umliegenden Stadtvierteln. Gegründet wurde Bern 1191 von Herzog Berchthold V. von Zähringen, der dort einen Bären erlegt haben soll (was sich heute noch am Stadtwappen ablesen lässt). Im 14. Jahrhundert trat die an der Aare gelegene Gemeinde der Eidgenossenschaft bei und entwickelte sich zur Universitäts- und Kantonhauptstadt und schließlich zur Schweizer Bundesstadt. Diesen außergewöhnlichen administrativen Status genießt Bern wegen der bis heute ungeklärten Hauptstadtfrage der Schweiz. Weil die föderalistische Idee aufrechterhalten werden sollte, wurden Bundesversammlung und Bundesrat nicht im ohnehin dominierenden kulturellen und politischen Zentrum Zürich eingerichtet, sondern in Bern. Physik und Fußball Der wohl bekannteste in der Schweiz tätige Wissenschaftler war Albert Einstein. In Bern verdingte er sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Hauslehrer, ehe er auf Empfehlung eines Freundes eine feste Anstellung am dortigen Patentamt erhielt – der spätere Nobelpreisträger war lediglich als Experte 3. Klasse eingestuft.Aber auch Fußball wird in Bern schon seit über hundert Jahren gespielt. 1894 wurde der heute zweitklassige FC Bern gegründet, vier Jahre später der BSC Young Boys, dessen Heimstätte das Wankdorfstadion ist. 1954 fanden dort fünf Spiele der Weltmeisterschaft statt, unter anderem das als „Wunder von Bern“ bekannt gewordene Finale, das Deutschland 3:2 gegen Ungarn gewann. Für die EURO 08 wurde die offiziell „Stade de Suisse“ genannte Sportstätte neu aufgezogen und bietet nun als zweitgrößtes Schweizer Stadion knapp 32.000 Menschen Platz. In Bern werden folgende Vorrundenspiele der Gruppe C ausgetragen: Niederlande – Italien (9. Juni 2008), Niederlande – Frankreich (13. Juni 2008) und Niederlande – Rumänien (17. Juni 2008). Vielleicht wird eine dieser Nationen hier ihr neues Wunder von Bern erleben … [Link]
Wenn der allerletzte Schlusspfiff ertönt…
Foto: Bestattung Wien Für Fußballfans die ihrem geliebten Sport auch über dem Tod hinaus verbunden sein wollen, hat sich die Bestattung Wien einen besonderen Service ausgedacht: eine Urne in Fußballform! Diese letzte Ruhestätte für wahre Fans wurde anlässlich der EURO ins Sortiment aufgenommen. Wie sich die Nachfrage gestalten wird, bleibt abzuwarten. Seitens der Bestattung Wien rechnet man pro Jahr mit rund zehn verkauften Exemplaren. Dem Fußball verbunden - bis in alle Ewigkeit Für Peter Osgood (seines Zeichen eine englische Fußballerlegende) kommt das originelle Design leider ein wenig zu spät: Seit mittlerweile 2 Jahren ruht seine Asche unter einem Elfmeterpunkt im FC Chelsea-Stadion an der Stamford Bridge. An einer Urne in Fußballform hätte er bestimmt seine Freude gehabt … [Link]
Schlafraum statt Strafraum
Foto: prooms.com Unter diesem Motto steht prooms.com, das neue Vermittlungsportal für Herbergsuchende und Hobbyhoteliers. Der Name ist zusammengezogen aus den Wörtern private und rooms, was im Grunde alles erklärt. Seit Anfang Februar ist die Vermittlungsplattform online, seit März existiert auch eine englische Version. Anlass für die von Christof Hofstätter erdachte Seite ist unmissverständlich der zu befürchtende Mangel an Hotelzimmern und Pensionen während der EURO 08. Via Klick auf eine der acht Host Citys gelangt man zum dortigen Angebot an Privatzimmern, Sofas oder sonstigen Übernachtungsmöglichkeiten. Anhand verschiedener Kriterien wie Zeitraum, Preis oder Ausstattung (Internet, Balkon, Aufzug, Waschmaschine etc.) kann nach passenden Unterkünften gesucht, die Anbieter direkt kontaktiert und nach erfolgreicher Nächtigung auch bewertet werden. Nicht komplizierter gestaltet sich die Angebotserstellung für Gastgeber: Die Ausstattungsmerkmale werden via Online-Formular übermittelt, im besten Fall Fotos oder Videos hochgeladen und dann beginnt das Warten auf Interessenten - ein klassisches Web 2.0-Tool, das bisher immerhin schon 400 potentielle Wohnungsteiler nutzten. Preisvergleich Für Herbergssuchende lohnt es sich aber auf jeden Fall, die Leistungen und vor allem die Preise genau zu vergleichen. Zwar finden sich auf prooms.com unschlagbare Schnäppchen um unter 10 Euro, manche verlangen aber bis zu 90 Euro pro Person und Nacht auf einer Couch - um dieses Geld ist durchaus auch ein Zimmer im 4-Sterne-Hotel inkl. Frühstück drin. Nach der Europameisterschaft soll die Seite nicht einfach abgedreht werden, wie Hofstätter berichtet: „prooms soll nach der Euro fortgeführt werden - als Portal, das gerade bei Großveranstaltungen zusätzliche Kapazitäten schafft und es Gastgebern ermöglicht, zu Urlaubszeiten mit den eigenen vier Wänden Geld zu verdienen.” Weitere Informationen unter www.prooms.com [Link]
Mikrowelle für Couch Potatoes
Foto: Samsung Wer die EURO 08 vor dem Bildschirm verbringen will, braucht schnell verfügbare Nahrung in den Pausen: Popcorn, Grillwürstel, Potatoes etc. Samsung hilft hier mit einer feinen und kompakten Kombimikrowelle mit Heißluft und Doppelgrill. Besonderheiten: Mikrowelle mit Heißluft und Grill Steam Clean Dampfreinigung 28 Liter Garinnenraum Mehr Infos: http://www.samsung.com/ [Link]
Hundskick
YouTube Direktvideo link Dieser Videoklassiker ist Haustier-politisch nicht ganz korrekt und nichts für Vier-Pfoten-Freunde. Rein fußballtechnisch wäre die Aktion allerdings astrein. [Link]
Wässrige Fanmeile
Foto: tirol-schiffahrt.at Der Achensee, Tirols größtes ruhendes Gewässer, wird zur EURO 08 eine schwimmende Fanmeile schaukeln: Das Schiff „Stadt Innsbruck“ wird ab der K.O.-Phase zur Public Viewing-Zone umfunktioniert. Die Stadiontickets sind vergeben, auch die öffentlichen Schauplätze vor Leinwänden werden leidlich überfüllt sein. Eine einfallsreiche Alternative dazu haben sich die Organisatoren der Achensee Schifffahrt einfallen lassen: Die Viertel- und Halbfinale sowie das Endspiel werden auf dem neuen Motorschiff „Stadt Innsbruck“ live übertragen – in der Lounge mit groß dimensionierten Flat-Fernsehgeräten. Für Wettfreunde wird es unter anderem ein Tippspiel geben, Sach- und Achensee-Urlaubspreise warten auf die Gewinner. Der Geschäftsführer von Achensee Tourismus, Martin Tschoner, und Kapitänin Daniela Neuhauser wünschen sich jedenfalls “laue Achenseer Sommernächte, außergewöhnliche Eindrücke und hoffentlich viele spannende Spiele”. Termine: Viertelfinale: Donnerstag, 19. Juni 2008 Freitag, 20. Juni 2008 Samstag, 21. Juni 2008 Sonntag, 22. Juni 2008 Halbfinale: Mittwoch, 25. Juni 2008 Donnerstag, 26. Juni 2008 Finale: Sonntag, 29. Juni 2008 Zeit: ab 20.00 bis ca. 23.00 Uhr Preis: Euro 10,- pro Person inkl. Eurococktail Mehr Infos unter www.innsbruck-tirol08.at [Link]
Hofgartengemütlichkeit
Foto: woduschegg.at Wieder ist eine Woche vorbei, diesmal eine mit einer bitteren 3:4-Niederlage im Testspiel gegen die Niederlande. Zumindest eine Person in Österreich können wir trösten: Die Siegerin unseres Gewinnspiels. Sie heißt Sabine Falbesoner und hat anders als unser Nationalteam gewonnen: Den YP-P2 Multimediaplayer von Samsung. Ihr Geheimtipp kommt aus Innsbruck: „Wer untertags gemütlich herumhängen und abends bei einem Drink in angenehmer Gesellschaft Fußballfieber erleben will, kommt in den Hofgarten. Im Juni - wenn es hoffentlich Schönwetter gibt - kann man sich entspannt von der Anreise zur EM Host City Innsbruck erholen oder angeregt über die aktuellen Fußballneuigkeiten diskutieren, während man sich auf der circa neun Hektar umfassenden Grünfläche des Hofgartens Innsbruck von der Sonne bräunen lässt. Wer die Seele lieber im Schatten baumeln lässt, kann es sich auf einer der unter den zahlreichen Bäumen stehenden Bank gemütlich machen. Am Abend geht es ins Hofgarten Café, wo man in schicker Umgebung und einem im Sommer herrlichen Außenbereich das ein oder andere Bierchen zum spannenden Spiel genießen kann. Ganz nebenbei kann man sich dort, auf den Geschmack gekommen, mit einem herrlichen Menü der ausgezeichneten Küche stärken. In diesem Sinne: Expect Emotions :)” Wir bedanken uns bei Sabine und allen anderen Teilnehmern. Im kommenden Gewinnspiel geht es wieder um das SGH-M110 Outdoorhandy von Samsung. Mitmachen könnt ihr hier! [Link]
tipp3 FanTV: Hickersberger analysiert…
Nachdem unser Nationalteam bereits 3:0 führte gelang es wieder nicht den wichtigen Sieg vor der Heim EM einzufahren. In der Schlussphase konnte das Team der Niederlande die Partie noch drehen. Hickersbergers umfassende Analyse auf tipp3 FanTV [Link]
Wir sind Milan!
Was haben der AC Milan und unser Nationalteam gemeinsam? Beide schafften das Kunststück eine 3:0-Führung aus der Hand zu geben und am Ende als Verlierer vom Platz zu gehen. Bei den Stars vom AC Milan war das im denkwürdigen Champions-League-Finale 2005 gegen den FC Liverpool der Fall, unsere Jungs machten gesten diese bittere Erfahrung. So gesehen hat ÖFB-Präsident Stickler recht: Wir können mit den ganz Großen mithalten! [Link]
Günstig Übernachten im Fancamp Innsbruck
Foto: Fancamp Innsbruck/Zum Vergrößern anklicken! Die EM-Stadt Innsbruck bietet zur Europameisterschaft 2008 günstige Übernachtungsmöglichkeiten im eigens eingerichteten Fancamp Innsbruck. Das Camp befindet sich am Messegelände der Stadt. Fans finden hier einen günstigen Schlafplatz mit allem was dazu gehört (Dusche, Internetpoint, Verpflegung, etc.). In einem 1500 qm Zelt, auf einer 48 qm grossen Leinwand, gibt es das einzige überdachte Public Viewing in der Stadt. Außerdem gibt es rund um das Camp verschiedene sportliche Aktivitäten. Und das alles mitten in der Stadt! Zu Fuß zum zweiten Public Viewing im Bergisel-Stadion (30 min.), zum Bahnhof (10 min.) und natürlich ins Stadtzentrum (8 min.) mit seiner Fanmeile und auch zu Innsbrucks „Bogenmeile” (2 min.), an der die Lokale bis in die frühen Morgenstunden geöffnet sind. Weitere Infos: http://www.fancamp-innsbruck.at/ [Link]
Samsung-”Welcome” für alle EURO-Fans
Fotos: Samsung Seit 10. März wird der Tower am Flughafen Wien-Schwechat nachts für ein ganzes Jahr mit dem Samsung-Logo beleuchtet. Fluggäste und Flughafenbesucher werden durch das Samsung-Logo sowie den „Welcome”-Schriftzug begrüßt und mit saisonalen Akzenten auf die Stadt eingestimmt. Die Samsung-Elipse wird im gewohnten weiß-blauen Corporate Design mit saisonal variierenden Sujets hinterlegt auf den 109 Meter hohen Flughafenturm projiziert. Um die 3.800 m2 Membranfläche optimal auszuleuchten kommen vier der derzeit leistungsstärksten Projektoren mit je 12.000 Watt zum Einsatz. Musikstadt Wien Aktuell repräsentieren Musiknoten die Kulturstadt Wien. Die Themen sollen Reisende immer wieder aufs Neue überraschen und die Ankunft in Wien zu einem Erlebnis machen. Ein permanentes Banner am unteren Rand des Towers macht das Samsung-Logo auch untertags sichtbar. Mehr Infos [Link]
Die Nacht von Belgrad
Foto: flickr.com Die fünfte Europameisterschaft fand als einzige der Geschichte in einem sozialistischen Land statt und auch der Titelträger kam aus dem Block jenseits des Eisernen Vorhangs. Den Titel musste Gastgeber Jugoslawien aber einem anderen slawischen Land überlassen. Wie schon bei den vorangegangenen Europameisterschaften in Spanien 1964, in Italien 1968 und in Belgien 1972 startete die Endrunde erst mit dem Halbfinale und wurde wieder von jeweils zwei marktwirtschaftlich und zwei sozialistisch ausgerichteten Nationen bestritten. 1976 waren es die Bundesrepublik Deutschland und die Niederlande auf der einen, Jugoslawien und die Tschechoslowakei auf der anderen Seite. Nach der Ausscheidungsphase, an der neben Österreich (als Gruppendritter nicht qualifiziert) noch 31 weitere Teams teilnahmen, setzte sich im Viertelfinale Deutschland gegen Spanien, die CSSR gegen die UdSSR, Jugoslawien gegen Wales und die Niederlande gegen Belgien durch. Den Statuten entsprechend wurde die Endrunde im Land eines der Semifinalteilnehmer ausgetragen; die Entscheidung fiel auf das von Tito gelenkte Jugoslawien. Verlängerungen und Elfmeterschießen Der Ausgang des ersten Halbfinales stand lange im Ungewissen. Die Vizeweltmeister aus den Niederlanden erkämpften sich nach harter regulärer Spielzeit ein 1:1-Unentschieden gegen die Tschechoslowakei. In der Verlängerung machten sich die beiden Ausschlüsse gegen Neeskens und van Hanegem jedoch bemerkbar und die CSFR erreichte durch zwei Tore in der Schlussphase das Endspiel. Auch das zweite Semifinale ging in die Verlängerung: Nachdem Deutschland gegen den Gastgeber zur Pause 0:2 im Rückstand lag, avancierte der Kölner Dieter Müller zum Held des Tages und drehte die Partie durch drei Tore quasi im Alleingang. Im Finale trafen die Bundesrepublik und die Tschechoslowakei aufeinander, das Spiel sollte als „Nacht von Belgrad” in die Fußballannalen eingehen. Die dominierenden Tschechoslowaken führten bereits nach 25 Minuten mit 2:0. Aber noch in der ersten Halbzeit war es erneut Dieter Müller, dem der Anschlusstreffer gelang. Erst ein Kopfball Bernd Hölzenbeins im Anschluss an die letzte Ecke der Partie brachte den umjubelten Ausgleich und die Verlängerung. Diese endete weitgehend ereignis- und somit torlos und führte zur ersten Elfmeterentscheidung in der EM-Geschichte. Die ersten drei Penaltyschützen auf beiden Seiten hatten keine Probleme, als Vierter legte der Tscheche Ladislav Jurkemik vor. Uli Hoeneß schließlich donnerte die Kugel in den Belgrader Nachthimmel und der letzte tschechische Schütze zeigte keine Nerven: Der spätere Rapid Wien-Legionär Antonin Panenka lupfte den Ball in einem leichten Bogen in die Tormitte und verlud Goalie Sepp Maier. Die Tschechoslowakei feierte ihren ersten und einzigen Europameistertitel. Spielstatistiken lassen sich unter www.fussballdaten.de/em/1976/endrunde/ abrufen. [Link]
Cordoba-Mythos lebt! Eine musikalische Zeitreise…
Foto: EMI Die Fußballeuropameisterschaft 2008 rückt mit großen Schritten immer näher! Aus diesem Anlass veröffentlicht EMI den Song “Immer Wieder Österreich” der “Cordoba Allstars”. Ein Lied - quasi die Neuaufnahme des legendären Fussball-Stadion-Hits - dessen Refrain bereits DER Schlachtruf in den Fankurven ist. “Immer Wieder Österreich” als Stream: Real Player | Windows Media Player Mehr Infos: www.myspace.com/cordobaallstars www.emimusic.at/cordobaallstars Vain Victor - Dankeshymne an Euro 2008 Rechtzeitig zur EURO interpretiert auch Vain Victor eine elektrifizierte Dankeshymne an den Fußballsport: “The Kick” “The Kick” als Stream: Real Player | Windows Media Player Mehr Infos: www.myspace.com/vainvictormusic www.emimusic.de/vainvictor Legendäre Fansongs…. “You’ll Never Walk Alone”, der legendäre Chant der Liverpool-Fans darf auf einer CD mit internationalen Fußballsongs niemals fehlen. EMI präsentiert mit “GOAL!” ein feine Auswahl von Superhits des Fußballs… GOAL!: Infos & Trackling-Liste [Link]
Fußball mit sozialem Mehrwert
Foto: SW Augustin Es ist Freitag, es ist Zeit für die Auflösung unseres Gewinnspiels. Heute gratulieren wir Eva Gumpenberger, die sich über das neue Outdoor Handy SGH-M110 von Samsung freuen darf. Sie schreibt: „Mein Geheimtipp bezieht sich zwar nicht auf einen Szeneevent, wo man die oberen 10.000 zu sehen bekommt, dafür kann man hier noch Freude am Sport miterleben. Jeden Montagabend treffen sich Verkäufer der Obdachlosenzeitung “Augustin” am Sportplatz des Slovan-HAC im 14. Bezirk in Wien und können beim Fußballtraining auf andere Gedanken kommen. Ihr Trainer ist der Kurier-Redakteur Uwe Mauch, der immer wieder Spiele auf die Beine stellt, die für jeden Fußballfan sehenswert sind. So etwa gegen die Redaktion des Fußballmagazins Ballesterer (wie am Montag, 7. April, 20 Uhr wieder), die Österreichische Literaturnationalmannschaft oder den FC Parlament, Fußballfanclubs oder andere sozial aktive Einrichtungen. Und wenn Spielberichte wie hier mit den Worten “Mit einem glanzlosen 15:14-Sieg …” beginnen, dann muss man das einfach sympathisch finden. Aktuelle Termine unter: www.swaugustin.at.tf!” Wir bedanken uns bei Eva und allen anderen Teilnehmern. Im kommenden Gewinnspiel geht es wieder um den Multimediaplayer YP-P2 von Samsung. Mitmachen könnt ihr hier! [Link]
Internationale Fußballfachgespräche
Abbildung: Österreich Institut Nicht nur fanline08.at gibt es ab sofort in acht Sprachen, auch mit dem Fußball-Lexikon des Österreich Instituts können Fans nun alle verbalen Missverständnisse ausräumen. Für alle Fußballfreunde in Spanien, Polen, Italien, Russland, Frankreich und Griechenland stehen nun ausgewählte Inhalte unseres Portales in ihren jeweiligen Landessprachen zur Verfügung (siehe Drop-Down-Menü rechts oben neben dem Link “Home”). Damit ist fanline08.at wohl eines der internationalsten Blogs zur EURO 08. Dass wir aber nicht die einzigen sind, die aus gegebenem Anlass für Völkerverständigung sorgen, wollen wir nicht verheimlichen. Das Österreich Institut ist die “Sprachvertretung Österreichs im Ausland”. Einrichtungen gibt es in Bratislava, Brünn, Budapest, Krakau, Ljubljana, Rom, Warschau, Wroclaw und bei einem Lizenzpartner in Istanbul, demnächst wird auch eine Vertretung in Belgrad eröffnet. An diesen Instituten lernen jährlich 10.000 Kursteilnehmer Deutsch mit dem sogenannten „Österreich-Plus” Weil das EM-Jahr 2008 gleichzeitig auch das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs ist, hat das Österreich Institut das “Fußball-Lexikon” herausgegeben. Es umfasst “Fachkommentare” von Fußballstars auf Deutsch, Italienisch, Polnisch, Serbisch, Slowakisch, Slowenisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch, ebenso wie Grundbegriffe des Spiels. Weil in letzter Zeit vermehrt über die Deutschkenntnisse der Schüler hierzulande diskutiert wird und um den Interkulturellen Dialog in Österreich zu fördern, wurde das Büchlein auch an alle 126 Wiener Hauptschulen ausgeliefert. Das Fußball-Lexikon kann unter www.oesterreichinstitut.at/euro08.html heruntergeladen werden. Jedoch gibt es Sprachunterschiede auch zwischen österreichischen und deutschen Fußballfans - mehr über dieses Thema kann hier nachgelesen werden. [Link]
Mehr Verkehr
Plan: Stadt Wien/APA OTS (zum Vergrößern in den Plan klicken) Die Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 bis zum Ernst-Happel-Stadion ist zweifellos der bedeutendste Baustein des geänderten Verkehrkonzeptes der Gemeinde Wien zur EURO 08. Aber nicht der einzige. Vor allem im innerstädtischen Bereich nahe der Fanmeile müssen sowohl der öffentliche Nahtransport als auch der Individualverkehr umgeleitet werden. Überhaupt empfiehlt Verkehrsstadtrad Rudi Schicker, PKW an einem der extra eingerichteten Großparkplätze am Stadtrand stehen zu lassen: „Der Verkehr während der EM kann bestens funktionieren, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel vorrangig genutzt werden. Die Fans, die mit dem Auto nach Wien kommen, können zum Beispiel das Angebot der Park & Ride-Garagen nutzen.” An einigen dieser Ausfallsstraßen sind auch temporäre Camping-Stellflächen geplant. Um den Weg ins Stadion zu erleichtern, werden auch ein eigens installiertes EURO 08-Leitsystem und markierte Fußwege geschaffen, einige stark frequentierte Straßen doppelt so stark beleuchtet, als es sonst üblich ist. Als einziger Austragungsort wird Wien auch eine U-Bahn-Station direkt neben dem Stadion bekommen. Weil die Intervalle an Spieltagen auf zwei Minuten verkürzt werden, können pro Stunde 24.000 Menschen über diese Station an- oder abreisen. Zudem verkehren alle U-Bahn- sowie ausgewählte Tramlinien bis 1:30 Uhr, danach gilt ein erweitertes Nachtbusangebot. Gewappnete Organisatoren Großereignisse sind an sich keine Neuerscheinung für die Wiener Linien. Auch beim jährlichen Donauinselfest oder zu Silvester müssen einige Hunderttausend Fahrgäste mehr transportiert werden. Dennoch haben sich die Organisatoren Ratschläge von ihren Kollegen aus Deutschland geholt, die bei der WM 2006 vor ähnlichen Herausforderungen standen. Vor allem die zusätzlichen „EM-BegleiterInnen” sollen mithelfen, die Fahrgastströme zu lenken und bei Fragen in verschiedenen Sprachen zur Seite stehen. Wegen der offiziellen Fanmeile am Ring müssen einige Linien auf Alternativstrecken oder verkürzt geführt werden. Hauptsächlich betrifft das die Linien 1, 2, D, J, 84A und 77A. Der motorisierte Verkehr wird außerhalb des Rings über die Babenbergerstraße umgeleitet, wobei angepasste Ampelprogramme für eine „grüne Welle” sorgen sollen. Ob der Verkehr bei der EURO 08 wirklich so reibungslos ablaufen wird, kann man jetzt dennoch nicht sagen. Die Wiener Linien scheinen sich jedoch professionell auf das Großereignis vorzubereiten. Grundsätzliches zum öffentlichen Personennahtransport in Wien: Ausgezeichneter Verkehr [Link]
Senf, Hanf, Sernf und fünf
Foto: ork_dot_ch @ Flickr.com Lancy bei Genf wird der einzige französischsprachige Austragungsort der EURO 08 sein. Das „Stade de Genève” fasst 30.000 Zuschauer und ist reguläres Heimstadion des FC Servette Servette hat aber nichts mit der namensähnlichen Haushaltstextilie zu tun, sondern geht auf das lateinische silva (Wald) zurück und bezeichnet schon seit Jahrhunderten ein am rechten Rhôneufer gelegenes Stadtviertel des Quartiers (Bezirk) Les Charmilles. Unweit vom Stadion verlässt die Rhône den Genfersee, den sie vom Einflussdelta am östlichen Seeufer bis zu dieser Stelle durchschnittlich 11,4 Jahre durchlief. Die Stadt zählt mehr als 185.000 Einwohner (in der Agglomeration 471.000) und ist somit die nach Zürich zweitgrößte Gemeinde der Schweiz. Genf erlebte eine wechselvolle Geschichte, war Bischofsresidenz und Königssitz der Burgunder, Wirkungsstätte des Reformators Calvin, wurde von Frankreich annektiert und darauf eigenständige Stadtrepublik, bevor es einschließlich der Umlandgemeinden zum eidgenössischen Kanton berufen wurde. Anziehungspunkt für große Organisationen Heute haben viele weltweit angesehene und tätige Organisationen Haupt- oder Nebensitz in Genf, darunter das Internationale Rote Kreuz, die Vereinten Nationen (UNO), die Welthandelsorganisation (WTO), die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder - weniger geläufig - die Weltpfadfinderorganisation und die Weltorganisation für Meteorologie. Große Bekanntheit erlangte die Stadt ebenfalls, weil dort das Genfer Abkommen (auch Genfer Konventionen) zu Fragen des humanitären Völkerrechts unterzeichnet wurde. Genf wird außerdem unter Sprachinteressierten gerne herangezogen, weil es daneben in der deutschen Sprache nur vier Wörter gibt, die ebenfalls auf -nf enden: Senf, Hanf, fünf und den Fluss Sernf. 2008 werden in der im Südwesten der Schweiz gelegenen Kantonshauptstadt drei Spiele der EURO 08 stattfinden, namentlich die Partien der Gruppe A zwischen Portugal und der Türkei (7. Juni), Tschechien und Portugal (11. Juni) sowie der Türkei und Tschechien (15. Juni). [Link]
Der Full-HD Fernseher für Sport- und Actionfans!
Foto: Samsung Fit für die EURO 08! Die Vorteile des Premium Full-HD LCD Fernseher mit 100Hz liegen in der Bildwiedergabe. Gestochen scharfe Bilder von schnellen Bewegungen und die Eliminierung von Bildunschärfen überzeugen jeden Action- und Sportliebhaber. Mehr Infos! [Link]
„11 Meter Mode“: das Fußballfeld als Laufsteg
Fotodetail: www.katsey.org Fußball setzt (Mode-)Trends. Das wissen wir spätestens seit der epidemischen Verbreitung der „Beckham”-Frisur” nach der WM 02. Da die Jungs von der Insel samt ihres hippen Mittelfeldstars der EURO 08 aber lediglich als Zuschauer beiwohnen, müssen diesmal andere für modische Highlights sorgen. Zum Beispiel die Designer der Initiative „11 Meter Mode”. Fußball zieht an Bei diesem Modeprojekt treten Designerteams aus Österreich und aus der Schweiz gegeneinander an, um König Fußball - und die stilistischen Eigenheiten der EM-Gastgeberländer - modisch auf den Punkt zu bringen. Als Inspirationsquelle dient dabei alles, was mit dem runden Leder zu tun hat. Die Ergebnisse des Österreichischen Teams wurden bereits vergangenen Herbst in der Schweiz präsentiert - nun kommt es zum „Rückspiel”: Im Rahmen des Wiener „Modepalasts” (17.-20. April) zeigen 11 Schweizer Modedesigner ihre Ideen rund um die kommende EM. Auf kreative Einfälle und mutige Entwürfe darf man (und frau) sich freuen. Mehr Infos unter: www.11metermode.com [Link]
Für die Zeit nach der EM 08
Fotos: REISE-aktuell Vor Ort recherchierte Berichte, eindrucksvolle Bilder und jede Menge Reisetipps auf 146 Seiten bietet Ihnen REISE-aktuell - Das internationale Reisemagazin. Denn auch die EM 08 geht leider einmal zu Ende. Spätestens am 30. Juni stellt sich wieder die Frage: Wo soll es diesen Sommer hin gehen? REISE-aktuell gibt nicht nur interessante Tipps zu Fernreisen, Städtereisen, Wellness bei unseren Nachbarn und Kreuzfahrten, sondern beinhaltet auch jede Menge Service-Informationen, Trends, Österreich-Tipps und Flugnews. In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie spannende Berichte über Jamaica, die Insel des Reggae und der Rastafari, und Alaska, die ungezähmte Schönheit mit ihrer beeindruckender Natur. Bären durchstreifen hier noch friedlich die atemberaubenden Bergmassive und Seeotter an tollen an reißenden Flüssen. Besuchen Sie mit uns die bizarren Felsformationen in der Wüste Ägyptens, lassen Sie sich von den luxuriösen Hotels und Suiten führender Designer und Modezaren wie Bulgari, Versace oder Armani bezaubern und erleben Sie Chicago, eine Metropole für jede Jahreszeit. Achtung jetzt ganz neu: REISE-aktuell ist seit diesem Jahr auch in allen Billa- und Merkur-Filialen erhältlich. [Link]
Fußball am Residenzplatz
Foto: Flickr.com Der Gewinner der aktuellen Runde unserer Verlosung heißt Andreas Spitzauer. Sein Siegertipp entführt uns in die Host City Salzburg. Andreas Spitzauer macht uns Lust auf Salzburg und gewinnt damit den Samsung YP-P2-Multimediaplayer! Er schreibt: „Für alle ‚Fußballnarrischen’, die die EM 08 in Salzburg mit verfolgen wollen, würde sich auf jeden Fall der Residenzplatz in der wunderschönen Altstadt von Salzburg lohnen. Die Altstadt, die 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde, bietet eine wunderschöne Atmosphäre, und dass auch zur Fußballzeit. Aus allen Fußballländern sind Fans und Anhänger angereist, die mit ihrer guten Stimmung jeden mit reißen. Ob Italiener, die oft etwas lauter werden, oder Griechen, die beginnen Sirtaki zu tanzen, gute Stimmung ist immer mit dabei, und lädt ein zum mitfeiern. Rund um sind Stände aufgebaut, wo man seinen Durst mit Getränken löschen kann, oder zwischendurch einen Snack verdrücken kann. Ist einmal kein Spiel auf der Leinwand zu sehen, wir oft durch Musik oder Bühnenauftritte unterhalten. Hat man einmal weniger Lust auf Fußball, oder möchte sich eine Pause gönnen, kann man ein paar Schritte durch die wundervolle Altstadt machen, und sich in einem der traditionellen Cafès einen Aufmunterer genießen. Für die Damen gibt es außerdem eine Menge an Einkaufsmöglichkeiten. Am schönsten ist die Atmosphäre am Abend, wenn man in einem lauen Sommerabend die wunderschönen Silhouetten der umringenden Gebäude um sich hat, und dazu mit seinen Freunden und internationalen Gästen die spannenden Spiele verfolgt! Ein muss für jeden, der Salzburg besucht! Viel Spaß!” Wir gratulieren Andreas recht herzlich und bedanken uns auch bei allen anderen Teilnehmern. Wer diesmal weniger Glück hatte, sollte es unbedingt erneut probieren. Das aktuelle Gewinnspiel beginnt umgehend, der Sieger ergattert diesmal ein SGH-M110 Outdoor Handy von Samsung! Hier mitmachen! [Link]
herz:rasen
Grafik: Österreich am Ball Auf über 2.000 m² zeigt das Technische Museum Wien in Kooperation mit dem Künstlerhaus, wie sich Kunst und Fußball vertragen. Die interaktive Ausstellung findet nicht ganz zufällig rechtzeitig zur Europameisterschaft statt. Von 4. April bis 6. Juli 2008 kann die Sammlung besucht werden, die wie richtige Fußballspiele zum „Zittern, Schwitzen und Jubeln“ verleiten soll. Die Organisatoren wollen mit der Ausstellung „das Wechselverhältnis zwischen den Bedürfnissen und der Euphorie der Fans, den Wunsch nach Professionalisierung und Perfektion und die großen Mechanismen der Medialisierung und Ökonomisierung exemplarisch anhand der letzten 30 Jahre europäischer Fußballgeschichte zeigen.“ Anfeuern oder selbst kicken? Das soll jedoch nicht nur durch einen nüchternen Rundgang mit Fotografien erinnerungswürdiger Spiele geschafft werden. Der Besucher selbst steht im Mittelpunkt – und so muss man zuallererst entscheiden, ob man eine Karriere als Fan oder als Spieler nacherleben will. Sind die Grundmuster auch dieselben – nämlich die unmissverständliche Unterstützung für den eigenen Verein –, so kann man als Spieler etwa lernen, wie man den Schiedsrichter durch die perfekte „Schwalbe“ täuscht, als Fan aber Schlachtgesänge einstudieren und herausfinden wie man als Kind zum Fußball kommt und welche Initiationsriten man am Weg zum Erwachsenenalter durchschreitet. Zudem werden Fragen zur medialen Inszenierung und der popkulturellen Einbettung des Fußballs durchgenommen und künstlerische Werke zur Thematik gezeigt. Einen weiteren Vorgeschmack auf die Schau herz:rasen gibt es auf den Seiten des Technischen Museums und des Österreichischen Fußballbundes. Österreich am Ball hat zudem eine Diashow zur Ausstellung ins Netz gestellt. [Link]
Nackte Tatsachen im Vorfeld der EURO 08
Spencer Tunick, NewcastleGateshead 7 (BALTIC Centre for Contemporary Art), 2005 © der Künstler Der Fotokünstler Spencer Tunick plant am 11. Mai 2008 eine Nacktinstallation im Wiener Ernst Happel-Stadion. Teilnehmer werden noch gesucht! Spencer Tunick ist weltweit anerkannt für seine in Szene gesetzten Massenablichtungen nackter Menschen an öffentlichen Schauplätzen. Seine Nacktinstallation auf dem schweizerischen Aletschgletscher im Auftrag von Greenpeace ging letztes Jahr um die Welt (und wurde vom „Time”-Magazin zu „one of the best pictures of the year 2007″ gewählt). „Flitzer” offiziell erlaubt Im Zuge der EURO 08 soll nun das Finalstadion Schauplatz des nächsten Tunick-Projektes werden. Freiwillige für dieses künstlerische Happening werden noch gesucht! Als „Honorar” - und zum Dank für die unentgeltliche Teilnahme - gibt’s für jeden eine Fotografie der Installation im Ernst Happel-Stadion. Es dürfen übrigens ausschließlich teilnehmende Personen den Ort des Geschehens betreten. Weitere Infos und alles für die Anmeldung findet man unter www.tunickvienna.at. Bonus für alle Kurzentschlossenen: Die ersten 2008 angemeldeten Teilnehmer erhalten für ihre An- und Abreise ein gratis Zugticket (2. Klasse) der ÖBB innerhalb Österreichs. [Link]
Brüsseler Spitzen
Foto: Atomium & Heysel-Stadion - Flickr.com Im Sommer 1972 wurde die Endrunde der vierten Fußball-Europameisterschaft in Belgien ausgetragen. Diese umfasste wiederum nur zwei Semifinale, das Spiel um Platz 3 sowie das Finale - ausgespielt zwischen Belgien, Ungarn, der BRD und der UdSSR. Die Rekordanzahl von 32 Teams trat zuvor in acht Vierergruppen an, deren Gruppensieger das noch zur Qualifikation zählende Viertelfinale bestritten. Belgien konnte hier Italien eliminieren, Deutschland bezwang den Rivalen England. Die Auslosung brachte auch zwei sozialistische Duelle, wobei im ersten die Sowjetunion gegen Jugoslawien Oberwasser behalten und im zweiten Ungarn sich in einem Entscheidungsspiel gegen Rumänien durchsetzen konnte. Knappe Halbfinale Die Vorschlussrunde wurde wie bei den Turnieren zuvor im Land eines Halbfinalisten ausgetragen - in diesem Fall in Brüssel und Antwerpen. Die UdSSR, bisher für alle Endrunden qualifiziert, wurde ihrer Favoritenrolle auch gegen Ungarn gerecht und gewann unter anderem dank eines von Jewgeni Rudakow parierten Elfmeters in der 83. Minute mit 1:0. Auch im zweiten Semifinale ging es knapp zu, der belgische Anschlusstreffer nach zwei Toren des deutschen Stürmers Gerd Müller fiel aber zu spät. Nachdem die deutsche Nationalmannschaft 1960 und 1964 nicht angetreten und 1968 an der Qualifikationshürde gescheitert war, hatte sie am 18. Juni 1972 zum ersten Mal die Gelegenheit auf einen Europameistertitel. Das Finale gegen die Sowjetunion behielt die DFB-Auswahl rund um die Spitzenkicker Beckenbauer, Netzer und Müller von Beginn an im Griff und siegte im Brüsseler Heysel-Stadion mit 3:0 – ihr erster Erfolg bei einem Großereignis nach dem „Wunder von Bern“, als 1954 die Weltmeisterschaft in der Schweiz gewonnen werden konnte. Spielstatistiken lassen sich unter www.fussballdaten.de/em/1972/endrunde/ abrufen. [Link]
Euro 08: Nie mehr warmes Bier…
Foto: Samsung Mit den Kühlschränken von Samsung kann der Super-Gau für jeden Fan verhindert werden: warmes Bier während einer Live-Übertragung… Sie sind eine wahrer Blickfang in der Küche. Die Amerikanischen von Samsung mit neuester Technologie im Kühlbereich: mit Minibar und Eiswürfler, der Crushed Ice und auch Kaltwasser liefert - der Star auf jeder Private Viewing-Party. Mehr Infos [Link]
Panini-Sammler für EM 08 in den Startlöchern!
Foto: fanline08.at Ab 21. 04. sind die Panini-Pickerl (österreichisch für Sticker) im Handel erhältlich. Sammelwütige bringen sich schon mal in Lauerstellung. Sie gehören zu jedem fußballerischen Großereignis, wie Maldini zum AC Milan: die Panini-Alben. Auch die Ausgabe für die EURO 08 ist bereits in Produktion: Die 16 Teams (bestehend aus 18 bis 20 Mann) werden diesmal auf jeweils einer Doppelseite präsentiert, gemeinsam mit dem jeweiligen Maskottchen, dem Verbandswappen sowie dem aus vier Teilen bestehenden Mannschaftsfoto. Trainer-Köpfe werden nicht als Pickerl verewigt. Für Sammelfans nicht ganz unwichtig: Das Album kostet 1,50 Euro, ein Pickerl-Paket 0,60 Euro. Nix ist fix Bereits Ende Jänner mussten die einzelnen Team-Ausfstellungen bei Panini bekannt gegeben werden. Spieler, die es bis dahin nicht in das Aufgebot ihrer National-Elf geschafft haben (für Österreich wären das zum Beispiel Helge Payer oder der „Oldie” Ivica Vastic), dürfen sich mit der Panini-History von Jens Lehman trösten: Als erst kurz vor der WM 06 klar wurde, dass er statt Oliver Kahn die Nr. 1 im Tor der Deutschen sein würde, wurde sein Portrait von Panini kurzfristig nachproduziert - glücklich die wenigen Sammler, die diesen wertvollen Konterfei noch ergattern konnten. Mehr zum Thema „Panini”: Auge um Auge, Bild um Bild Tauschhandel [Link]
Jesus Christ Football Star
Screenshot: www.kirche08.at Mit dem Internetportal kirche08.at schwören sich nun auch die christlichen Glaubensgemeinschaften Österreichs und der Schweiz auf die bevorstehende Europameisterschaft ein. Blogs, die sich mit der EURO 08 befassen, gibt es mittlerweile viele. Manche werden von Fußballfans aus Spaß an der Sache betrieben, andere von professionellen Redaktionen betreut. Dass aber auch die evangelische und die katholische Kirche ein Informationsportal zur Europameisterschaft eingerichtet haben, mag für viele überraschend kommen. Wo überschneiden sich aber Fußball und Religion? Gut, für ganz eingefleischte Fans nimmt das eine die Rolle des anderen ein, aber sonst? Ein missionarisches Kabarett, Richtlinien für Public Viewing durch Pfarren oder ein Kapuziner, der ein Gebetbuch zur EURO 08 veröffentlichte, sind für kirche08.at die relevanten Schnittpunkte. Die ökumenische Koproduktion mehrerer österreichischer und schweizerischer Kirchen kann unter www.kirche08.at/ oder www.kirche08.eu/ besucht werden. [Link]
Mit „Jugoslawien” Flug gewonnen!
YouTube Direktvideo link Vom Titelgewinn wagten Schmeichel & Co. sicher nicht zu träumen, als sie bei der Endrund zur EM 1992 für Jugoslawien einsprangen. Die 2. Runde unseres Fußballkenner-Quiz ist entschieden: Andreas Muehlbayer nannte die richtige Antwort und darf mit Austrian Airlines abheben! Welches Land wurde trotz erfolgreicher Qualifikation von der EM-Endrunde 1992 in Schweden ausgeschlossen und durch den späteren Europameister Dänemark ersetzt? Die Antwort auf diese Frage wissen wahre Fußballkenner natürlich aus dem Effeff: Jugoslawien. Die Mannschaft wurde aufgrund des Balkankonfliktes aus dem Turnier genommen, einspringen durften die Dänen, als Zweite der Qualifikationsgruppe. Für die „Dansk” - die im Gegensatz zu allen anderen Mannschaften ohne jegliche Vorbereitung ins Turnier einstiegen - begann damit ein wahres Fußballmärchen, das im Gewinn des EM-Titels gipfelte. Wir gratulieren dem Gewinner! Aus den zahlreichen richtigen Antworten zog unser Glücksengerl Andreas Muehlbayer. Er gewinnt einen Austrian Airlines Business-Flug für 2 Personen an eine europäische Destination seiner Wahl. Die nächste Fußballkenner-Frage kommt in Kürze. Bis dahin nutze deine Chance auf einen Video- & MP3-Player von Samsung. [Link]
Euro 08: Tosca und Fußball am Bodensee
Foto: andereart Eine einzigartige EM-Atmosphäre erwartet die Besucher in der Fankurve Bodensee inmitten der Opernkulisse von Tosca auf der Bregenzer Seebühne. Pro Tag werden 5.000 bis 6.000 Besucher erwartet, 60 Prozent der Tickets sind bereits verkauft. Parallel zum Public Viewing hat das Haus der Geschichte Baden-Württemberg eine Fußballschau konzipiert und dafür zahlreiche Exponate sowie Film- und Tonmaterial zusammengetragen. Die Ausstellung wird die fußballerischen Länderbeziehungen zwischen Österreich, der Schweiz und Deutschland beleuchten und für Besucher der Seebühne gratis sein. Bregenzer Festspiele [Link]
Reiner Calmund als waschechter Kärtner
YouTube Direktvideo link Schluss mit Kalgenfurz (® Bild-Zeitung)! Deutschlands Fußball-Schwergewicht Reiner Calmund macht sich bei Stefan Raab stark für die Host-City Klagenfurt - standesgemäß in Tracht gehüllt. [Link]
Fußball - ein Kinderspiel
© ZOOM Kindermuseum/Bernhard Winkler, Rike Hofmann Das Wiener MuseumsQuartier wartet im Vorfeld der EURO 08 mit einigen Fußballspecials für die Kleinsten auf. „Rund um den Ball” Bei dieser Mitmachausstellung begeben sich junge Museumsbesucher auf Entdeckungsreise in die Welt des Fußballs. Während sie ihre „ballesterischen” Fähigkeiten selbst ausprobieren können, erfahren sie so ganz nebenbei wie viel Liter Schweiß ein Stürmer pro Spiel verliert oder auch, dass schon die Azteken eine (wenn auch recht grausame) Vorläuferversion unseres Fußballs spielten. Sehr sehenswert! Ort: ZOOM Kindermuseum Laufzeit: 5. März bis 29. Juni 2008 www.kindermuseum.at Großes Theater Unter dem Motto KICK & STAGE präsentiert DSCHUNGEL WIEN von März bis Juni ein Theaterprojekt für junges Publikum zum Thema Fußball in der Schweiz und Österreich. Auf 14 Bühnen in 11 Städten mit über 90 Theatervorstellungen zeigen 16 Theatergruppen aktuelle Beispiele darstellender Kunst zum Thema Gruppendynamik und Gesellschaft, Fußball und Kunst. Offizieller Ankick für das Projekt ist am Freitag, 7. März ab 17:00 im DSCHUNGEL WIEN, mit der Uraufführung des Fußballstücks „Fieberträume”. Infos und Kartenreservierung unter www.dschungelwien.at Coole Fragestunde Für Kids, die es wirklich wissen wollen: Wer bestimmt, mit welcher Trikot-Nummer man aufs Feld laufen darf? Mögen sich Spieler und Schiri eigentlich überhaupt nicht? Was macht ein Schiedsrichter, wenn er gegen seinen Lieblingsclub pfeifen muss? Im Rahmen der Reihe „Was arbeiten Sie?” stellen sich Rapidler Steffen Hoffmann und der Schiedsrichter Thomas Steiner den Fragen der jungen Fans. Für Kinder von 6 bis 12 Jahren Termin: Sonntag, 30. März 2008 Ort: ZOOM Kindermuseum www.kindermuseum.at Guter Lesestoff Der Kabarettist Mini Bydlinski präsentiert sein Kinderbuch „Wir bleiben am Ball”. Eine Geschichte über Sport und Gemeinschaft, Siege und Niederlagen. Selbstverständlich für Mädchen und Buben geschrieben. Lesung: 7. Juni 2008, 11 Uhr Ort: ZOOM Kindermuseum www.kindermuseum.at [Link]
Euro 08: Public Viewing Update
Foto: WienTourismus Die Euro naht in Riesenschritten. fanline08.at hat sich umgesehen, wo überall Public Viewing stattfinden wird. Steiermark: Fix sind in Graz der Karmeliterplatz und die Passamtswiese im Stadtpark. In Kapfenberg werden die Spiele im Freibad übertragen. Geplant sind in Graz weiters Übertragungen in der ehemaligen Seifenfabrik Lettner in Liebenau. In Bruck/Mur wird es der Hauptplatz werden, in Hartberg die Eishalle und in Friedberg auch der Hauptplatz. Auch in den Bezirken Leoben, Leibnitz und Weiz sind Übertragungen geplant, die Orte jedoch noch nicht fixiert. Burgenland: In Eisenstadt wird eine öffentliche Fanzone beim Allsportzentrum eingerichtet. Public Viewing über die gesamte EM-Dauer gibt es auch noch in Oberwart. Wien: In Wien konzentrieren sich die Public-Viewing-Flächen vor allem auf die Fanzone zwischen Heldenplatz und Rathausplatz. Auch auf der Kaiserwiese im Prater sollen Spiele übertragen werden. Weitere Public Viewing-Zonen sind auf der Donauinsel geplant. Niederösterreich: Den größte Public-Viewing-Bereich in Niederösterreich wird es in St. Pölten geben, auf der ehemaligen Tennisarena auf dem Areal der Landessportschule. In Wöllersdorf ist eine “Soccer City” geplant. Der Erlebnispark bietet rund 20.000 Gästen Platz. Oberösterreich: In Oberösterreich steht die Zahl der Public-Viewing-Plätze noch nicht fest. In Linz werden Spiele wahrscheinlich auf dem Urfahranermarktgelände und dem Pfarrplatz übertragen. Auch auf dem Welser Minoritenplatz gibt es die Spiele zu sehen. Salzburg: Übertragungen von EM-Spielen in Salzburg, sind im “Fancamp” im Messezentrum, in der Salzburger Altstadt sowie in den Gemeinden Saalfelden, Kaprun und Kuchl geplant. Tirol: In Innsbruck sind insgesamt vier Fanzonen mit Public Viewing geplant, darunter die “steilste Fankurve der EM” auf der Nordkette. Auch in der Festung Kufstein gibt es Public Viewing. Vorarlberg: In der “Fankurve Bodensee” auf der Bregenzer Seebühne werden alle Spiele auf zwei ins “Tosca”-Bühnenbild integrierten Großbildleinwänden zu sehen sein. Public Viewing gibt es auch auf dem Marktplatz Dornbirn. Weitere Übertragungen finden unter anderem in Mellau, Gaschurn-Partenen, Schruns und Braz statt. Kärnten: Neben den zwei offiziellen UEFA-Fanzonen in der Innenstadt von Klagenfurt wird eine dritte - nichtoffizielle - Zone im Bereich des Europaparks am Wörthersee eingerichtet. Öffentliche Übertragungen gibt es auch in Völkermarkt, Wolfsberg, Gmünd, Ferlach, Finkenstein, Hüttenberg, Moosburg, St. Andrä, Maria Saal, St. Paul, Steindorf, Dellach im Drautal, Feldkirchen, Reichenau, Treffen, Velden, Villach, Preitenegg, Hermagor, Millstatt, Obervellach, Spittal, Stall sowie Kötschach. [Link]
Handy für den Platz…
Foto: Samsung Samsung präsentiert das ultimative Outdoor-Handy. Das SGH-M110 ist aufgrund seiner Stoß-, Spritzwasser- und Staubresistenz das Mobiltelefon für Mountainbiker, Kite-Surfer, Segler, Eiskletterer und natürlich Fußballfans. Welcher Fan ist nicht schon mal ein Match lang im Regen gestanden? Das Outdoor-Handy mit der besonders leicht bedienbaren Tastatur ist für jeglichen Einsatz bestens gerüstet - selbst bei Freizeitaktivitäten, die normalerweise kein Handy erlauben. Bei einem Gewicht von nur 95 g und einer Breite von 19,7 mm ist dieses Mobiltelefon zudem ein äußerst angenehmer Begleiter. Mehr Informationen [Link]
Tadelloser Rückhalt
Auf die Frage nach den größten Fußballhelden werden Tormänner nur ganz selten als erste genannt. Zu Unrecht, wie dieses Video beweist. YouTube Direktvideo link Mehr Videos findest du übrigens hier. [Link]
Fanzone im Berg
Foto: Haslauer.at Unser dieswöchiger Geheimtipp führt uns in die Mozart- und Residenzstadt Salzburg. Evelyn Lukanz beschreibt uns ein Lokal, das die Bezeichnung „traditionell” wirklich verdient. Evelyn berichtet: „Mitten in der Fanmeile in Salzburg ist der St. Peter Keller, das älteste Restaurant Mitteleuropas (seit 803). Die Schwester von Mozart (Nannerl) war schon dort, Haydn und bis zur heutigen zeit sehr viele Promis… Die Kulisse ist sehr geil! Es gibt einen Innenhof, wo man gemütlich draußen sitzen kann, urige Stuben, einen Barocksaal für Schnösel und eine “Felsenstube”. In der Felsenstube sitzt man direkt in einer Höhle im Mönchsberg. Sehr interessante Erfahrung Es gibt regionale Küche, sehr modern zubereitet und die Dekoration des gesamten Restaurants (ca. 200 Sitzplätze) ist vor allem bei Touristen sehr beliebt…schaut auch spitze aus. Ich glaube dieses Restaurant ist berühmt für die “orginalen” Salzburger Nockerln (oder Noggerln?)… hab ich mal gegessen. Ich denke, man muss sie mögen. Man beißt rein und es ist irgendwo im Mund verschwunden… Salzburger Noggerln halt… Ich habe schon oft dort gegessen. Das Essen ist super, die Preise nicht zu hoch und das Ambiente durch die urige Location eben sehr lässig. Es wird natürlich das beste Bier ausgeschenkt: Stiegl! Ich kann das Restaurant sehr empfehlen! Vor allem wenn man in der Fanmeile bleiben will (Pause zwischen Spielen) und was G’scheids zum Essen braucht! Das bekommt man dort! Wenn man Glück hat läuft man auch dem einen oder anderen Promi über den weg…” Wir gratulieren Evelyn recht herzlich und bedanken uns auch bei allen anderen Teilnehmern. Wem das Glück diesmal nicht hold war, sollte es unbedingt erneut probieren. Das aktuelle Gewinnspiel beginnt umgehend, der Sieger ergattert diesmal einen YP-P2 Video- und MP3-Player von Samsung mit 4GB Flash-Speicher! Hier mitmachen! Und nicht zu vergessen: Eine Flugreise für zwei Personen an ein Wunschziel in Europa wartet auch noch auf einen Gewinner! [Link]
Im Landeanflug auf die EURO 2008!
Foto: Austrian Tausende Fans aus ganz Europa werden während der EM in Österreich erwartet. Austrian Airlines wird dem verstärkten Verkehrsaufkommen im Flugplan Rechnung tragen. Vor allem auf den Linienflügen in die Teilnehmerländer der Europameisterschaft werden größere Flugzeugkapazitäten eingesetzt. Flexibilität ist dabei alles: Die Aufstockung erfolgt nachfrageorientiert bzw. je nach Buchungslage. Auch innerhalb Österreichs und in die Schweiz fliegen Austrian Airlines in einer stärkeren Frequenz. Um große Gruppen und offizielle Delegationen von Punkt zu Punkt zu befördern werden Charterflüge eingesetzt. Die Austrian EURO-Flugdaten im Überblick • Graz: bis zu 5x tägliche Flüge ab Wien • Klagenfurt: bis zu 5x tägliche Flüge ab Wien • Salzburg: bis zu 4x tägliche Flüge ab Wien • Innsbruck: bis zu 6x tägliche Flüge ab Wien Schweiz: • Basel: Bis zu 3x täglich ab Wien • Genf: bis zu 5x täglich ab Wien • Zürich: bis zu 4x täglich ab Wien Den aktuellen Austrian Airlines Flugplan gibt es online unter book.austrian.com. Heruntergeladen werden kann er hier. [Link]
Erfahrungen sammeln
Foto: Flickr.com Bis zur großen Übergabe an den neuen Europameister wird der Coupe Henri Delaunay ein echter Wanderpokal sein. Im Rahmen der von der UEFA veranstalteten „EURO Experience Tour“ kann er auch in Österreich bewundert werden. Seit 28. Jänner ist die Trophäe schon in der Schweiz unterwegs, am 20. März wird der gut gesicherte Pokal gleich einem Wanderzirkus samt Zelt und Heißluftballon die Grenze zu Österreich passieren. Damit nicht nur die Host Citys etwas davon haben, wird der Tross in insgesamt sechs österreichischen Städten ausgestellt werden. Das Zelt ist jeweils von 9 bis 18 Uhr zugänglich: Innsbruck 20. bis 23. März Linz 27.bis 30.März Klagenfurt 3.bis 6. April Salzburg 10. bis 16.April Graz 24.bis 27.April Wien 5. bis 29. Juni Weitere Infos zur „EURO Experience Tour“ [Link]
Tauschhandel
Foto: www.90minuten.at Panini wird für die sammelwütigen Sticker-Freunde auch zur EURO 08 ein neues Album herausbringen. Auf 90minuten.at können doppelte Bilder gegen noch fehlende getauscht werden. Mehr als 2.500 User haben sich bereits registriert, um auf 90minuten.at mehrfach erworbene Sticker gegen noch fehlende zu tauschen. Mittels Nachrichtensystem können sich die potentiellen Tauschpartner ganz leicht auf einen Stickerwechsel einigen. Mit ein bisschen Glück findet sich auch noch jemand, der dir dabei hilft, dein seit 30 Jahren unvollständiges Panini-Album der WM 1978 voll zu bekommen. Auf der Plattform können nämlich nicht nur fehlende Sticker der letzten Spielzeiten der österreichischen und deutschen Bundesliga sowie der Champions League, sondern auch EM- und WM-Bilder ab 1974 getauscht werden. Eine besondere Funktion bietet das Stickermatch, das es dir erlaubt, nach dem besten Tauschpartner zu suchen, der die meisten Pickerl hat, die dir noch fehlen. Das alles steht dir nach einer kurzen Registrierung auf 90minuten.at/panini.php zur Verfügung. Viel Spaß beim Sammeln! Hier gibt’s einen weiteren fanline08.at-Eintrag zur vergnüglichen Sammelwut. [Link]
Auf zur „Campionatus Europaeus MMVIII”!
Foto: www.t-unik.at Salve Fautor Fanaticus (Hallo Fan!). Rund um die EURO 08 gibt es nun auch T-Shirts in lateinischer Sprache. Weißt du was „Custos Portae” heißt? Oder „Lusor Caninus”? Wenn du jetzt spontan mit „Tormann” bzw. „Hundskick” geantwortet hast, dann bist du wohl ein „Latin-Lover” - und der ideale Träger der lateinischen EURO-T-Shirts von www.t-unik.at. Kleines Fußball-Latinum Neben der originellen Shirt-Kollektion findet man auf www.t-unik.at auch ein lateinisches Fußball-Glossar. Wer also schon immer wissen wollte, wie Cäsar & Co. „Flanke”, „Linienrichter” oder „dribbeln” übersetzt hätten, der ist hier genau richtig. [Link]
Ein Herz für Musikfans
Foto: Samsung Mit guter Musik ist einfach alles vorstellbar. Innovatives Design und beste Musikfeatures vereinen sich im Samsung SGH-F210. Neben der technischen Ausstattung wie 2,0 Megapixel-Kamera und Bluetooth mit Stereo-Audio-Streaming überzeugt das SGH-F210 vor allem mit perfekten Musikfunktionen. Angefangen beim MP3-Player über UKW-Radio mit RDS-Funktion bis hin zur Verwaltung lizenzgeschützter Musikdateien und MTP-Unterstützung. Abgerundet wird der Leistungsumfang des SGH-F210 mit einem 1 GB großen internen Speicher sowie einem MicroSD-Steckplatz für bis zu 2 GB große Speicherkarten. Hier schlägt jedes Musikliebhaberherz höher. Mehr Informationen [Link]
Erste Flüge verlost!
Christian Knepper (l.) und fanline08.at-Projektleiter Christof Hinterplattner bei der Übergabe des Gutscheins Wie bereits hingewiesen wurde die erste unserer Flugreisen in ein europäisches Wunschziel verlost. Der Gewinner Christian Knepper besuchte uns in der fanline08.at-Redaktion. Auch viele andere Teilnehmer hatten die Entstehungsgeschichte von Johan Cruijffs kuriosem Elfmetertor parat, die wir als Antwort auf die Gewinnfrage suchten. Die Glücksfee hatte aber mit Christian etwas mehr Einsehen und so darf er sich über einen Flug für zwei Personen in eine europäische Destination seiner Wahl freuen. Wohin es gehen soll? Darüber ist sich Christian noch nicht ganz im Klaren. Barcelona hat es ihm angetan und weil er seinen Preis noch im Frühjahr einlösen möchte, ließe sich das ja hervorragend mit dem Besuch einer Champions League-Partie im Camp Nou verbinden. Falls die Blau-Roten es Christian nachmachen und auch aufsteigen. Ab heute werden erneut zwei Flugtickets verlost, weitere Preise gibt es hier abzustauben! [Link]
Internationale Botschafter
V.l.n.r.: Prohaska, Mauhart, Gusenbauer, Polster, Krankl, Palme (zum Vergrößern anklicken) Seit Jahresbeginn versucht Österreich nicht mehr nur im Inland Bewusstsein für die EURO zu schaffen, sondern will sich und das Großereignis auch international in die Auslage stellen. Mit dabei: Hans Krankl, Herbert Prohaska und Toni Polster. Mit dem Pausenfilm des Neujahrskonzertes („Austrian Kickoff” von Georg Riha) und Fußball als inoffiziellem Motto des Opernballs sollte das internationale Interesse schon auf die EURO gelenkt werden. Am Donnerstag stellten Bundeskanzler und Sportminister Alfred Gusenbauer, ÖFB-Ehrenpräsident Beppo Mauhart und der Geschäftsführer der Initiative „2008 - Österreich am Ball”, Heinz Palme, die Internationalen Botschafter Hans Krankl, Herbert Prohaska und Toni Polster vor. Palme brachte drei Exponate mit, die auch in der Ausstellung „kunst:rasen” (ab 4. April im Künstlerhaus Wien) zu sehen sein werden: Ein Nationalteamtrikot Hans Krankls aus dem WM-Jahr 1978, Herbert Prohaskas Fußballschuhe, mit denen er durch den „Spitz von Izmir” Österreich zu besagter Weltmeisterschaft schoss und Toni Polsters Goldener Schuh der Saison 1987. Dreifaltigkeit der österreichischen Fußballgeschichte Das Trio, von den Organisatoren abwechselnd als „Ikonen”, „Heroes” und „Legenden” gerühmt, wird durch Europa reisen und die Werbetrommel für Österreich rühren. Dafür werden sie vornehmlich an ihre alten Wirkungsstätten in Spanien, Italien und Deutschland zurückkehren. Den Anfang macht Goleador Krankl, der gemeinsam mit Botschaftern der Community von fussballverbindet.at nach Barcelona fliegen wird. Im Gespräch mit fanline08.at zeigte er übrigens wenig Interesse, nach der EURO erneut den Teamchef zu geben. Sein Siegertipp für die EM-Krone: Italien oder Spanien. Zudem sind die drei ehemaligen Fußballer Schirmherren des Vereins „Ballkünstler”, der anlässlich der EURO unter anderem Elton John (28. Juni) auf die Hohe Warte nach Wien bringen wird. Weitere Informationen unter www.oesterreich-am-ball.at [Link]
EURO schauen hoch über Kufstein
Foto: Festung Kufstein Unter dem Motto “Public Viewing statt Patschenkino” überträgt die Festung Kufstein in der Zeit vom 7. bis 29. Juni alle Spiele der EURO 08 auf einer Großbildleinwand im historischen Ambiente der Josefsburg. Im Kreise von Gleichgesinnten macht Fußball einfach mehr Freude als allein im stillen Kämmerlein. Für den absoluten Spielgenuss - Stadionfeeling inklusive - sorgen deshalb die Veranstalter des Public Viewings hoch über Kufstein bei der diesjährigen EURO 08: Neben einer 30qm-Großbildleinwand, Versorgungsständen mit Getränken und Snacks sowie einer ansteigenden VIP-Tribüne, garantiert die bereits oft erprobte und bewährte mobile Überdachung als Sonnen- bzw. Regenschutz perfekte Bedingungen und höchsten Komfort für die Fußballfans. Ab 1. März 2008 können sich alle Fußballfans die übertragbare Dauerkarte (gültig für alle Spiele) um 50 Euro an der Festungskasse, beim Tourismusverband Ferienland Kufstein und im Reisebüro Astl in Kufstein, Oberaudorf und Rosenheim sichern. Kartenpreise Übertragbare Dauerkarte (gilt für alle Spiele): Euro 50,- Einzeltickets pro Spieltag: Vorrundenspiele: Euro 3,- Viertel- und Halbfinale: Euro 5,- Finale: Euro 8,- Ausschließlich am jeweiligen Spieltag beim Aufgang Kaiserjägerweg erhältlich Mehr Infos Eines der bekanntesten Volkslieder im deutschen Sprachraum ist das Kufsteinlied, das bestimmt auch auf der Festung das eine oder andere Mal angestimmt werden wird: YouTube Direktvideo link Der Text sollte natürlich vor den Public Viewing-Veranstaltungen sitzen, nachzulesen etwa unter diesem Link. [Link]
Wo sich die EM entscheidet…
Download Video Video: WienTourismus Wien, die Finalstadt der EURO 08, macht sich bereit für das sportliche Großereignis des Jahres. Noch mehr Videos rund um König Fußball findest du hier! [Link]
Draculas Erben
Foto: www.romerican.com Nach Sternstunden in den 1990er Jahren will das rumänische Nationalteam erneut für Überraschungen sorgen. Bei diesen Gruppengegnern ist das allerdings ein schwieriges Unterfangen. Bekannt war das Land mit den 22 Millionen Einwohnern lange Zeit weniger für seine Fußballkünste als für eine historisch legendäre und im 20. Jahrhundert verfremdete Figur: Vlad III. Drăculea, „Sohn des Drachen”, der allerdings mehr grausamer Herrscher denn blutsaugender Vampir war. Die Fußballer machten erst in den 1990er Jahren von sich reden. Karpatenmaradona Damals sind die „Tricolorii” mit den Stützen Marius Lăcătuş, Dorinel Munteanu und Gheorge „Maradona der Karpaten” Hagi zu einer fixen Größe im internationalen Fußball geworden. Von 1990 bis 1998 qualifizierte sich Rumänien dreimal in Folge für eine Weltmeisterschaft und gelangte stets zumindest ins Achtelfinale. An Europameisterschaften nahm man 1984, 1996 und 2000 teil. Somit ist die EURO 08 für Rumänien das erste Großereignis seit acht Jahren - dementsprechend ist man gewillt, die einstigen Stärken mit den neuen Stars Adrian Mutu oder Christian Chivu wieder aufleben zu lassen. Schweres Los Allerdings haben die Rumänen bei der Endrundenauslosung die mit Abstand am schwierigsten zu lösende Gruppe ausgefasst. Um ins Viertelfinale aufzusteigen, müssen zumindest zwei Nationen aus Gruppe D hinter sich gelassen werden. Und die besteht aus Weltmeister Italien, Vizeweltmeister Frankreich und Mitfavorit Niederlande. Immerhin: Die Oranjes wurden schon in der Qualifikationsphase auf den zweiten Gruppenplatz verwiesen. Homepage des Rumänischen Fußballbundes (Rumänisch) [Link]
Multimedialer Begleiter für die EURO 08
Foto: Samsung Fadesse in der Halbzeit? Muss nicht sein! Der YP-T10 ist ein äußerst flacher (7,9 mm) und leichter MP3-Spieler, um Musik, Videos, Bilder und jeden anderen Inhalt in bester Qualität erleben zu können - vollkommen kabellos aufgrund der Bluetooth-Verbindung. Der YP-T10 kann die Audioformate MP3 und WMA spielen, auch in den durch DRM (Digital Rights Management) geschützten Versionen, dank der Version „Janus” von Microsoft. In Kombination mit Bluetooth-headsets können Sie kabelloses Musik- und Videovergnügen genießen. Incl. Sprachaufzeichnung und RDS-Radio!! Der perfekte mulitmediale Begleiter für unterwegs! Mehr Information [Link]
Auf dem Rad den Inn entlang
Foto: www.innsbruckphoto.at Das Fahrrad ist in Innsbruck nicht nur ein praktisches Verkehrsmittel. Schon nach wenigen Minuten lässt man die Stadt hinter sich und sieht sich mit herausfordernden Alpenstrecken konfrontiert. Die Mountainbike-Strecken rund um die Tiroler Landeshauptstadt wurden schon an anderer Stelle beschrieben. Aber auch innerhalb der Stadtgrenzen werden die Pedalritter rundum versorgt. Viele gut ausgeschilderte Radwege und Radfahrstreifen durchziehen das Zentrum bis hinaus an die Gemeindegrenzen. Der bekannteste darunter ist bestimmt der 520 Kilometer lange Inntal-Radweg, der auf der Strecke von St. Moritz (Schweiz) nach Passau (Deutschland) auch durch Innsbruck führt. Vorbild Ostasien In eine Nische drängt der Rikschaservice Aschaber. Die Fahrradrikschas des Familienunternehmens können sowohl mit als auch ohne Fahrer gemietet werden und versprühen einen Hauch Schanghai in der Alpenstadt. Link: www.rikscha-tirol.at [Link]
EURO 2008: Warum kompliziert …
… wenn es auch einfach geht? Und weil wir selbst überrascht waren, wie knapp, aber gleichzeitig effektiv der Ratschlag von Nina Bachler für das österreichische Nationalteam ist, staubt sie den YP-T10 MP3-Player von Samsung ab: „Mein Siegertipp für unsere Nationalmannschaft ist: TORE Schiessen. Sonst nix - sind eh schon ganz gut und bis zum Start werdens noch besser!” Foto: SV Hohenberg Nina muss es wissen. Immerhin spielt sie für die Damenmannschaft des SV Hohenberg in Niederösterreich. Wir wünschen den Mädels viel Glück für die Frühjahrssaison und weisen gleich auf das Gewinnspiel für kommende Woche hin: Als Preis wartet diesmal das Outdoor-Handy SGH-M110 von Samsung. Mitgemacht wird hier! [Link]
Von Kickern und Kommunisten
Sie ist satte 112.000 m² groß und Wiens geräumigster Spielplatz. Die Rede ist von der Jesuitenwiese im Wiener Prater, auf der nicht nur zahlreiche Hobbykicker dem Ball nachlaufen. Schon immer war die Wiese ein beliebter Ort, um Feste zu feiern. So zelebrieren hier etwa alljährlich am 1. September die österreichischen Kommunisten das sogenannte Volksstimmenfest – und das seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Diese Open-Air-Party kann durchaus als das „alternativste“ und entspannteste Volksfest der Stadt betrachtet werden und ist eine denkbar friedliche Nutzung des Geländes, wenn man bedenkt, dass das Areal doch lange als Exerzierplatz für die Infanterie der Wiener Garnison gedient hat. Freizeitparadies Abseits des alljährlichen Zusammentreffens der Genossen ist das grüne Juwel im Prater vor allem als Hort der Freizeitgestaltung heiß begehrt. Beinahe ganzjährig, zumindest immer, wenn es das Wetter zulässt, bevölkern die Wiener ihre Wiese. Es wird herumgelegen, in der Sonne gebadet, gepicknickt, jongliert, flaniert, auf dem Rodelhügel gerodelt, Frisbee gespielt, musiziert, miteinander gespielt und geturtelt. Vor allem aber wird gekickt. Wo immer sich Platz bietet, jagen unzählige Hobbyfußballer dem Ball nach – und das praktisch im Schatten des unweit gelegenen Ernst-Happel-Stadions. Ein Paradies für Ballesterer und ein idealer Ort, um im Vor- und Umfeld der EM-Spiele schon einmal das eine oder andere Testmatch zu bestreiten. Anreise Jesuitenwiese – Öffentlicher Vekehr Straßenbahn: N - Endstation [Link]
Leben wie Gott in Zürich
Foto: Flickr Wien ist Finalschauplatz der EURO 08, Zürich musste sich mit drei Gruppenspielen begnügen. In punkto Lebensqualität hat die größte Stadt der Schweiz aber noch knapp die Nase vorn. Die von Mercer durchgeführte „Quality of Living Survey“ bescheinigt Zürich noch vor Genf, Wien und Vancouver die höchste Lebensqualität aller Großstädte dieser Welt. Die im östlichen Schweizer Mittelland gelegene Stadt wird von der Limmat durchzogen, die an der südlichen Gemeindegrenze in den Zürichsee mündet. Nur unweit des Ufers befindet sich das Finanzzentrum der Stadt, das nicht nur für die Schweiz, sondern internationale Bedeutung genießt. 90 Prozent der Zürcher Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor beschäftigt, unter anderem im Medienbereich (SFDRS, Neue Zürcher Zeitung, 20 Minuten, Blick etc.) und im Verkehrswesen (Flughafen Zürich, Hauptbahnhof, Schifffahrt). Die 371.000 Einwohner zählende Stadt, in der die Züritüütsch genannte Variante des Schweizerdeutschen gesprochen wird, ist auch Sitz des Weltfußballverbandes FIFA. Zürich war ab der gemeinsamen EM-Bewerbung Österreichs und der Schweiz als Austragungsort vorgesehen. Ähnlich wie in Klagenfurt gab es aber Komplikationen mit dem Stadion. Ursprünglich sollte das Hardturm-Stadion abgerissen und an seine Stelle eine neue Arena gesetzt werden. Weil die Anrainer aber gegen ein mitgeplantes Einkaufszentrum samt Büroturm auftraten, wurde umdisponiert und das Leichtathletikstadion Letzigrund zum Neubau freigegeben. Umgerechnet 75 Mio. Euro verschlang die Realisierung des Stadions, in dem im Rahmen der EURO 08 die Gruppe C-Spiele Rumänien - Frankreich, Italien - Rumänien sowie die Neuauflage des WM-Finales Frankreich - Italien über die Bühne gehen werden. [Link]
Traumergebnis für Österreich!
Zum Vergrößern anklicken! (Foto: Robert Fischer)Glaube ist alles. Das wird sich wohl auch der Urheber dieses ganz besonderen EURO-Busses gedacht haben… Die fanline08.at-Redaktion bedankt sich bei Robert Fischer aus Steyr für die Zusendung dieses originellen Fan-Statements. Wenn auch du einen spannenden Beitrag oder einen Insidertipp rund um die nahende EM hast, so lass es uns wissen. Jede Woche verlosen wir einen tollen Preis für die beste Einsendung. Diese Woche z.B. einen MP3-Player von Samsung.Hier geht’s zum Gewinnspiel. [Link]
Ab durch die Mitte!
Herzlichen Glückwunsch, Christian Knepper! Austrian Airlines freuen sich, dich und eine Person deines Vertrauens an Bord eines Fluges in eine europäische Destination deiner Wahl begrüßen zu dürfen. Business Class versteht sich. Nicht jeder wird auf Anhieb gewusst haben, auf welch ungewöhnliche Art Johan Cruijff den Elfmeter im Spiel Ajax Amsterdams gegen Helmond Sport am 5. Dezember 1982 verwandelte. Ein bisschen Recherche im Internet bringt aber schnell Erleuchtung: Cruijff schoss nicht wie üblich direkt aufs Tor, sondern spielte den Ball an seinen in den Strafraum gesprinteten Mitspieler Jesper Olsen. Der hatte keine Mühe, das Spielgerät am verdutzten Helmond-Goalie vorbei zurück an Cruijff zu geben, der für den Torerfolg schließlich nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte. Siehe hier:YouTube Direktvideo link Die Auflösung unseres Gewinnspieles hatte auch Christian Knepper parat, der dafür mit Austrian Airlines in eine europäische Destination seiner Wahl fliegen wird.Der nächste Flug für zwei Personen wird bereits übernächste Woche verlost. Stay Tuned!Und natürlich gibt es neben vielen weiteren Gewinnspielen auch diese Woche wieder einen Samsung YP-T10 MP3-Player zu gewinnen! [Link]
Immun gegen Regen, Schock und Staub
Foto: Samsung Samsung präsentiert das ultimative Outdoor-Handy. Das SGH-M110 ist aufgrund seiner Stoß-, Spritzwasser- und Staubresistenz das Mobiltelefon für Mountainbiker, Kite-Surfer, Segler, Eiskletterer und natürlich Fußballfans. Welcher Fan ist nicht schon mal ein Match lang im Regen gestanden? Das Outdoor-Handy mit der besonders leicht bedienbaren Tastatur ist für jeglichen Einsatz bestens gerüstet - selbst bei Freizeitaktivitäten, die normalerweise kein Handy erlauben. Bei einem Gewicht von nur 95 g und einer Breite von 19,7 mm ist dieses Mobiltelefon zudem ein äußerst angenehmer Begleiter. Mehr Informationen [Link]
Per Losentscheid nach Rom
Foto: Coach J @ flickr.com 1968 fand die Europameisterschaft auch erstmals unter diesem Namen statt und nicht mehr wie zuvor als Europa-Nationenpokal. Am Modus änderte sich dadurch aber nur wenig. Wie schon 1960 und 1964 wurde die Endrunde erst mit den Halbfinalspielen gestartet. Zuvor ritterten 31 Nationen in der Qualifikation – erstmals in Gruppen und nicht mehr im K.O.-System – um die vier begehrten Semifinalplätze. Nachdem England, Deutschland und Italien 1960 wegen mangelnden Prestiges des Turniers nicht daran teilnehmen wollten und auch 1964 nicht jedes UEFA-Mitglied angetreten war, kann 1968 als erste Europameisterschaft mit allen „großen“ Fußballnationen betrachtet werden. Für die Qualifikation wurden die 31 Teams in sieben Vierer- und eine Dreier-Gruppe gelost, in Hin- und Rückspielen wurden die Gruppensieger ermittelt. England, Spanien, Bulgarien, Italien, Frankreich, Jugoslawien, Ungarn und die Sowjetunion waren die Nationen, die im noch zur Qualifikation zählenden Viertelfinale die Endrundenteilnehmer unter sich ausmachen sollten. Ausgeglichene Endrunde Wie schon bei den früheren Turnieren wurde aus den vier erfolgreichen Ländern der Gastgeber auserkoren. 1968 war es Italien beschert, die weiteren Viertelfinalsieger Jugoslawien, England und die UdSSR zu empfangen. Das erste Semifinale konnte Jugoslawien in Florenz überraschend gegen den amtierenden Weltmeister England durch ein spätes Tor mit 1:0 für sich entscheiden. Im zweiten Duell wurde Italien – heute undenkbar – per Münzwurf zum Sieger bestellt, weil es in Neapel gegen die Sowjetunion auch nach der Verlängerung noch 0:0 gestanden war. Den Europameister selbst wollte man aber nicht durch einen einfachen Glücksmoment küren. Und tatsächlich stand es auch im Endspiel in Rom nach 120 Minuten zwischen Italien und Jugoslawien remis, namentlich 1:1. Wobei dem Unparteiischen Gottfried Dienst (Schweiz), der auch das Wembley-Tor 1966 zu verantworten hatte, erneut Bevorzugung des Gastgebers zur Last gelegt wurde. Am 10. Juni fand also ein Wiederholungsspiel des Finales statt, hier konnte sich Italien durch Tore von Luigi Riva und Pietro Anastasi aber relativ klar 2:0 gegen Jugoslawien durchsetzen – bis heute der einzige Europameistertitel der Squadra Azzurra. [Link]
Geheimtipp für Autogrammjäger brachte Sieg
Foto: Daniela Sabara Für alle, die der rot-weiß-roten Fußballelf während der EUR0 08 ganz nahe sein wollen, hat Daniela Sabara einen ganz besonderen Tipp parat: „Da das österreichische Nationalteam im Balance Hotel in Stegersbach untergebracht ist, kann man ihnen hin und wieder sicher beim Trainieren im neuen Stegersbacher Stadion zusehen. Das heißt, wer sich ein Autogramm holen möchte, sollte während der EURO hier unbedingt vorbeischauen.” Mit diesem Beitrag hat Daniela die fanline08.at-Redaktion überzeugt und darf sich über ein „MP3-Handy” von Samsung freuen. Wir gratulieren herzlich zum Gewinn! Neue Woche, neue Chance! Hast du auch einen Geheimtipp für uns? Dann lass auch die anderen EURO-Fans an deinem Insiderwissen teilhaben. Der beste Tipp wird dieses Mal mit einem brandneuen MP3-Player von Samsung belohnt - also Mitmachen zahlt sich aus! Noch mehr über die Quartiere der EURO-Teams findest du hier. [Link]
O:3 - Fiese Nachbarn
Foto: fanline08.at Irgendwie gemein diese Deutschen. Zuerst geben sie uns das Gefühl, wir könnten mitspielen, so wie in der ersten Halbzeit. Dann machen sie den Sack zu, völlig humorlos, trocken und nüchtern. Dementsprechend unaufgeregt verfolgten die deutschen Fans in ihrem Sektor das Spiel, im Bewußtsein, dass die Ösis ohnehin niemals eine Chance hatten. Natürlich haben sie keine Ahnung von Pepis Geheimtaktik: bis zur EM wiegen wir sie in Sicherheit und dann schlagen wir gnadenlos zu. Das ist zumindest der Plan… [Link]
Schöne Männer
Wo sind die Zeiten, als charismatische Männer wie Figo oder Zidane ein jedes Großereignis adelten. Leider vorbei, wie sowohl die Frau, als auch die Fußballfanin in mir beklagen muss. Die Suche nach den schönsten der schönen Ballesterern gestaltete sich daher auch schwieriger, als anfangs gedacht. Aber nur kein falsches Mitleid, es gibt unerfreulichere Jobs, als aus zahllosen gestählten Körpern, die feschesten herauszusuchen… [Link]
Der Fernseher für die EURO!
Foto: Samsung Die Vorteile der neuen Samsung F8 Premium Full-HD LCD Fernseher Serie mit 100Hz liegen in der Bildwiedergabe. Scharfe Bilder von schnellen Bewegungen und die Eliminierung von Bildunschärfen überzeugen jeden Action- und Sportliebhaber: ideale Geräte für den Fußballfan, zumal der ORF die EURO in “Full-HD” überträgt! Die Fernseher bestechen durch eine Reihe von neuen Innovationen. Schnelle Bewegungen und Bewegungsdetails werden gestochen scharf wiedergegeben, Bildunschärfen und Ruckeleffekte gehören der Vergangenheit an. Somit steht einer perfekten Wiedergabe von Filmen in allen Farben und Details nichts im Wege. Mehr Informationen [Link]
Public Viewing: Mittendrin statt nur dabei…
Foto: WienTourismus/Bryan Duffy Österreich rüstet sich für den Fanansturm bei der Euro. Brennpunkte des Fantreibens werden naturgemäß die Fanmeilen in den einzelnen Host Cities sein. Dort befinden sich auch die Hotspots für Public Viewing. Zigtausende werden, wie schon bei der WM in Deutschland, gemeinsam vor der Leinwand mitfiebern und -zittern. Abseits der von der UEFA kontrollierten Publik Viewing-Zonen wird aber jeder Wirt, der etwas auf sich hält, einen Fernseher in sein Lokal stellen. Das öffentliche Schauen hat sich ja in den letzten Jahren zu einem Massenphänomen entwickelt. Die fanline08-Redaktion hat sich schon ein wenig umgesehen und einige attraktive Public Viewing-Locations recherchiert. Public Viewing-Locations Fanmeilen in den Host Cities [Link]
Beach in the City
Die Gewinnerin dieser Woche steht fest: Cordula Pflügl darf sich über einen nagelneuen Samsung YP-T10-MP3-Player freuen! Foto: Docmarton @ flickr.com Ihr Geheimtipp zu den lässigsten Hotspots der österreichischen Host Citys dürfte einigen Wienern zwar schon bekannt sein, aber alle, die zur EURO 08 extra in die Finalstadt anreisen, sollten unbedingt vorbeischauen: in der chilligen Strandbar Hermann. Cordula Pflügl meint: „Die Strandbar Hermann liegt direkt am Ufer des Donaukanals, dem berüchtigt grün-bräunlich schimmernden Fluss, der sich durch Wien schlängelt. Weit anziehender als eben genannter Fluss wirkt jedoch der aufgeschüttet Sandstrand mit unzähligen Liegestühlen, der sich vor der Bar erstreckt. Bei großen Events wie der kommenden EM wird vor der Strandbar Hermann eine riesige Leinwand aufgestellt, die jegliche Spiele überträgt. Als zusätzliche Unterhaltung gibt es nicht nur heimische DJs und Künstler zu sehen, sondern an besonderen Abenden auch Artisten so wie allerlei verrückte Selbstdarsteller. Zu den Selbstdarstellern gehören übrigens auch häufig die Strandbarbesucher selbst, bieten die Gäste doch ein reiches Spektrum von Yuppie auf kurzer Sonnentankpause bis hin zu jungen Hippies, die der Bloßfüßigkeit frönen. In jedem Falle hat die Bar selbst ja auch noch einiges zu bieten. Mit leichtem tropischen Ambiente bereitet sie von Cocktails bis Wiener Melange alles zu - und dies noch zu anständigen Preisen. Somit ein perfekter Tipp für einen EM-Besucher!” Wir bedanken uns bei Cordula - aber auch allen anderen, die an unserem Gewinnspiel teilgenommen haben. Deshalb gibt es jetzt im Folgenden noch eine kurze Zusammenschau all jener Geheimtipps, die es bis ins Finale, aber leider nicht bis ganz nach oben geschafft haben: Best of “Leider nein” In einer Einsendung wurde uns das Café Fingerlos in Salzburg empfohlen, wo die Promi-Dichte besonders hoch sein soll. Ein Wiener Geheimtipp geht in die andere Richtung - in Paddy’s Irish Pub im Ersten Bezirk gibt’s zwar weniger Celebrities, dafür sind die Getränke billig - das gefällt uns, deshalb scheint es auch in unserer Pub-Liste auf. Vorgeschlagen wurde auch die offizielle Innsbrucker Fanmeile - das Bergisel-Stadion - mit dem Hinweis, dass dort schon mehrmals österreichische Siege bejubelt werden konnten - wenn auch im Schispringen. Zwei weitere Empfehlungen betreffen ebenfalls Innsbruck: Das Restaurant Lichtblick samt zugehöriger 360 Grad-Bar in den Rathaus-Galerien mit ihrem atemberaubenden Ausblick auf die Tiroler Landeshauptstadt und die knapp außerhalb der Tiroler Landeshauptstadt gelegene Binis Bar in Götzens. Danke an alle Teilnehmer! Das neue Gewinnspiel beginnt umgehend, mach jetzt mit und gewinne diesmal ein SGH-F210 Handy von Samsung! [Link]
2 Karten für Österreich: Deutschland gewinnen!
YouTube Direktvideo link Sei live dabei, wenn Österreich am 6. Februar im Ernst Happel Stadion auf seinen Erzrivalen Deutschland trifft. Wir verlosen 2 Tickets für dieses spannungsgeladene Match! Liebe Fußballfans, die Verlosung hat bereits stattgefunden. Wir gratulieren der glücklichen Gewinnerin Anita Resch sehr herzlich. Viel Spaß beim Match! Weitere Gewinnspiele findest du hier. [Link]
Rot-weiss-rot in Mode
Die österreichischen Teamkandidaten in den ausländischen Ligen sorgen weiterhin für durchwegs positive Schlagzeilen. Die rot-weiß-roten Legionäre bekommen nicht nur viel Spielzeit, sondern nützen diese auch mit guten Leistungen. Österreichs Legionäre befinden sich vor dem freundschaftlichen Länderspiel gegen Deutschland weiterhin in guter Form. Roland Linz, der von Teamchef Josef Hickersberger nach mehrmonatiger Pause wieder in den Teamkader einberufen wurde, stellte in der 17. Runde der portugiesischen Meisterschaft seine Stürmerqualitäten unter Beweis und erhöhe sein Torkonto beim 1:1-Remis zwischen Braga und Belenenses auf neun Saisontreffer. Mehr auf fußballverbindet.at [Link]
Der Roar im Wohnzimmer
Foto: Samsung Wer bei der EURO nicht live vor Ort sein kann, der muss auf den Stadion-Roar nicht verzichten. Die Samsung Heimkino-Systeme bringen die Fanstimmung ins Wohnzimmer. Live-Athmospäre, Fangesänge, knisternde Spannung: ein Matchbesuch gehört sicherlich zum Höhepunkt während der EURO. Allein. Nicht jeder kann und will sich eine Eintrittskarte leisten, sofern man überhaupt eine ergattert. Mit einem Heimkino von Samsung ist man allerdings auch mittendrin im Geschehen und stimmungsmäßig immer am Ball. Zu den Samsung Heimkino-Systemen [Link]
EURO-Visum für Schweiz und Österreich
Während der Europameisterschaft 2008 kann ein eigenes EURO 2008-Visum beantragt werden, das für Österreich und die Schweiz gemeinsam gilt. Als Service für die Besucher der Europameisterschaft informieren das österreichische Außen- sowie Innenministerium und die schweizerische Migrationsbehörde auf ihren Webseiten über die Einreisemöglichkeiten zur EURO 2008. Vereinfachtes Verfahren Für die Dauer der Europameisterschaft ist ein vereinfachtes Einreiseverfahren vorgesehen. Österreichische Vertretungsbehörden im Ausland werden speziell gekennzeichnete EURO 2008-Visa ausstellen, die neben der Gültigkeit für den Schengen-Raum auch zur Einreise in die Schweiz und in das Fürstentum Liechtenstein berechtigen. Weitere Infos: Österreichisches Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten Bundesamt für Migration des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements [Link]
Follow your team!
Foto: Billy Warhol @ flickr. com Hinsichtlich der Teamquartiere haben sich Österreich und die Schweiz die 16 an der EURO teilnehmenden Nationalmannschaften brüderlich aufgeteilt. Nicht alle aber schlagen in jenem Land ihr Lager auf, in dem sie ihre Gruppenspiele bestreiten. Acht Länder werden in Österreich logieren, acht in der Schweiz. Überraschend daran ist jedoch, dass mit Tschechien und Italien zwei Teilnehmer ihre Trainingscamps in Tirol bzw. Niederösterreich einrichten, die ihre Gruppenspiele in der Schweiz absolvieren werden. Umgekehrt verhält es sich mit Deutschland und Schweden, die Hotels in der Schweiz bewohnen werden, obwohl sie in die „österreichischen” Gruppen B und D gelost wurden. Besuchsrecht Wer sein Lieblingsteam beim Training oder Ausspannen zwischen den Spielen besuchen will, findet in der folgenden Auflistung die jeweilige (Luxus-)Herberge: Gruppe A Schweiz: Feusisberg, Panorama Resort Portugal: Neuchatel/Neuenburg, Beau Rivage Türkei: Genf, La Reserve Tschechien: Seefeld, Dorint Sofitel Gruppe B Österreich: Stegersbach, Balance Resort Deutschland: Ascona, Il Giardino Kroatien: Bad Tatzmannsdorf, Avita Thermen-Wellnesshotel Polen: Bad Waltersdorf , Spa Der Steierhof Gruppe C Niederlande: Lausanne, Beau Rivage Palace Rumänien: St. Gallen, Säntispark Frankreich: Mont Pelerin/Vevey, Le Mirador Kempinski Italien: Baden bei Wien, Hotel Schloss Weikersdorf Gruppe D Griechenland: Hof/Fuschlsee, Arabella Sheraton Spanien: Neustift/Stubaital, Milderer Hof Russland: Leogang, Der Krallerhof Schweden: Lugano, Hotel Villa Sassa [Link]
Auge um Auge, Bild um Bild
YouTube Direktvideo link Vor und während der WM 2006 in Deutschland etablierte sich das MuseumsQuartier als Hauptumschlagsplatz für Panini-Sammelbilder. Für die EURO 08 erwartet man einen ähnlichen Ansturm. Die Tauschbörse im Wiener MuseumsQuartier war nichts für verweichlichte Hobby-Sammler. Da durfte man schon mal beobachten, wie einem harten Manager-Typen Tränen in die Augen stiegen, weil im nur noch „da Totti” fehlte - aber ihm niemand dabei helfen konnte, mit dem Konterfei des Italo-Stars sein Album komplett zu machen. Der Jubelschrei von der anderen Seite des Platzes („Ja, ich bin fertig!”) gab dem ehrgeizigen Sammler den Rest. Hängenden Kopfes entfernte er sich von der Gruppe, nächste Woche konnte er wieder sein Glück versuchen. Ein echtes Sammelsurium Zur WM 2006 in Deutschland traf sich die Wiener Panini-Gemeinde jeden Freitagnachmittag im Museumsquartier. „Keimzelle” der Pickerl*-Mania war der Subotron Shop in der Electric Avenue. Von dort ausgehend bevölkerten die fanatischen Albumkleber bald den gesamten Vorplatz des MQs. Kinder (aber eigentlich relativ wenige) warfen sich dort ebenso ins Gefecht wie Studenten oder toughe Business-Typen. Selbst Frauen (siehe die Autorin) wurden dort nicht selten gesichtet. Fast schien es so, als ob ganz Wien auf der Jagd nach den 5 x 6,5 cm großen Bildchen gewesen wäre. Wann geht’s los? Ob sich der Hype auch auf die EURO 08 übertragen wird, bleibt abzuwarten. Das MQ öffnet den Panini-Jüngern jedenfalls bestimmt wieder seine Pforten. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden. *Österreichisch für Sticker Erreichbarkeit: U2, U3, Station Volkstheater [Link]
Unvergessliche Fußballmomente spielend einfach filmen!
Foto: Samsung Für passionierte Hobbyfilmer präsentiert Samsung die Digitalcamcorder VP-HMX10C, VP-MX10A und VP-DX10. Digitalcamcorder überzeugen zwar gern mit technischer Vielfalt, überfordern Hobbyfilmer aber oftmals mit komplizierter Handhabung. Samsung Electronics geht hier mit seinen Produkten einen anderen Weg: Die neuen Modelle des koreanischen Hightech-Konzerns bestechen durch anspruchsvolles Design und sind - trotz vieler technischer Innovationen - einfach zu benutzen. Bestens ausgerüstet für die EURO Damit auch jedes Fußballspiel des Juniors in gestochen scharfer HD Qualität festgehalten werden kann, bietet die VP-HMX10C eine Auflösung von 1280×720 / 50p. Erinnerungen rund um Fußball und die Euro 2008 können nun ein Leben lang gespeichert werden. Noch ein kleiner fanline08-Tipp: Diese Camcorder eigenen sich auch optimal für die Erstellung von Videos - als Beitrag zu unserem Gewinnspiel. Mehr Infos rund um die Digitalcamcorder von Samsung finden Sie hier. [Link]
„Z’Basel an mym Rhy“
Foto: keepthebyte @ flickr.com „Jo, dert mecht i sy! Weiht nit d’Luft so mild und lau, und der Himmel isch so blau”, schrieb Johann Peter Hebel Anfang des 19. Jahrhunderts über seine Geburtsstadt. Insgesamt sechs Spiele der EURO 08 werden im dortigen St. Jakob-Park ausgetragen. Basel ist mit 165.000 Einwohnern die nach Zürich und Genf drittgrößte Gemeinde der Schweiz. Die Stadt liegt am Rhein und nahe dem Dreiländereck zu Deutschland und Frankreich und ist ein Zentrum der Chemie- und Pharma-Industrie. Unter anderem wurde hier der europäische Fußballverband UEFA gegründet. Doch nicht nur deswegen wurde Basel zum wichtigsten schweizerischen Austragungsort der EURO 08 gewählt; die Stadt kann auf eine lange fußballerische Geschichte zurückblicken. Nummer zwei nach Wien Der FC Basel ist der größte Fußballverein der Region und gleichzeitig der international erfolgreichste Vertreter der Schweiz. 1893 gegründet, bezog der Klub 1954 das St. Jakobstadion, das zuvor anlässlich der in diesem Jahr in der Schweiz stattfindenden Fußballweltmeisterschaft erbaut wurde. 1999 begann der Neubau des jetzt in St. Jakob-Park umbenannten Stadions nach Plänen der Architekten Herzog & de Meuron. 2001 wurde die Spielstätte, die die Basler liebevoll „Joggeli” nennen, mit einer Kapazität von 32.000 Plätzen eingeweiht. Der Umbau hinsichtlich der EURO 08 brachte einen dritten Rang auf einer Tribünenseite, sodass nun 42.500 Zuseher Platz finden; somit ist der St. Jakob-Park das nach dem Ernst-Happel-Oval zweitgrößte Stadion der EURO 08. Im Zuge der Europameisterschaft werden neben dem Eröffnungsspiel der Schweiz gegen Tschechien aus der Gruppe A auch die beiden anderen Spiele der Eidgenossen (gegen die Türkei und Portugal) sowie zwei Viertel- und ein Halbfinale ausgetragen. Abseits von Sportveranstaltungen wird es auch gern als Location für Opern und Pop-Konzerte herangezogen. Für die Europameisterschaft hat die Stadtverwaltung eine eigene Homepage eingerichtet: Basel. Mehr als 90 Minuten [Link]
Die Donauinsel brachte den Sieg!
Mit ihrer Beschreibung der Wiener Donauinsel holte sich Karin Girkinger den Gewinn der Woche - und darf sich über ein nagelneues SGH-F210 MP3-Handy von Samsung freuen. Herzlichen Glückwunsch! Diese Beschreibung des Wiener „Hausstrands” hat uns überzeugt: „Hallo liebe Fußballfans, vom Happel-Stadion ist es nur ein Katzensprung auf die Donauinsel, dem Erholungsparadies inmitten der Stadt. Ihr nehmt einfach die U-Bahn (U1), leiht euch im Prater ein Fahrrad aus oder spaziert locker dort hin. Auf der Donauinsel kann man auf mehr als 20 km baden, Rad fahren, skaten, grillen oder einfach nur abhängen. Ideal nach einer durchzechten Nacht Nebenbei hat man sowohl am Tag als auch in der Nacht ein herrliches Panorama zwischen dem “alten” und dem “neuen” Wien - zwischen Romantik und Moderne. Mein Foto zeigt die moderne Skyline - an einem herrlichen Sommermorgen bietet sich dieses Bild jedem Besucher. Go for it, enjoy it and have fun!” Die fanline08-Redaktion gratuliert herzlich zum Gewinn! Nach dem Spiel ist vor dem Spiel Auch diese Woche sind wir wieder auf der Suche nach den schönsten Plätzen der Host Citys und Geheimtipps rund um die EURO 08. Werde auch du zum fanline08-Scout und sag uns, wo die echten Hot-Spots sind, wo sich die wahren Fußballfans treffen. Vielleicht wirst du für deinen Beitrag mit dem coolen MP3-Player YP-T10 von Samsung belohnt. Wir freuen uns schon auf deine Einsendungen! [Link]
Tags: euro 2008, europa meisterschaft, Quellen

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Meinungen unserer Leser
1. von gabriella montez | 21.Oktober 2008 um 08:06
Hmmm….ich hasze fussbaL nua ma sou
emmm ich mag nicht deutschland sondern PORTUGAL
iich mag liieber basketbal yaaa
Niiaa dann
hel
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